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4A_138/2016 KI-generiert

Free legal aid for labor claim denied: failure to substantiate violations of Art. 42 BGG and Art. 64 BGG for hopeless appeal.

Geschäftsnummer 4A_138/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (4A_138/2016, Urteil vom 5. April 2016) declared the appellant's appeal inadmissible and rejected his request for free legal aid for the federal proceedings, meaning the lower court's decision (the Obergericht of the Canton of Bern, dated 11 February 2016) dismissing his appeal for lack of adequate reasoning remains in force. The underlying dispute involved a labor contract claim, where the appellant sought free legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) against the respondent employer after the first-instance court denied his request as hopeless; the Obergericht refused to consider his appeal because his submissions did not adequately explain how the lower decision was flawed. The Supreme Court held that the appeal failed to meet the statutory pleading requirements (Art. 42 Abs. 1 BGG; Art. 106 Abs. 2 BGG), as the appellant did not sufficiently engage with the lower court's reasoning or specify which constitutional rights were violated. The Court also denied free legal aid (Art. 64 Abs. 1 BGG) because the appeal was obviously without merit, waived court costs (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG), and granted no party compensation.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Free legal aid for labor claim denied: failure to substantiate violations of Art. 42 BGG and Art. 64 BGG for hopeless appeal: April 2016) declared the appellant's appeal inadmissible and rejected his request for free legal aid for the federal proceedings, meaning the lower court's decision (the Obergericht of the Canton of Bern, dated 11 February 2016) dismissing his appeal for lack of adequate reasoning remains in force. The underlying dispute involved a labor contract claim, where the appellant sought free legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) against the respondent employer after the first-instance court denied his request as hopeless; the Obergericht refused to consider his appeal because his submissions did not adequately explain how the lower decision was flawed. The Supreme Court held that the appeal failed to meet the statutory pleading requirements (Art. 42 Abs. 1 BGG; Art. 106 Abs. 2 BGG), as the appellant did not sufficiently engage with the lower court's reasoning or specify which constitutional rights were violated. The Court also denied free legal aid (Art. 64 Abs. 1 BGG) because the appeal was obviously without merit, waived court costs (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG), and granted no party compensation.

Schlagwörter

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Arbeitsvertrag, unentgeltliche Rechtspflege Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Beschäftigungsbeihilfen Beweislosigkeit Säumnis des Parteivertreters Beschwerdelegitimation Vergeltungskündigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Declares the appeal inadmissible due to insufficient reasoning.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Denies the request for free legal aid because the appeal was considered obviously without merit.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Waives the court costs as an exception.

Art. 68 Abs. 1 BGG

Denies a party compensation award to the respondent.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_138/2016

Urteil vom 5. April 2016

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung,

2. Zivilkammer,

Beschwerdegegner,

B.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Niklaus Gadient.

Gegenstand

Arbeitsvertrag, unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts

des Kantons Bern, Zivilabteilung, 2. Zivilkammer,

vom 11. Februar 2016.

In Erwägung,

dass das Regionalgericht Emmental-Oberaargau mit Entscheid vom 25. Januar 2016 das Gesuch des Beschwerdeführers vom 11. November 2015 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit seiner Klage abwies;

dass das Obergericht des Kantons Bern auf eine vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 11. Februar 2016 nicht eintrat, soweit darin Anträge gestellt würden, die über die beantragte Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege vor der Erstinstanz hinausgingen, und dass das Obergericht auf die Beschwerde auch im Übrigen mangels hinreichender Begründung nicht eintrat;

dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 2. März 2016 beim Bundesgericht Beschwerde erhob und sinngemäss darum ersuchte, es sei ihm für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und detailliert begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe vom 2. März 2016 diesen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, da der Beschwerdeführer darin nicht rechtsgenügend unter Auseinandersetzung mit der Begründung der Vorinstanz darlegt, welche Rechte die Vorinstanz mit dem angefochtenen Nichteintretensentscheid inwiefern verletzt haben soll;

dass dies insbesondere auch insoweit gilt, als das Obergericht ausführte, dass sich aus der

Beschwerde ergeben müsse, inwiefern der Entscheid der Erstinstanz als fehlerhaft erachtet wird, und als der Beschwerdeführer vorliegend, ohne darauf einzugehen, geltend macht, das Obergericht hätte aus den erstinstanzlichen Akten entnehmen können, dass mehrere Ungerechtigkeiten der Beschwerdegegnerin gegen seine Person vorgefallen seien und er somit das Anrecht auf unentgeltliche Rechtspflege habe;

dass somit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung für das bundesgerichtliche abzuweisen ist, weil die Beschwerde als von vornherein aussichtslos erscheint ( Art. 64 Abs. 1 BGG ), wobei darüber unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2);

dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung gesprochen.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 2. Zivilkammer, und der B.________ AG schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. April 2016

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Widmer