Withdrawal of Appeal Against Jurisdiction Ruling in Arbitration Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute between two parties where one party challenged the jurisdiction of an arbitration tribunal in a matter regarding an arbitration claim. The initial decision by the arbitrator declared the arbitration claim inadmissible due to jurisdictional issues. Subsequently, the challenging party appealed this decision to a federal court while requesting a suspension of the procedure until a higher arbitration court could assess its jurisdiction over the case. The court eventually granted the request for suspension, and later, the challenging party withdrew their appeal, leading to the conclusion of the proceedings. The court ruled that the challenging party would bear the court costs, but no compensation was awarded to the opposing party, who did not have legal representation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 2 BGG, Art. 32 Abs. 2 BGG; Withdrawal of Appeal Against Jurisdiction Ruling in Arbitration Proceedings: The initial decision by the arbitrator declared the arbitration claim inadmissible due to jurisdictional issues. Subsequently, the challenging party appealed this decision to a federal court while requesting a suspension of the procedure until a higher arbitration court could assess its jurisdiction over the case. The court eventually granted the request for suspension, and later, the challenging party withdrew their appeal, leading to the conclusion of the proceedings. The court ruled that the challenging party would bear the court costs, but no compensation was awarded to the opposing party, who did not have legal representation.
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KI-generiertUsed for the procedure under which the final orders were issued (decision by the President).
Mentioned in the reasoning that the conditions for waiving court costs were not met.
The appellant was ordered to bear the court costs due to the withdrawal of the appeal.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_280/2010
{T 0/2}
Verfügung vom 7. Februar 2012
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________ Sàrl,
vertreten durch Rechtsanwalt Antonio Rigozzi,
Beschwerdeführerin,
gegen
Klub Y.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Internationales Schiedsgericht; Zuständigkeit,
Beschwerde gegen den Entscheid des Einzelschiedsrichters vom 13. April 2010.
In Erwägung,
dass sich der Einzelschiedsrichter mit Schiedsentscheid vom 13. April 2010 für die Beurteilung der von der X.________ Sàrl (Beschwerdeführerin) gegen den Klub Y.________ (Beschwerdegegner) erhobenen Schiedsklage für unzuständig erklärte;
dass die Beschwerdeführerin den Entscheid des Einzelschiedsrichters vom 13. April 2010 beim Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen anfocht und gleichzeitig die Sistierung des Verfahrens beantragte, bis das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) über seine Zuständigkeit zur Durchführung eines Schiedsverfahrens in der Streitsache entschieden hat;
dass der Beschwerdegegner dem Bundesgericht am 18. Mai 2011 eine Stellungnahme zum Gesuch um Sistierung des Verfahrens einreichte, wobei sie sich dabei nicht anwaltlich vertreten liess;
dass dem Gesuch der Beschwerdeführerin um Sistierung des Verfahrens mit Verfügung vom 15. Juni 2011 entsprochen wurde;
dass das TAS mit Entscheid vom 17. März 2011 seine Zuständigkeit teilweise bejahte;
dass das Bundesgericht eine vom Beschwerdegegner gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde mit Urteil vom 7. November 2011 abwies, soweit es darauf eintrat (4A_246/2011);
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 30. Januar 2012 erklärte, die Beschwerde zurückzuziehen;
dass das Verfahren als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abzuschreiben ist;
dass die Beschwerdeführerin kostenpflichtig ist ( Art. 66 Abs. 3 BGG ) und im zu beurteilenden Fall keine Umstände vorliegen, die einen vollständigen Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten nach Art. 66 Abs. 2 BGG rechtfertigen würden, indessen bei der Bemessung der Gerichtskosten dem geringen Aufwand für das vorliegende Verfahren Rechnung zu tragen ist;
dass dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zusteht;
verfügt die Präsidentin im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG :
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4. Diese Verfügung wird den Parteien, dem Schiedsgericht und dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Februar 2012
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Leemann