Tenant Eviction Appeal Based on Inadmissible New Evidence
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute related to a lease agreement, where the lessee was ordered by the cantonal civil court to vacate the rented office space by a specified deadline due to non-payment of rent. The lessee appealed this decision, but the appellate court upheld the original ruling and determined that new evidence presented by the lessee regarding timely payment was inadmissible. The lessee subsequently filed a complaint with the Federal Tribunal, which ultimately did not proceed with the case due to inadequate justification in the complaint, and denied a request for legal aid, citing the lack of merit in the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 317 Abs. 1 ZPO, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 93 BGG; Tenant Eviction Appeal Based on Inadmissible New Evidence: The lessee appealed this decision, but the appellate court upheld the original ruling and determined that new evidence presented by the lessee regarding timely payment was inadmissible. The lessee subsequently filed a complaint with the Federal Tribunal, which ultimately did not proceed with the case due to inadequate justification in the complaint, and denied a request for legal aid, citing the lack of merit in the appeal.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to rule that the appeal cannot be entertained due to lack of sufficient substantiation.
Used to reject the request for free legal aid due to the futility of the appeal.
This article is implicitly referenced in point 1, as the decision to not enter upon the appeal implies the application of procedural rules for inadmissibility, and Art. 93 BGG is the general rule for appealing final decisions, even though the reasoning cites Art. 108 for the specific lack of substantiation leading to non-admission.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_121/2013
Urteil vom 22. April 2013
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Kommanditgesellschaft,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y.________ AG,
vertreten durch Advokat Lukas Polivka,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mietvertrag,
Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 18. Februar 2013.
In Erwägung,
dass das Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt die Beschwerdeführerin mit Entscheid vom 2. November 2012 anwies, die bei der Beschwerdegegnerin gemieteten Räumlichkeiten (Büroräumlichkeit, 5. OG) bis spätestens 15. November 2012, 12:00 Uhr, zu verlassen;
dass das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 18. Februar 2013 die Berufung der Beschwerdeführerin abwies und diese anwies, die bei der Beschwerdegegnerin gemieteten Räumlichkeiten (Büroräumlichkeit, 5. OG) bis spätestens 7. März 2013, 12:00 Uhr, zu verlassen, und im Übrigen den Entscheid des Zivilgerichts vom 2. November 2012 bestätigte;
dass das Appellationsgericht in der Hauptbegründung des Entscheides zum Ergebnis kam, dass die neu vorgebrachte Behauptung der Beschwerdeführerin, sie habe den Mietausstand rechtzeitig bezahlt, und die dafür neu eingereichten Belege, unzulässige Noven darstellten, die gemäss Art. 317 Abs. 1 ZPO nicht berücksichtigt werden könnten;
dass die Beschwerdeführerin den Entscheid des Appellationsgerichts mit Rechtsschrift vom 4. März 2013 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht;
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );
dass sich die Beschwerdeführerin in der Beschwerdeschrift vom 4. März 2013 mit keinem Wort zur Hauptbegründung des Appellationsgerichts äussert, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. April 2013
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Huguenin