Appeal Dismissed for Insufficient Engagement with Lower Court Reasoning in Debt-Denial Claim
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAppeal Dismissed for Insufficient Engagement with Lower Court Reasoning in Debt-Denial Claim The Federal Supreme Court dismissed a complaint against a Zurich High Court decision from May 6, 2025, which had rejected the complainant's request for a super-provisional order in a debt-denial claim. The Court did not enter into the merits of the appeal because the complainant failed to adequately engage with the reasoning of the lower court's decision, as required by law, and the submission primarily targeted the initial, non-final ruling, failing to sufficiently demonstrate a violation of federal law under the strict standards of the Federal Supreme Court Act, leading to its dismissal in a simplified procedure **(Art. 42 para. 2 and Art. 108 para. 1 lit. b BGG)**. Furthermore, the request for free legal aid was rejected because the appeal was deemed groundless from the outset **(Art. 64 para. 1 BGG)**.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 29 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Engagement with Lower Court Reasoning in Debt-Denial Claim: The Court did not enter into the merits of the appeal because the complainant failed to adequately engage with the reasoning of the lower court's decision, as required by law, and the submission primarily targeted the initial, non-final ruling, failing to sufficiently demonstrate a violation of federal law under the strict standards of the Federal Supreme Court Act, leading to its dismissal in a simplified procedure **(Art. 42 para. 2 and Art. 108 para. 1 lit. b BGG)**. Furthermore, the request for free legal aid was rejected because the appeal was deemed groundless from the outset **(Art. 64 para. 1 BGG)**.
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KI-generiertThe appeal was not admitted in the simplified procedure because the appellant failed to adequately substantiate the appeal.
The request for free legal aid was rejected because the appeal appeared hopeless from the outset.
Costs were imposed on the appellant due to the outcome of the proceedings.
No party compensation was awarded to the respondent as no compensable expense was incurred.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_219/2025
Urteil vom 13. Juni 2025
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Hurni, Präsident,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Christian Schroff,
Beschwerdeführer,
*gegen*
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Nicolas Facincani,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Aberkennungsklage,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 6. Mai 2025 (LB250022-O/Z01).
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 6. Mai 2025 wies das Obergericht des Kantons Zürich im Rahmen eines Berufungsverfahrens den Antrag des Beschwerdeführers um Erlass einer superprovisorischen Verfügung ab.
Mit Eingabe vom 9. Mai 2025 erklärte der Beschwerdeführer dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich vom 6. Mai 2025 mit Beschwerde anfechten zu wollen.
Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
2. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (
Art. 29 Abs. 1 BGG
;
BGE 149 III 277
E. 3.1;
148 IV 155
E. 1.1;
143 III 140
E. 1).
2.1.
Beschwerden an das Bundesgericht sind hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann. Dazu muss in der Beschwerdeschrift unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden, inwiefern dieser Recht verletzt (
Art. 42 Abs. 2 BGG
;
BGE 140 III 86
E. 2, 115 E. 2). Eine allfällige Verletzung von Grundrechten wird vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft, sondern nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (
Art. 106 Abs. 2 BGG
).
Unerlässlich ist im Hinblick auf
Art. 42 Abs. 2 und
Art. 106 Abs. 2 BGG
, dass die Beschwerde auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Rechtsverletzung liegt. Die beschwerdeführende Partei soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im vorinstanzlichen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (
BGE 140 III 86
E. 2, 115 E. 2). Die Begründung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen und der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (
BGE 143 II 283
E. 1.2.3;
140 III 115
E. 2). Stützt sich der angefochtene Entscheid auf mehrere selbstständige Begründungen, so muss sich die Beschwerde mit jeder einzelnen auseinandersetzen, sonst wird darauf nicht eingetreten (
BGE 142 III 364
E. 2.4 mit Hinweisen; vgl. auch
BGE 143 IV 40
E. 3.4).
2.2.
Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerdeeingabe vom 9. Mai 2025 nicht hinreichend mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids des Obergerichts des Kantons Zürich vom 6. Mai 2025 auseinander und zeigt nicht rechtsgenügend auf, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid Bundesrecht bzw. die von ihm erwähnten Bestimmungen der BV verletzt hätte. Soweit sich seine Ausführungen unmittelbar gegen den erstinstanzlichen Entscheid richten, ist darauf von vornherein nicht einzutreten, da es sich dabei nicht um einen letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von
Art. 75 Abs. 1 BGG
handelt.
Auf die Beschwerde ist somit bereits aus diesem Grund im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
nicht einzutreten.
3. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen, weil die Beschwerde als von vornherein aussichtslos erschien (
Art. 64 Abs. 1 BGG
).
Der Beschwerdeführer wird bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig (
Art. 66 Abs. 1 BGG
). Der Beschwerdegegnerin steht keine Parteientschädigung zu, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein entschädigungspflichtiger Aufwand erwachsen ist (
Art. 68 Abs. 2 BGG
).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Juni 2025
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Hurni
Der Gerichtsschreiber: Leemann