Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2F_9/2016 KI-generiert

Revision request against final Supreme Court ruling: exhaustion of statutory revision grounds under Articles 121–123 BGG.

Geschäftsnummer 2F_9/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court declined to entertain a revision request and upheld its prior ruling, ordering the petitioners to bear the costs. The petitioners had sought to challenge the court’s earlier decision to reject their appeal for failure to meet procedural requirements and to deny them free legal aid; their new submission attacked the imposed court fees but invoked no recognized revision ground. The court noted that its decisions are final and can only be reopened on exhaustive statutory grounds (Arts. 121–123 BGG), none of which were alleged or evident. Consequently, the revision petition was dismissed for lack of admissibility, with the federal court costs of CHF 500 imposed jointly and severally on the petitioners, and the court reserved the right to archive future similar submissions.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 61 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster, Art. 65 BGG, Art. 66 al. 1 premier frase BGG; Revision request against final Supreme Court ruling: exhaustion of statutory revision grounds under Articles 121–123 BGG: The petitioners had sought to challenge the court’s earlier decision to reject their appeal for failure to meet procedural requirements and to deny them free legal aid; their new submission attacked the imposed court fees but invoked no recognized revision ground. The court noted that its decisions are final and can only be reopened on exhaustive statutory grounds (Arts. 121–123 BGG), none of which were alleged or evident. Consequently, the revision petition was dismissed for lack of admissibility, with the federal court costs of CHF 500 imposed jointly and severally on the petitioners, and the court reserved the right to archive future similar submissions.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege ordentliches Verfahren Kostenfestsetzung verwaltungsrechtliches Wiedererwägungsgesuch Rückzug des Rechtsbegehrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Used to decide not to enter into the revision request without a written exchange or other instruction measures.

Art. 65 BGG

Cited as the basis for imposing the court costs of the revision procedure on the petitioners.

Art. 66 al. 1 premier frase BGG

Cited as the basis for imposing the court costs of the revision procedure on the petitioners.

Art. 66 al. 3 BGG

Cited as the basis for imposing court costs on the petitioners jointly and severally.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2F_9/2016

Urteil vom 23. Mai 2016

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Bundesrichterin Aubry Girardin,

Bundesrichter Donzallaz,

Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________,

2. X.________ GmbH,

Gesuchstellerinnen,

gegen

Eidgenössisches Finanzdepartement,

Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I.

Gegenstand

Schadenersatzbegehren,

Revisionsgesuch gegen das Urteil des

Schweizerischen Bundesgerichts 2C_321/2016

vom 20. April 2016.

Erwägungen:

1. Mit Urteil 2C_321/2016 trat das Bundesgericht auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von A.________ und der X.________ GmbH gegen den Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. März 2016 über die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege im Beschwerdeverfahren betreffend Staatshaftung nicht ein, weil die Beschwerdeschrift den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG (Sachbezogenheit von Begehren und Begründung) nicht entsprach. Zugleich wies es das auch für das bundesgerichtliche Verfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels ab und auferlegte entsprechend die entstandenen Kosten von Fr. 500.-- den Beschwerdeführerinnen. Diese sind mit vom 4. Mai 2016 datierter, am 6. Mai 2016 zur Post gegebener Rechtsschrift an das Bundesgericht gelangt. Sie erklären, Beschwerde gegen die Erhebung rechtswidriger Gerichtskosten zu erheben und beantragen deren Aufhebung.

2. Gemäss Art. 61 BGG erwachsen Entscheide des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft; von der Rechtskraft umfasst wird auch die mit dem Entscheid getroffene Kostenregelung. Gegen Urteile des Bundesgerichts steht kein ordentliches Rechtsmittel zur Verfügung, es kann dagegen nicht Beschwerde erhoben werden. In Betracht käme allenfalls ein Revisionsgesuch. Darauf liesse sich nur eintreten, wenn die betroffene Partei einen der vom Gesetz abschliessend genannten Revisionsgründe ( Art. 121 - 123 BGG ) geltend machte und dessen Vorliegen aufzeigte. Die Rechtsschrift vom 4./6. Mai 2016 nennt keinen solchen, und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern das Bundesgericht einen solchen mit der Kostenregelung des Urteils 2C_321/2016 vom 20. April 2016 gesetzt haben könnte.

Auf das Revisionsgesuch ist ohne Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen nicht einzutreten (vgl. Art. 127 BGG ).

Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Revisionsverfahrens den Gesuchstellerinnen nach Massgabe von Art. 65, Art. 66 Abs. 1 erster Satz sowie Abs. 3 BGG aufzuerlegen.

Das Bundesgericht behält sich vor, weitere Eingaben ähnlicher Art in dieser Angelegenheit, nach Prüfung, unbeantwortet abzulegen.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Gesuchstellerinnen unter solidarischer Haftung auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Gesuchstellerinnen, dem Eidgenössischen Finanzdepartement und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. Mai 2016

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Feller