Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_294/2007 KI-generiert

Appeal Dismissal for Lack of Specific Constitutional Argument and Denial of Legal Aid

Geschäftsnummer 4A_294/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual seeking the revision of a previous court ruling that had dismissed their claim due to lack of standing. The individual requested free legal assistance for the revision process, but the application was rejected by the court on the grounds of the revision's lack of prospects for success. The individual then appealed this decision to a higher court, which also upheld the rejection. Subsequently, the individual filed a complaint with the Federal Tribunal, again requesting free legal assistance and challenging the higher court's ruling. However, the Federal Tribunal found that the arguments presented did not meet the necessary legal requirements for consideration, leading to the dismissal of the complaint and the aid request.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Appeal Dismissal for Lack of Specific Constitutional Argument and Denial of Legal Aid: The individual requested free legal assistance for the revision process, but the application was rejected by the court on the grounds of the revision's lack of prospects for success. The individual then appealed this decision to a higher court, which also upheld the rejection. Subsequently, the individual filed a complaint with the Federal Tribunal, again requesting free legal assistance and challenging the higher court's ruling. However, the Federal Tribunal found that the arguments presented did not meet the necessary legal requirements for consideration, leading to the dismissal of the complaint and the aid request.

Schlagwörter

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Beschwerdelegitimation unentgeltliche Rechtspflege Revision eines Entscheids ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen formelle Verfahrenseinstellung Verfassungsänderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal cannot be entertained due to insufficient substantiation.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to dismiss the request for free legal aid due to the unfavorable prospects of success of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to waive the collection of court fees under the given circumstances.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_294/2007 /len

Urteil vom 27. September 2007

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Solothurn.

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde in Zivilsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer,

vom 31. Juli 2007.

Der Präsident hat in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 26. Februar 2007 die Revision des Urteils des Amtsgerichts von Bucheggberg-Wasseramt vom 3. November 2005 verlangte, mit welchem seine gegen B.________, C.________ und D.________ erhobene Klage zufolge fehlender Aktivlegitimation abgewiesen worden war;

dass der Beschwerdeführer für das Revisionsverfahren die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege verlangte und sein Gesuch vom Amtsgerichtspräsidenten von Bucheggberg-Wasseramt mit Verfügung vom 5. Juni 2007 wegen Aussichtslosigkeit des Revisionsverfahrens abgewiesen wurde;

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung an das Obergericht des Kantons Solothurn rekurrierte und dieses sein Rechtsmittel mit Urteil vom 31. Juli 2007 abwies;

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 14. August 2007 erklärte, das Urteil des Obergerichts vom 31. Juli 2007 mit Beschwerde beim Bundesgericht anzufechten und um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Rechtsbeistand für das bundesgerichtliche Verfahren ersuchte;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche bundesrechtlichen Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 14. August 2007 diesen Anforderungen nicht genügt, weil damit bloss behauptet wird, das Obergericht habe bestimmte Vorschriften der kantonalen Zivilprozessordnung verletzt, und solche Rügen mit der Beschwerde an das Bundesgericht nicht vorgebracht werden dürfen ( Art. 95 und 96 BGG ), dagegen vom Beschwerdeführer nicht dargelegt wird, inwiefern die gerügten Erwägungen des angefochtenen Urteils gegen bestimmte bundesrechtliche Grundrechte oder kantonale verfassungsmässige Rechte verstossen sollen;

dass damit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege samt Rechtsbeistand wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkannt:

1. Das Gesuch um Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege samt Rechtsbeistand wird abgewiesen.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. September 2007

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: