Appellant's Failure to Pay Costs Precludes Federal Supreme Court Review of Denial of Justice Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves two parties who filed a complaint regarding a delay in legal proceedings before a rental court in Zurich, aimed at protection against eviction. They initially submitted a complaint about this delay to the Zurich Court of Appeals, which dismissed their case due to the failure to timely pay required court fees. As a result, the parties sought to appeal this decision to the Swiss Federal Tribunal, asserting their right to challenge the appellate court's ruling on grounds of procedural delays. However, the Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible due to insufficient justification for the complaint's entry requirements, resulting in a decision not to process the appeal. Additionally, the court imposed costs on the appellants for this unsuccessful attempt.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant's Failure to Pay Costs Precludes Federal Supreme Court Review of Denial of Justice Appeal: They initially submitted a complaint about this delay to the Zurich Court of Appeals, which dismissed their case due to the failure to timely pay required court fees. As a result, the parties sought to appeal this decision to the Swiss Federal Tribunal, asserting their right to challenge the appellate court's ruling on grounds of procedural delays. However, the Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible due to insufficient justification for the complaint's entry requirements, resulting in a decision not to process the appeal. Additionally, the court imposed costs on the appellants for this unsuccessful attempt.
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KI-generiertThe appeal was dismissed in the simplified procedure because the conditions of Art. 108 BGG were met.
Article applied to impose court costs on the appellants due to the non-admission of the appeal.
Cited as the basis for the nature of the decision being appealed (interlocutory decision) and the conditions for its review.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_186/2014
Urteil vom 28. April 2014
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Hurni.
Verfahrensbeteiligte
A.________ und B.________ ,
Beschwerdeführerinnen,
gegen
Mietgericht des Bezirksgerichts Zürich ,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Rechtsverzögerung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 17. März 2014.
In Erwägung,
dass die Parteien vor dem Mietgericht des Bezirksgerichts Zürich ein Kündigungsschutzverfahren führen;
dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 16. Januar 2014 beim Obergericht des Kantons Zürich Rechtsverzögerungs- und Aufsichtsbeschwerde erhoben;
dass das Obergericht mit Beschluss vom 17. März 2014 mangels fristgerechter Leistung des Kostenvorschusses auf die Beschwerde nicht eintrat;
dass die Beschwerdeführerinnen dem Bundesgericht eine vom 24. März 2014 datierte Eingabe einreichten, aus der sich ergibt, dass sie den Beschluss des Obergerichts mit Beschwerde anfechten wollen;
dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 137 III 417 E. 1; 136 II 101 E. 1, 470 E. 1; 135 III 212 E. 1);
dass es sich beim angefochtenen Entscheid über eine Rechtsverzögerungsbeschwerde um einen Zwischenentscheid i.S. von Art. 93 Abs. 1 BGG handelt (vgl. Urteil 5A_130/2014 vom 20. März 2014 E. 1), worauf die Vorinstanz in der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids zutreffend hingewiesen hat;
dass ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG nur dann mit Beschwerde angefochten werden kann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b);
dass es gemäss ständiger Praxis der beschwerdeführenden Partei obliegt, in der Beschwerdeschrift die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG darzutun, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt ( BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2);
dass die Beschwerdeführerinnen in ihrer Eingabe an das Bundesgericht mit keinem Wort auf die Eintretensvoraussetzungen eingehen und auch nicht offensichtlich in die Augen springt, inwiefern diese gegeben sein sollen;
dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG zu entscheiden ist über Nichteintreten auf Beschwerden, die offensichtlich unzulässig sind (Abs. 1 lit. a) bzw. keine hinreichende Begründung enthalten (Abs. 1 lit. b);
dass die Voraussetzungen von Art. 108 BGG vorliegend gegeben sind, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten bei diesem Verfahrensausgang den Beschwerdeführerinnen aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführerinnen auferlegt (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen).
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. April 2014
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Hurni