Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2G_1/2018 KI-generiert

Petitioner seeks correction of Federal Supreme Court judgment on tourism tax calculation.

Geschäftsnummer 2G_1/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a request to the Swiss Federal Tribunal concerning a decision related to the municipality of Unterbäch's tourist tax regulation. A petitioner sought clarification or correction of a previous Federal Tribunal judgment (2C_825/2017) issued on October 8, 2018, which had partially upheld their complaint by annulling a part of the Unterbäch's tax regulation that required a stay of 35 nights. The petitioner filed this request on November 28, 2018, asking for a correction related to specific legal provisions and sought a precautionary measure to defer a municipal assembly meeting concerning a new tourist tax regulation. This request for deferment was previously denied on November 30, 2018. The tribunal had addressed discrepancies within the judgment regarding the number of chargeable nights but affirmed that maintaining a 30-night benchmark was valid. The petitioner did not provide adequate justification for a revision under the applicable federal legal standards.

Legislator-Regeste

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Art. 129 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 3 BGG; Petitioner seeks correction of Federal Supreme Court judgment on tourism tax calculation: A petitioner sought clarification or correction of a previous Federal Tribunal judgment (2C_825/2017) issued on October 8, 2018, which had partially upheld their complaint by annulling a part of the Unterbäch's tax regulation that required a stay of 35 nights. The petitioner filed this request on November 28, 2018, asking for a correction related to specific legal provisions and sought a precautionary measure to defer a municipal assembly meeting concerning a new tourist tax regulation. This request for deferment was previously denied on November 30, 2018. The tribunal had addressed discrepancies within the judgment regarding the number of chargeable nights but affirmed that maintaining a 30-night benchmark was valid. The petitioner did not provide adequate justification for a revision under the applicable federal legal standards.

Schlagwörter

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dieses Gesuch wurde mit Verfügung vom 30. November 2018 abgewiesen Steuersatz Rechnungsfehler Urteilsdispositiv Rechtsgutachten Tourismusförderungsabgabe Verfassungsbeschwerde im Ausland

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal imposed the court costs on the applicant because the request for clarification/correction was dismissed.

Art. 68 Abs. 3 BGG

The Tribunal confirmed that the municipality acting in its official capacity is not entitled to party compensation.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2G_1/2018

Urteil vom 14. Juni 2019

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Bundesrichter Zünd,

Bundesrichter Stadelmann,

Gerichtsschreiberin Mayhall.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Gemeinde Unterbäch VS,

vertreten durch Rechtsanwalt Marco Eyer.

Gegenstand

Erläuterungs- bzw. Berichtigungsgesuch zum Urteil 2C_825/2017 des Schweizerischen Bundesgerichts

vom 8. Oktober 2018 (Reglement über die Kurtaxe der Gemeinde Unterbäch).

Erwägungen:

1. Das Bundesgericht hat mit Urteil 2C_825/2017 vom 8. Oktober 2018 (im Folgenden: Urteil) die Beschwerde von A.________ vom 25. September 2017 an das Bundesgericht teilweise gutgeheissen und Art. 6 Abs. 2 des Kurtaxenreglements der Einwohnergemeinde Unterbäch vom 22. Juni 2017 insofern aufgehoben, als er einen Belegungsgrad von 35 Nächten vorsieht, im Übrigen aber die Beschwerde abgewiesen.

Mit Eingabe vom 28. November 2018 ersucht A.________ um "Berichtigung nach Art. 129 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 129 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 126". Zudem beantragt er im Sinne einer vorsorglichen Massnahme, die auf den 13. Dezember 2018 angesetzte Urversammlung der Gemeinde Unterbäch zu einem neuen Kurtaxenreglement zurückzustellen; dieses Gesuch wurde mit Verfügung vom 30. November 2018 abgewiesen.

2. Eine Erläuterung oder Berichtigung setzt voraus, dass das

Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung in Widerspruch stehen oder Redaktions- oder Berechnungsfehler enthält ( Art. 129 Abs. 1 BGG ).

2.1. Soweit der Gesuchsteller vorbringt, einzelne

Erwägungen im Urteil seien nicht zutreffend (Ziff. 1-3 des Gesuchs), ist damit ein Erläuterungs- oder Berichtigungsgrund nicht dargetan.

2.2. In Ziff. 4 des Gesuchs kritisiert der Gesuchsteller, dass in E. 4.4 des Urteils einerseits gesagt wurde, es seien weiterhin 30 Nächte zu verrechnen, während nach den im Urteil enthaltenen Zahlenangaben nur gerundet 18 Nächte einzusetzen seien; dies sei widersprüchlich. Damit wird nicht ein Widerspruch zwischen verschiedenen Bestimmungen des Dispositivs oder zwischen Dispositiv und Begründung geltend gemacht, sondern ein Widerspruch

innerhalb der Begründung, was kein Berichtigungsgrund im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG ist. Im Übrigen wurde im Urteil in E. 4.4 auch begründet, weshalb trotz der dargelegten Zahlen die Zugrundelegung von 30 Nächten weiterhin als zulässig erscheint.

2.3. Ein Revisionsgrund im Sinne der Art. 121-123 BGG wird nicht vorgebracht.

3. Das Erläuterungs- bzw. Berichtigungsgesuch erweist sich als unbegründet. Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Die in ihrem amtlichen Wirkungskreis handelnde Gemeinde hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Das Erläuterungs- bzw. Berichtigungsgesuch wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Juni 2019

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Die Gerichtsschreiberin: Mayhall