Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2F_9/2007 KI-generiert

Federal Supreme Court Denies Revision of Final Exam Appeal Non-Admission

Geschäftsnummer 2F_9/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a revision request submitted to the Swiss Federal Tribunal concerning a prior judgment related to a diploma examination. The individual contested a decision from an educational department regarding their failure to pass the examination, which had previously been addressed by the Federal Court in August 2007. Despite the request for revision, the court determined that the petitioner did not sufficiently demonstrate the existence of grounds for reopening the case as required by law, leading to a dismissal of the revision request due to lack of proper justification. Additionally, the petitioner was ordered to cover the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 122 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Federal Supreme Court Denies Revision of Final Exam Appeal Non-Admission: The individual contested a decision from an educational department regarding their failure to pass the examination, which had previously been addressed by the Federal Court in August 2007. Despite the request for revision, the court determined that the petitioner did not sufficiently demonstrate the existence of grounds for reopening the case as required by law, leading to a dismissal of the revision request due to lack of proper justification. Additionally, the petitioner was ordered to cover the court costs.

Schlagwörter

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Revisionsgründe Willkürverbot Prüfungsreglement Rückzug des Revisionsgesuchs Einrede der Verfassungswidrigkeit Überprüfung einer früheren Entscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

This article was cited in the reasoning to explain why the Tribunal previously did not enter upon the appeal (although it is not the ground for the current decision on revision, it is cited where the reasoning discusses the previous decision that the revision targets).

Art. 127 BGG

Cited in the reasoning regarding the procedure for the revision application (implicitly justifying not proceeding to a written exchange).

Art. 66 al. 1 LTF

Applied by ordering the party to pay the court fee.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2F_9/2007 /leb

Urteil vom 8. Oktober 2007

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Hungerbühler, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Müller, Karlen,

Gerichtsschreiber Feller.

Parteien

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Institut für berufliche Weiterbildung Graubünden, Höhere Fachschule für Technik, Postfach, 7004 Chur,

Gesuchsgegner, vertreten durch Rechtsanwalt

Remo Cavegn, Postfach 101, 7001 Chur,

Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement des Kantons Graubünden, Quaderstrasse 17,

7000 Chur.

Gegenstand

Revision des bundesgerichtlichen Urteils

vom 2. August 2007 (2D_29/2007), Diplomprüfung,

Das Bundesgericht hat nach Einsicht

in das an das Bundesverwaltungsgericht adressierte und von diesem an das Bundesgericht weitergeleitete Schreiben von X.________ vom 28. August 2007, worin er erklärt, mit dem Urteil 2D_29/2007 vom 2. August 2007 (Nichteintreten auf die Beschwerde gegen den Entscheid des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements des Kantons Graubünden vom 17. Januar 2007 betreffend Nichtbestehen der Diplomprüfung) nicht einverstanden zu sein,

in das Antwortschreiben des Präsidenten der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung vom 7. September 2007, worin erläutert wurde, dass auf das Urteil vom 2. August 2007 nicht zurückgekommen werden könne, es sei denn ein Revisionsgrund werde geltend gemacht, was nicht der Fall sei,

in die Rechtsschrift von X.________ vom 14. September (Postaufgabe 17. September) 2007, worin er unter Bezugnahme auf sein früheres Schreiben vom 28. August 2007 im Wesentlichen dessen Inhalt nochmals wiedergibt und die Revisionsgründe von Art. 121 lit. d und 122 lit. c BGG erwähnt,

in Erwägung,

dass die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils verlangt werden kann, wenn einer der vom Gesetz in Art. 121 - 123 BGG genannten Revisionsgründe geltend gemacht wird,

dass im Revisionsgesuch darzulegen und zu begründen ist, inwiefern mit dem angefochtenen Urteil ein Revisionsgrund gesetzt worden sein soll (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG ),

dass die Begründung sachbezogen sein muss, d.h. der Gesuchsteller sich mit den massgeblichen Entscheidgründen des Urteils, dessen Revision er beantragt, auseinandersetzen muss und darzulegen hat, inwiefern gerade in Bezug auf diese Entscheidgründe ein Revisionsgrund vorliege,

dass das Bundesgericht mit seinem Urteil vom 2. August 2007 in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde vom 19. Februar 2007 nicht eingetreten ist, weil darin in keiner Weise aufgezeigt wurde, inwiefern der angefochtene Entscheid das Willkürverbot verletze, die Beschwerde mithin offensichtlich keine hinreichende Begründung enthielt,

dass sich den Ausführungen des Gesuchstellers nicht entnehmen lässt, warum bzw. inwiefern durch diese Nichteintretensbegründung der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG (versehentliches Nichtberücksichtigen von in den Akten liegenden erheblichen Tatsachen) oder gar jener von Art. 122 BGG (Beseitigen einer durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte festgestellten Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention) erfüllt sein könnte,

dass das Revisionsgesuch mangels formgerechter Begründung unzulässig ist und darauf ohne Schriftenwechsel (vgl. Art. 127 BGG ) oder andere Instruktionsmassnahmen nicht einzutreten ist,

erkannt:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.- wird dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement des Kantons Graubünden, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Oktober 2007

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: