Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_263/2008 KI-generiert

Tenant's Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning

Geschäftsnummer 4A_263/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a tenant who was ordered to vacate a property following a request from the landlord. The initial decision by a court mandated the tenant to leave by a specific deadline, which the tenant contested through an appeal to a higher court. The appeal was denied, leading to the tenant filing a complaint with the Federal Tribunal. The complaint, however, did not meet the necessary requirements for justification as outlined by federal law, resulting in the Federal Tribunal deciding not to proceed with the appeal. Additionally, there was a decision to waive court costs due to the circumstances of the case.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Tenant's Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning: The initial decision by a court mandated the tenant to leave by a specific deadline, which the tenant contested through an appeal to a higher court. The appeal was denied, leading to the tenant filing a complaint with the Federal Tribunal. The complaint, however, did not meet the necessary requirements for justification as outlined by federal law, resulting in the Federal Tribunal deciding not to proceed with the appeal. Additionally, there was a decision to waive court costs due to the circumstances of the case.

Schlagwörter

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Mieterausweisung Ausweisung des Mieters Mitmieter Eigentumsrecht begründeter Entscheid formelle Verfahrenseinstellung Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the collection of court costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_263/2008 /len

Urteil vom 19. Juni 2008

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

X.________ GmbH,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mieterausweisung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts (Zivilkammer) des Kantons Solothurn vom 19. Mai 2008.

In Erwägung,

dass dem Beschwerdeführer auf Gesuch der Beschwerdegegnerin vom Gerichtspräsidenten Solothurn-Lebern mit Urteil vom 18. März 2008 befohlen wurde, die Liegenschaft B.________ bis spätestens Freitag, 28. März 2008, 12.00 Uhr, zu verlassen und der Beschwerdegegnerin in ordnungsgemässem Zustand zu übergeben;

dass der Beschwerdeführer dieses Urteil beim Obergericht des Kantons Solothurn anfocht und dieses mit Urteil vom 19. Mai 2008 den Rekurs des Beschwerdeführers abwies und den Ausweisungstermin neu auf den 30. Mai 2008, 12.00 Uhr, festsetzte;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 26. Mai 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, das Urteil des Obergerichts vom 19. Mai 2008 mit Beschwerde anzufechten;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 26. Mai 2008 diese Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 106 Abs. 1 lit. b BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), womit das Gesuch des Beschwerdeführers um Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos wird;

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht (Zivilkammer) des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Juni 2008

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Corboz Huguenin