Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_237/2019 KI-generiert

Claimant vs. District Court (Costs Deposit and Legal Aid Jurisdiction)

Geschäftsnummer 4A_237/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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On March 7, 2019, an individual (the appellant) filed a claim for unpaid fees against a company (the respondent) at the District Court of Dielsdorf. The court required a payment of CHF 17,600 as an advance for presumed court costs. The appellant contested this decision, seeking free legal aid due to financial hardship and claiming the case was not unfounded. However, the Zurich High Court rejected the appeal on April 18, 2019, stating it lacked jurisdiction to consider the request for free legal aid, which should have been addressed in the original court. The appellant then appealed to the Swiss Federal Tribunal on May 22, 2019.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Claimant vs. District Court (Costs Deposit and Legal Aid Jurisdiction): The court required a payment of CHF 17,600 as an advance for presumed court costs. The appellant contested this decision, seeking free legal aid due to financial hardship and claiming the case was not unfounded. However, the Zurich High Court rejected the appeal on April 18, 2019, stating it lacked jurisdiction to consider the request for free legal aid, which should have been addressed in the original court. The appellant then appealed to the Swiss Federal Tribunal on May 22, 2019.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss unentgeltliche Rechtspflege sachliche Unzuständigkeit Verpflichtung zur Geldzahlung Recht zur Hinterlegung substantiierte Begründung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure because the grounds for the appeal were insufficient.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

No court costs are levied in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_237/2019

Urteil vom 3. Juli 2019

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Kölz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Kostenvorschuss,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 18. April 2019 (RB190010-O/U).

Erwägungen:

1. Am 7. März 2019 reichte A.________ (Beschwerdeführer) beim Bezirksgericht Dielsdorf eine Forderungsklage gegen die B.________ AG (Beschwerdegegnerin) ein. Mit Verfügung vom 21. März 2019 forderte das Bezirksgericht ihn auf, einen Kostenvorschuss für die mutmasslichen Gerichtskosten von Fr. 17'600.-- zu leisten.

Diesen Entscheid focht A.________ mit Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich an, wobei er zur Begründung geltend machte, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, da er finanziell bedürftig und die Sache nicht aussichtslos sei. Mit Beschluss vom 18. April 2019 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein.

A.________ hat mit Eingabe an das Bundesgericht vom 22. Mai 2019 erklärt, diesen Entscheid mit Beschwerde anzufechten. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Beschwerden an das Bundesgericht sind hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1). Dafür muss in der Beschwerdeschrift unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden, inwiefern dieser Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116, 86 E. 2 S. 89).

3. Das Obergericht erwog, es sei für die Behandlung des Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht zuständig, da ein solches Gesuch nicht bei der Rechtsmittelinstanz, sondern beim in der Sache zuständigen Gericht zu stellen sei, hier dem Bezirksgericht. Der Beschwerdeführer geht auf diese Erwägung nicht ein. Die Beschwerde enthält somit offensichtlich keine hinreichende Begründung, weshalb im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht auf sie einzutreten ist.

4. Ausnahmsweise werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Juli 2019

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Kölz