Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_159/2019 KI-generiert

Plaintiff v. Bank: Dismissal of Appeals for Untimely Filing and Lack of Justification

Geschäftsnummer 4A_159/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complainant who filed a lawsuit against a bank at the District Court of Zurich, seeking the disclosure of information and compensation amounting to 17.2 million euros. The complainant contested several decisions made in the proceedings through legal remedies at the Swiss Federal Tribunal. These decisions, issued by the Zurich Higher Court between January 2017 and September 2018, were challenged on the grounds that they violated the rights of the complainant. However, the Swiss Federal Tribunal had previously ruled on several of these complaints and determined that the complainant's current appeals were either too late or insufficiently substantiated. Consequently, multiple related cases were consolidated for judgment, and the appeals were not admitted for further review.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 141 Abs. 2 ZPO; Plaintiff v. Bank: Dismissal of Appeals for Untimely Filing and Lack of Justification: The complainant contested several decisions made in the proceedings through legal remedies at the Swiss Federal Tribunal. These decisions, issued by the Zurich Higher Court between January 2017 and September 2018, were challenged on the grounds that they violated the rights of the complainant. However, the Swiss Federal Tribunal had previously ruled on several of these complaints and determined that the complainant's current appeals were either too late or insufficiently substantiated. Consequently, multiple related cases were consolidated for judgment, and the appeals were not admitted for further review.

Schlagwörter

KI-generiert
verspätete Einreichung Verfahrensvorschriften Verfahrensmissbrauch formelle Verfahrenseinstellung Beschwerdelegitimation Bankenrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 42 Abs. 2 BGG
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs.
Art. 106 Abs. 2 BGG
2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );
Art. 100 Abs. 1 BGG
dass eine Beschwerde an das Bundesgericht innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht erhoben werden muss ( Art. 100 Abs. 1 BGG );
Art. 44 Abs. 1 BGG
dass nach Art. 44 Abs. 1 BGG Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen beginnen, und dass die Frist u.a.
Art. 48 Abs. 1 BGG
eingehalten ist, wenn die Eingabe am letzten Tag der Frist der Schweizerischen Post übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG );
Art. 141 Abs. 2 ZPO
September 2018 (Verfahren 4A_165/2019) erfolgten und die Zustellung demnach am jeweiligen Tag als erfolgt gilt ( Art. 141 Abs.
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG
Used as the basis for declining to rule on several appeals due to being time-barred or other procedural deficiencies.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Cited additionally as a ground for non-admission due to apparent lack of justification/compliance with formal requirements.

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
4A_160/2019
4A_159/2019, 4A_160/2019, 4A_161/2019, 4A_162/2019, 4A_163/2019, 4A_164/2019, 4A_165/2019
4A_161/2019
4A_159/2019, 4A_160/2019, 4A_161/2019, 4A_162/2019, 4A_163/2019, 4A_164/2019, 4A_165/2019
4A_162/2019
4A_159/2019, 4A_160/2019, 4A_161/2019, 4A_162/2019, 4A_163/2019, 4A_164/2019, 4A_165/2019
4A_163/2019
4A_159/2019, 4A_160/2019, 4A_161/2019, 4A_162/2019, 4A_163/2019, 4A_164/2019, 4A_165/2019
4A_164/2019
4A_159/2019, 4A_160/2019, 4A_161/2019, 4A_162/2019, 4A_163/2019, 4A_164/2019, 4A_165/2019
4A_165/2019
4A_159/2019, 4A_160/2019, 4A_161/2019, 4A_162/2019, 4A_163/2019, 4A_164/2019, 4A_165/2019
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Cited additionally as a ground for non-admission due to apparent lack of justification/compliance with formal requirements.

Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG

Cited as a ground for non-admission due to the abusive nature of the appellant's conduct in litigation.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used as the basis for declining to rule on several appeals due to being time-barred or other procedural deficiencies.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Determines that the appellant must bear the court costs.

Art. 68 BGG

Determines that no party compensation is awarded.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_159/2019, 4A_160/2019, 4A_161/2019, 4A_162/2019, 4A_163/2019, 4A_164/2019, 4A_165/2019

Urteil vom 18. April 2019

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

1. Bank B.________ AG,

2. Bezirksgericht Zürich, 2. Abteilung,

3. Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer,

Beschwerdegegner,

Gegenstand

Forderung,

Beschwerden gegen die folgenden Entscheide des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer:

Urteil vom 20. Januar 2017 (RB170002-O/U),

Beschluss vom 15. März 2017 (RB170001-O/U),

Urteil vom 17. März 2017 (RB170005-O/U),

Beschluss vom 9. Mai 2017 (RB170015-O/U),

Beschluss vom 13. Oktober 2017 (RB170025-O/U), Beschluss vom 23. Januar 2018 (RB170047-O/U) sowie Beschluss und Urteil vom 11. September 2018 (LB180016-O/U).

In Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin am 28. September 2016 beim Bezirksgericht Zürich eine Klage auf Auskunftserteilung und Bezahlung von Schadenersatz im Betrag von EUR 17.2 Mio. gegen die Beschwerdegegnerin 1 einreichte;

dass die Beschwerdeführerin gegen zahlreiche in diesem Verfahren ergangene Entscheide Rechtsmittel erhob, wobei das Bundesgericht unter anderem mit Entscheiden vom 15. März 2017 (Verfahren 4A_87/2017), 24. Juli 2017 (Verfahren 4A_181/2017, 4A_187/2017, 4A_219/2017, 4A_221/2017, 4A_223/2017, 4A_225/2017) und 5. April 2018 (Verfahren 4A_178/2018) auf die von der Beschwerdeführerin gegen die jeweiligen kantonalen Entscheide erhobenen Beschwerden nicht eintrat;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit Eingabe vom 1. April 2019 erklärte, die folgenden Entscheide des Obergerichts des Kantons Zürich mit Beschwerde anfechten zu wollen:

- Urteil vom 20. Januar 2017 (Verfahren 4A_160/2019),

- Beschluss vom 15. März 2017 (Verfahren 4A_161/2019),

- Urteil vom 17. März 2017 (Verfahren 4A_163/2019),

- Beschluss vom 9. Mai 2017 (Verfahren 4A_162/2019),

- Beschluss vom 13. Oktober 2017 (Verfahren 4A_164/2019),

- Beschluss vom 23. Januar 2018 (Verfahren 4A_159/2019),

- Beschluss und Urteil vom 11. September 2018

(Verfahren 4A_165/2019);

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht am 9. und 15. April 2019 weitere Eingaben einreichte;

dass die Beschwerden in den Verfahren 4A_159/2019, 4A_160/2019, 4A_161/2019, 4A_162/2019, 4A_163/2019, 4A_164/2019 und 4A_165/2019, welche dieselben Beteiligten und denselben Rechtsstreit betreffen, gemeinsam beurteilt werden;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass das Bundesgericht über die von der Beschwerdeführerin gegen die Entscheide des Obergerichts des Kantons Zürich vom 20. Januar 2017 (Urteil 4A_87/2017 vom 15. März 2017), vom 15. März 2017 (Urteil 4A_181/2017 vom 24. Juli 2017) sowie vom 23. Januar 2018 (Urteil 4A_178/2018 vom 5. April 2018) bereits in früheren Beschwerdeverfahren entschieden hat, weshalb auf die erneut erhobenen Beschwerden gegen diese Entscheide (Verfahren 4A_160/2019, 4A_161/2019 und 4A_159/2019) von vornherein nicht eingetreten werden kann;

dass eine Beschwerde an das Bundesgericht innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht erhoben werden muss ( Art. 100 Abs. 1 BGG );

dass nach Art. 44 Abs. 1 BGG Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen beginnen, und dass die Frist u.a. eingehalten ist, wenn die Eingabe am letzten Tag der Frist der Schweizerischen Post übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG );

dass die Mitteilung der weiteren angefochtenen Entscheide vom 17. März 2017, 9. Mai 2017, 13. Oktober 2017 und 11. September 2018 an die Beschwerdeführerin durch Publikation im Amtsblatt des Kantons Zürich vom 24. März 2017 (Verfahren 4A_163/2019), 19. Mai 2017 (Verfahren 4A_162/2019), 27. Oktober 2017 (Verfahren 4A_164/2019) bzw. 14. September 2018 (Verfahren 4A_165/2019) erfolgten und die Zustellung demnach am jeweiligen Tag als erfolgt gilt ( Art. 141 Abs. 2 ZPO ), zumal die Beschwerdeführerin nicht mit rechtsgenügender Begründung geltend macht, dass die Mitteilungen der angefochtenen Entscheide vorliegend nicht auf dem Ediktalweg hätten erfolgen dürfen;

dass die Eingabe vom 1. April 2019 somit für eine Beschwerdeerhebung an das Bundesgericht offensichtlich verspätet erfolgte;

dass somit auf die Beschwerden gegen die obergerichtlichen Entscheide vom 17. März 2017, 9. Mai 2017, 13. Oktober 2017 und 11. September 2018 wegen Verspätung nicht eingetreten werden kann (Verfahren 4A_163/2019, 4A_162/2019, 4A_164/2019 und 4A_165/2019);

dass aus diesen Gründen auf die Beschwerden in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht eingetreten werden kann;

dass die Eingaben der Beschwerdeführerin ausserdem die erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllen, weshalb darauf selbst bei fristgerechter Einreichung in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden könnte;

dass die Beschwerdeführerin einen Ablehnungsantrag gegen die Präsidentin der I. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts stellt, ohne diesen Antrag jedoch hinreichend zu begründen;

dass im Übrigen die Art der Prozessführung der Beschwerdeführerin, die systematisch jede gerichtliche Mitteilung oder Verfügung anficht, ohne rechtsgenügende Rügen zu erheben, als rechtsmissbräuchlich erscheint, weshalb auf die Beschwerden auch aus diesem Grund nicht einzutreten wäre ( Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG ) (vgl. bereits Urteile 4A_181/2017 vom 24. Juli 2017; 4A_178/2018 vom 5. April 2018);

dass sich das Bundesgericht vorbehält, weitere Eingaben ähnlicher Art nach Prüfung unbeantwortet abzulegen;

dass die Beschwerdeführerin bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind ( Art. 68 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Die Verfahren 4A_159/2019, 4A_160/2019, 4A_161/2019, 4A_162/2019, 4A_163/2019, 4A_164/2019 und 4A_165/2019 werden gemeinsam beurteilt.

2. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt, der Beschwerdeführerin auf dem Rechtshilfeweg.

Lausanne, 18. April 2019

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Leemann