Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_204/2016 KI-generiert

Tenant Appeal Against Landlord Dismissed for Procedural Defects

Geschäftsnummer 4A_204/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A tenant entered into a lease agreement for an apartment and subsequently filed a lawsuit against the landlord, seeking monetary compensation, cessation of electricity supply to a holiday apartment, and remediation of issues within the rented unit. The first-instance court rejected the claim entirely and imposed legal costs and a fine on the tenant. The tenant's appeal to the appellate court was dismissed due to insufficient reasoning and failure to meet procedural requirements. The tenant then submitted an appeal to the Federal Tribunal, which required a detailed explanation of rights allegedly violated by the lower court, but the tenant primarily reiterated arguments from the initial proceedings without adequately addressing the appellate court's considerations. As a result, the Federal Tribunal found the appeal inadmissible and determined that the tenant would bear the legal costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 311 Abs. 1 ZPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Tenant Appeal Against Landlord Dismissed for Procedural Defects: The first-instance court rejected the claim entirely and imposed legal costs and a fine on the tenant. The tenant's appeal to the appellate court was dismissed due to insufficient reasoning and failure to meet procedural requirements. The tenant then submitted an appeal to the Federal Tribunal, which required a detailed explanation of rights allegedly violated by the lower court, but the tenant primarily reiterated arguments from the initial proceedings without adequately addressing the appellate court's considerations. As a result, the Federal Tribunal found the appeal inadmissible and determined that the tenant would bear the legal costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Mietvertrag Rechte des Mieters Verfahrensrechte Verletzung der Begründungspflicht staatliche Güter Wiederherstellungskosten Mietzinsherabsetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was not admitted under the simplified procedure because it was obviously inadmissible or insufficiently reasoned.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs are imposed on the appellant because the appeal was not admitted.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_204/2016

Urteil vom 10. Mai 2016

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Hurni.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Adrian Moos,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Mietvertrag,

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des

Obergerichts des Kantons Zug, I. Zivilabteilung,

vom 8. März 2016.

In Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin als Mieterin und der Beschwerdegegner als Vermieter am 12. September 2014 einen Mietvertrag über eine Wohnung an der Strasse U.________ in V.________ abschlossen;

dass die Beschwerdeführerin dem Kantonsgericht Zug mit Klage vom 18. August 2015 beantragte, der Beschwerdegegner sei zu verurteilen, ihr Fr. 15'000.-- zu bezahlen, die Stromzufuhr zur Ferienwohnung abzuschalten und die Mängel in der Wohnung der Beschwerdeführerin durch Fachleute beheben zu lassen;

dass das Kantonsgericht Zug mit Entscheid vom 19. Januar 2016 die Klage vollumfänglich abwies und ihr die Gerichts- und Parteikosten sowie eine Ordnungsbusse von Fr. 100.-- auferlegte;

dass das Obergericht des Kantons Zug mit Präsidialverfügung vom 8. März 2016 auf die Berufung der Beschwerdeführerin mangels reformatorischen Antrags und mangels hinreichender Begründung ( Art. 311 Abs. 1 ZPO ) nicht eintrat;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 7. April 2016 datierte Eingabe einreichte, aus der sich sinngemäss ergibt, dass sie die Präsidialverfügung des Obergerichts anfechten will;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht im Wesentlichen die in erster Instanz vorgetragenen Ausführungen wiederholt, ohne sich dabei auch nur ansatzweise mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen;

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG zu entscheiden ist über Nichteintreten auf Beschwerden, die offensichtlich unzulässig sind (Abs. 1 lit. a) bzw. keine hinreichende Begründung enthalten (Abs. 1 lit. b);

dass die Voraussetzungen von Art. 108 BGG vorliegend gegeben sind, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten bei diesem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Zivilabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Mai 2016

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Klett

Der Gerichtsschreiber: Hurni