Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_241/2013 KI-generiert

Landlord Eviction Remand Appeal Inadmissibility

Geschäftsnummer 4A_241/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute related to a rental agreement, wherein the landlord sought the eviction of the tenant. Initially, a district court decision dismissed the landlord's request for eviction. However, this decision was overturned by the cantonal court, which sent the matter back to the district court for further proceedings. The tenant subsequently appealed this ruling to the federal court, requesting its full annulment. The federal court assessed the appeal's admissibility, specifically in the context of whether a non-remediable disadvantage would arise from the cantonal court's decision, ultimately determining that the appeal was inadmissible and imposing court costs on the tenant.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Landlord Eviction Remand Appeal Inadmissibility: Initially, a district court decision dismissed the landlord's request for eviction. However, this decision was overturned by the cantonal court, which sent the matter back to the district court for further proceedings. The tenant subsequently appealed this ruling to the federal court, requesting its full annulment. The federal court assessed the appeal's admissibility, specifically in the context of whether a non-remediable disadvantage would arise from the cantonal court's decision, ultimately determining that the appeal was inadmissible and imposing court costs on the tenant.

Schlagwörter

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Mietvertrag Vermieter Räumungsbefehl Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Zwischenentscheid Vollzugsstopp Recht auf Besitzkehrung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural provision for an obviously inadmissible appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

This provision was applied to order the appellant to bear the court costs.

Art. 93 Abs. 1 BGG

This provision defining the admissibility of appeals against interlocutory decisions was discussed extensively and formed the basis for determining inadmissibility.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_241/2013

Urteil vom 27. Mai 2013

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

X.________AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans Henzen, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mietvertrag,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 21. März 2013.

In Erwägung,

dass das Bezirksgericht Weinfelden mit Entscheid vom 14. Februar 2013 auf das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Ausweisung des Beschwerdeführers nicht eintrat;

dass das Obergericht des Kantons Thurgau auf Berufung der Beschwerdegegnerin das Urteil des Bezirksgerichts mit Entscheid vom 21. März 2013 aufhob und die Sache zu neuem Entscheid an das Bezirksgericht zurückwies;

dass der Beschwerdeführer den Entscheid des Obergerichts am 2. Mai 2013 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht mit dem Antrag, diesen Entscheid "vollumfänglich zurückzuweisen";

dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 136 II 101 E. 1 S. 103, 470 E. 1 S. 472; 135 III 212 E. 1);

dass es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Rückweisungsentscheid handelt und ein solcher Entscheid nach der Praxis des Bundesgerichts einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG darstellt, der nur dann mit Beschwerde angefochten werden kann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b);

dass es gemäss ständiger Praxis der beschwerdeführenden Partei obliegt, in der Beschwerdeschrift die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG darzutun, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt ( BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2);

dass in der Rechtsschrift vom 2. Mai 2013 diesbezüglich nichts vorgebracht wurde;

dass die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG im vorliegenden Fall nicht gegeben sind;

dass nach ständiger Praxis der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ein Nachteil rechtlicher Natur sein muss, der auch durch einen späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigt werden kann ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382);

dass ein solcher Nachteil im vorliegenden Fall ausscheidet, weshalb auch die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht gegeben sind;

das aus diesen Gründen auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Mai 2013

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin