Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_120/2012 KI-generiert

Company Deletion from Commercial Register and Failure to Meet Appeal Substantiation Requirements

Geschäftsnummer 4A_120/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case revolves around the deletion of a company from the commercial register due to its failure to amend its statutes as previously ordered. The initial deletion decision was made in 2000, which was later upheld by a regional court's ruling denying a subsequent appeal against this decision. In 2011, the affected parties sought a revision of the earlier court ruling, but their request was rejected by the same regional court in January 2012. The parties then appealed to the Federal Tribunal, which considered the sufficiency of the legal arguments presented and ultimately found that the parties did not adequately engage with the reasons given in the earlier decisions, leading to the dismissal of their appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 105 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 3 BGG; Company Deletion from Commercial Register and Failure to Meet Appeal Substantiation Requirements: The initial deletion decision was made in 2000, which was later upheld by a regional court's ruling denying a subsequent appeal against this decision. In 2011, the affected parties sought a revision of the earlier court ruling, but their request was rejected by the same regional court in January 2012. The parties then appealed to the Federal Tribunal, which considered the sufficiency of the legal arguments presented and ultimately found that the parties did not adequately engage with the reasons given in the earlier decisions, leading to the dismissal of their appeal.

Schlagwörter

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Löschung im Handelsregister, Revision verfassungsmässige Anforderung Handelsregister Statuten Auflösung der Gesellschaft Handelsstreitigkeit Feststellungsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because the submission evidently failed to meet the required grounds for appeal criteria.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the collection of court costs under the given circumstances.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Used to decide that no party compensation shall be awarded to the respondent.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_120/2012

Urteil vom 23. März 2012

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Y.________ AG,

Z.________ AG,

Zustelladresse: Dr. Marcel Keller,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen, Bahnhofstrasse 53, 8510 Frauenfeld,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Löschung im Handelsregister, Revision,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 11. Januar 2012.

In Erwägung,

dass das Gerichtspräsidium Kreuzlingen die Z.________ mit Verfügung vom 5. September 2000 im Handelsregister löschte, nachdem die Gesellschaft der Aufforderung, ihre Statuten anzupassen, nicht nachgekommen war;

dass das Obergericht des Kantons Thurgau einen gegen diese Verfügung eingereichten Rekurs mit Beschluss vom 23. Oktober 2000 abwies;

dass X.________, die Z.________ sowie die Y.________ (Beschwerdeführer) mit beim Obergericht des Kantons Thurgau am 19. Oktober 2011 eingegangenem Schreiben um Revision des Entscheids vom 23. Oktober 2000 ersuchten;

dass das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 11. Januar 2012 auf das Revisionsgesuch nicht eintrat;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass sich die Beschwerdeführer nicht mit den konkreten Erwägungen der angefochtenen Entscheide auseinandersetzen, sondern dem Bundesgericht einen Sachverhalt unterbreiten, der über den vorinstanzlich verbindlich festgestellten hinausgeht, ohne rechtsgenügend zu begründen, inwiefern dies nach Art. 105 Abs. 2 BGG zulässig sein soll;

dass die Eingabe der Beschwerdeführer die erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist ( Art. 68 Abs. 3 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. März 2012

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Leemann