GmbH Appeal Inadmissible Due to Non-Payment of Advance on Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA company filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Commercial Court of the Canton of Zurich concerning a deficiency in organization and the non-payment of an advance on costs. The complaint was lodged after the court's decision on January 4, 2021, with the company being requested to pay an initial cost advance of 300 Swiss Francs by March 1, 2021. The request was sent to the company's specified address but was returned unclaimed. Following the non-payment by the initial deadline, a non-extendable grace period until March 26, 2021, was given, also unclaimed. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to the failure to pay the required advance, and the associated court costs of 200 Swiss Francs were imposed on the company.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 44 Abs. 2 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 BGG; GmbH Appeal Inadmissible Due to Non-Payment of Advance on Costs: The complaint was lodged after the court's decision on January 4, 2021, with the company being requested to pay an initial cost advance of 300 Swiss Francs by March 1, 2021. The request was sent to the company's specified address but was returned unclaimed. Following the non-payment by the initial deadline, a non-extendable grace period until March 26, 2021, was given, also unclaimed. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to the failure to pay the required advance, and the associated court costs of 200 Swiss Francs were imposed on the company.
Schlagwörter
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KI-generiertThis provision was the basis for the decision not to enter upon the appeal due to non-payment of the required advance on costs.
This provision was applied to order the appellant to pay the court costs.
This provision was applied regarding the non-award of party compensation.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_102/2021
Urteil vom 8. April 2021
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
gegen
Handelsregisteramt des Kantons Zürich,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Organisationsmangel; Nichtleistung des Kostenvorschusses,
Beschwerde gegen die Verfügung des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 4. Januar 2021 (HE200418-O).
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin gegen die Verfügung des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 4. Januar 2021 mit Eingabe vom 10. Februar 2021 (Postaufgabe am 11. Februar 2021) Beschwerde erhob;
dass die Beschwerdeführerin mit Präsidialverfügung vom 12. Februar 2021 aufgefordert wurde, spätestens am 1. März 2021einen Kostenvorschuss von Fr. 300.-- einzuzahlen;
dass diese Verfügung als Gerichtsurkunde an die in der Beschwerdeschrift angegebene Adresse der Beschwerdeführerin versandt und nach Ablauf der Abholfrist als nicht abgeholt an das Bundesgericht zurückgesandt wurde;
dass diese Verfügung nach Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt gilt;
dass der Beschwerdeführerin, da der Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht eingegangen war, mit neuer Verfügung vom 11. März 2021 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 26. März 2021angesetzt wurde, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde ( Art. 62 Abs. 3 BGG );
dass diese Verfügung - ebenfalls als Gerichtsurkunde - an die Adresse der Beschwerdeführerin versandt und nach Ablauf der Abholfrist als nicht abgeholt an das Bundesgericht zurückgesandt wurde;
dass auch diese Verfügung nach Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt gilt;
dass die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist ( Art. 68 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Handelsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. April 2021
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Widmer