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4A_267/2017 KI-generiert

Appeal Withdrawn: Cost Allocation in Federal Supreme Court Proceedings

Geschäftsnummer 4A_267/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between two companies, wherein one company was ordered by a lower court to pay a substantial sum in response to a claim made by the other company. The lower court decision mandated the payment of over 10 million Swiss francs and the withdrawal of legal objections related to the outstanding amount. Following this ruling, the first company appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking a suspension of the lower court's decision. However, before the tribunal could consider the appeal, the company decided to withdraw its appeal. Consequently, the tribunal concluded the proceedings based on this withdrawal, imposed court costs on the withdrawing party, and mandated compensation for the opposing party related to the expenses incurred during the tribunal proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 68 Abs. 4 BGG, Art. 66 Abs. 2 BGG, Art. 3 Abs. 1 i.V.m, Art. 66 Abs. 3 BGG; Appeal Withdrawn: Cost Allocation in Federal Supreme Court Proceedings: The lower court decision mandated the payment of over 10 million Swiss francs and the withdrawal of legal objections related to the outstanding amount. Following this ruling, the first company appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking a suspension of the lower court's decision. However, before the tribunal could consider the appeal, the company decided to withdraw its appeal. Consequently, the tribunal concluded the proceedings based on this withdrawal, imposed court costs on the withdrawing party, and mandated compensation for the opposing party related to the expenses incurred during the tribunal proceedings.

Schlagwörter

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Forderung Kostenverlegung Zinszahlung Verfahrensabschreibung Kostenvorschuss Parteientschädigung Erlass von Verfahrenskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 BGG

Used to justify that the proceedings can be closed due to the withdrawal of the appeal.

Art. 66 Abs. 3 BGG

Cited as the basis for imposing costs on the appellant following the withdrawal of the appeal.

Art. 66 Abs. 2 BGG

Used to determine the amount of the reduced court costs imposed on the appellant.

Art. 66 Abs. 2 BGG

Used to impose the court costs of CHF 5,000 on the appellant.

Art. 68 Abs. 4 BGG

Cited as the basis for ordering the appellant to compensate the opposing party for expenses following the withdrawal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_267/2017

Verfügung vom 9. Oktober 2017

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, als Instruktionsrichterin,

Gerichtsschreiber Hug.

Verfahrensbeteiligte

A.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Christian Lörli,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Damian Keel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Forderung,

Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, vom 4. April 2017 (HOR.2016.32).

In Erwägung,

dass das Handelsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, mit Entscheid vom 4. April 2017 die Klage der Beschwerdegegnerin guthiess, die Beschwerdeführerin zur Bezahlung von Fr. 10'233'600.-- nebst Zins zu 5% seit dem 29. Juli 2016 verpflichtete und den Rechtsvorschlag bezüglich den gleichen - in Betreibung gesetzten - Betrag beseitigte;

dass die Beschwerdeführerin das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Aargau mit Beschwerde in Zivilsachen vom 19. Mai 2017 beim Bundesgericht anfocht und um Gewährung der aufschiebenden Wirkung für die Beschwerde ersuchte;

dass sich die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2017 zum Gesuch um aufschiebende Wirkung und zur Beschwerde vernehmen liess;

dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 29. September 2017 den Rückzug der Beschwerde erklärte;

dass das bundesgerichtliche Verfahren aufgrund der Rückzugserklärung im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG abgeschrieben werden kann;

dass im Fall des Rückzugs der Beschwerde die Gerichtskosten in der Regel gemäss dem Verursacherprinzip der beschwerdeführenden Partei auferlegt werden und diese die Gegenpartei für den aus dem bundesgerichtlichen Verfahren erwachsenen Aufwand zu entschädigen hat ( Art. 66 Abs. 3 und Art. 68 Abs. 4 BGG );

dass im vorliegenden Fall kein Anlass besteht, von dieser Regel abzuweichen;

dass demnach die reduzierten Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 2 BGG ) angesichts des dem Gericht bereits erwachsenen Aufwands - Verfügung betreffend Gesuch um aufschiebende Wirkung und begonnenes Referat - auf Fr. 5'000.-- festzusetzen und der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind;

dass die Parteientschädigung für die Beschwerdegegnerin in Anwendung von Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 des Reglementes über die Parteientschädigung vom 31. März 2006 (SR 173.110.210.3) auf Fr. 40'000.-- festzusetzen ist;

verfügt die Instruktionsrichterin:

1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 5'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 40'000.-- zu entschädigen.

4. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Handelsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt

Lausanne, 9. Oktober 2017

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Instruktionsrichterin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Hug