Appeal Dismissed for Untimeliness
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the plaintiff filed a complaint against a company regarding an employment law matter, contesting a decision made by the appellate court of the Canton of Bern. The plaintiff's appeal was submitted to the Swiss Federal Tribunal after the lower court's decision, which determined that the appeal was not timely filed. Specifically, the Federal Tribunal noted that the plaintiff had not adhered to the deadline for submission, as the complaint was sent after the expiration date, prompting the court to dismiss the case for lack of timeliness. The court also ordered the plaintiff to pay the court costs associated with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 117 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Untimeliness: The plaintiff's appeal was submitted to the Swiss Federal Tribunal after the lower court's decision, which determined that the appeal was not timely filed. Specifically, the Federal Tribunal noted that the plaintiff had not adhered to the deadline for submission, as the complaint was sent after the expiration date, prompting the court to dismiss the case for lack of timeliness. The court also ordered the plaintiff to pay the court costs associated with the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertUsed as the procedural basis for the decision not to enter into the merits of the appeal.
Used to impose the court costs on the appellant.
Used to deny an award of compensation to the respondent.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_270/2012
Urteil vom 5. Juni 2012
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
X.________ AG,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitsrecht,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts
des Kantons Bern, Zivilabteilung, 2. Zivilkammer,
vom 9. März 2012.
Die Präsidentin hat in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin gegen den Nichteintretensentscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 9. März 2012 mit Eingabe vom 12. Mai 2012 Beschwerde in Zivilsachen erhob;
dass eine Beschwerde beim Bundesgericht innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht erhoben werden muss ( Art. 100 Abs. 1 und Art. 117 BGG );
dass nach Art. 44 Abs. 1 BGG Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen beginnen und dass die Frist eingehalten ist, wenn die Eingabe am letzten Tag der Frist der Post übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG );
dass der angefochtene Entscheid der Beschwerdeführerin gemäss den kantonalen Akten am 14. März 2012 zugestellt wurde;
dass die vorliegende Beschwerdeschrift am 12. Mai 2012 der Post übergeben wurde und damit die Beschwerdefrist, die unter Berücksichtigung der Gerichtsferien ( Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG ) am 30. April 2012 ablief, offensichtlich nicht eingehalten ist;
dass demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Juni 2012
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Widmer