Petitioner Fails to Justify Appeal on Legal Aid Reopening Denial
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed an appeal to the Supreme Court seeking the reopening of a case related to the denial of legal aid. The individual argued that the president of the District Court of Bremgarten was biased when the application was denied on January 11, 2018. The Aargau Court of Appeal did not consider the request, and the appellant challenged this decision at the Federal Tribunal, requesting legal aid for this procedure as well. The decision was based on the assertion that the appellant was improperly attempting to rectify a missed deadline that led to the rejection of a previous complaint on February 14, 2018, and to achieve a reassessment of the denied legal aid request.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Petitioner Fails to Justify Appeal on Legal Aid Reopening Denial: The individual argued that the president of the District Court of Bremgarten was biased when the application was denied on January 11, 2018. The Aargau Court of Appeal did not consider the request, and the appellant challenged this decision at the Federal Tribunal, requesting legal aid for this procedure as well. The decision was based on the assertion that the appellant was improperly attempting to rectify a missed deadline that led to the rejection of a previous complaint on February 14, 2018, and to achieve a reassessment of the denied legal aid request.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to the simplified procedure because the grounds for appeal were insufficient.
Used to avoid charging court costs in this specific instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_220/2019
Urteil vom 28. Mai 2019
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Kölz.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
unentgeltliche Rechtspflege, Ausstand,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, vom 26. April 2019 (ZSU.2019.85).
Erwägungen:
1. A.________ (Beschwerdeführer) beantragte mit als "Beschwerde" bezeichneter Eingabe vom 8. April 2019 an das Obergericht des Kantons Aargau sinngemäss die Wiederaufnahme eines Verfahrens um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege mit der Begründung, die Präsidentin des Bezirksgerichts Bremgarten sei, als sie sein Gesuch mit Verfügung vom 11. Januar 2018 abgewiesen habe, befangen gewesen. Mit Entscheid vom 26. April 2019 trat das Obergericht auf das Gesuch nicht ein.
A.________ hat mit Eingabe vom 13. Mai 2019 erklärt, diesen Entscheid mit Beschwerde anzufechten, und um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ersucht. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
2. Beschwerden an das Bundesgericht sind hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1). Dafür muss in der Beschwerdeschrift unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden, inwiefern dieser Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116, 86 E. 2 S. 89).
3. Die Begründung genügt den erwähnten Anforderungen offensichtlich nicht, da der Beschwerdeführer darin nicht auf die massgebliche Erwägung des Obergerichts eingeht, wonach er mit seinem Gesuch unzulässigerweise darauf abziele, seine Fristsäumnis, die zum Nichteintreten auf seine Beschwerde vom 14. Februar 2018 durch das Obergericht geführt habe, zu heilen und auf diesem Weg eine Neubeurteilung seines rechtskräftig abgewiesenen Gesuchs um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege zu erwirken. Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.
4. Ausnahmsweise werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), womit das Gesuch des Beschwerdeführers um Befreiung von diesen Kosten gegenstandslos wird.
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Mai 2019
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Kölz