Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2F_9/2011 KI-generiert

Applicant Seeks Revision of Medical License Rulings Based on ECHR, Motion Denied

Geschäftsnummer 2F_9/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual who submitted a request for the revision of two prior rulings by the Swiss Federal Tribunal regarding the authorization to practice as a physician. The applicant claimed that certain factors, including international legal obligations, warranted a reconsideration of these decisions. The court noted that for a revision to be entertained, specific legal grounds must be established, which the applicant failed to demonstrate. Consequently, the court decided not to entertain the request and imposed associated court costs on the applicant.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 124 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster, Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG; Applicant Seeks Revision of Medical License Rulings Based on ECHR, Motion Denied: The applicant claimed that certain factors, including international legal obligations, warranted a reconsideration of these decisions. The court noted that for a revision to be entertained, specific legal grounds must be established, which the applicant failed to demonstrate. Consequently, the court decided not to entertain the request and imposed associated court costs on the applicant.

Schlagwörter

KI-generiert
Revision eines Entscheids Europäische Menschenrechtskonvention Wiedererwägung Vorabentscheidungsverfahren Petitionsrecht Entscheidungen auf medizinischem Gebiet

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG

Cited as the basis for imposing court costs on the applicant because the revision application was not entered upon.

Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG

Cited in the dispositive to impose court costs on the applicant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2F_9/2011

Urteil vom 21. Juni 2011

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Bundesrichter Karlen, Donzallaz,

Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, Obstgartenstrasse 19/21, 8090 Zürich,

Gesuchsgegnerin,

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Kammer, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Bewilligung zur selbstständigen Berufsausübung als Arzt.

Revisionsgesuch gegen die Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts 2P.231/2006 vom 10. Januar 2007 sowie P 654/1987 vom 22. Oktober 1987.

Erwägungen:

1. X.________ gelangte am 9. Juni 2011 mit einem als "Revision" bezeichneten Schreiben an das Bundesgericht. Unter Bezugnahme auf Art. 121 und 122 BGG sowie Art. 6 Ziff. 1, Art. 13, 41 und 46 Ziff. 1 EMRK stellt er den Antrag, die bundesgerichtlichen Urteile 2P.231/2006 vom 10. Januar 2007 und P 654/1987 vom 22. Oktober 1987 seien aufzuheben. Die an die strafrechtliche Abteilung adressierte Eingabe ist von der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung entgegengenommen worden.

2. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Das Gericht kommt darauf bloss zurück, wenn einer der in den Art. 121 bis 123 BGG abschliessend aufgezählten Revisionsgründe vorliegt bzw. form- ( Art. 42 Abs. 2 BGG ) und fristgerecht ( Art. 124 BGG ) geltend gemacht wird. Den Ausführungen des Gesuchstellers zur EMRK, zu den sich daraus ergebenden Verpflichtungen der Schweiz sowie zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) Kraska gegen Schweiz vom 19. April 1993 (Serie A, Bd. 254 B) lässt sich selbst nicht ansatzweise entnehmen, inwiefern ein Revisionsgrund vorliegen könnte. Was namentlich das erwähnte Urteil des EGMR betrifft, ist dem Gesuchsteller schon mehrfach erläutert worden, warum sich daraus kein Revisionsgrund ergibt (s. etwa Urteil 2F_8/2008 vom 4. November 2008 E. 2.3).

Auf das einer tauglichen Begründung entbehrende Revisionsgesuch ist nicht einzutreten. Die damit verbundenen Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG).

3. Der Gesuchsteller ist erneut darauf hinzuweisen, dass vorbehalten bleibt, Eingaben ähnlicher Art in derselben Angelegenheit unbeantwortet abzulegen.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Juni 2011

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller