Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2F_27/2013 KI-generiert

Revision Request for 2002 Tax Decision Rejected Due to Untimely Filing

Geschäftsnummer 2F_27/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a request for revision submitted by two parties concerning the decisions made by the Swiss Federal Tribunal regarding their tax assessments for the year 2002, specifically related to cantonal, municipal, and federal direct taxes, as well as a special tax on liquidation gains. The request for revision was based on claims that their submissions in a previous complaint were not adequately considered and cited procedural errors. However, the court found the revision request to be late, stating that the deadline for submitting such a request had expired prior to the submission date, leading to an official rejection of the request without further proceedings. Additionally, the court imposed legal costs on the requesting parties.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 121 BGG, Art. 121 lit. c oder, Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG; Revision Request for 2002 Tax Decision Rejected Due to Untimely Filing: The request for revision was based on claims that their submissions in a previous complaint were not adequately considered and cited procedural errors. However, the court found the revision request to be late, stating that the deadline for submitting such a request had expired prior to the submission date, leading to an official rejection of the request without further proceedings. Additionally, the court imposed legal costs on the requesting parties.

Schlagwörter

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verspätete Einreichung gesetzliche Verfahrensfrist Revision eines Entscheids direkte Steuer verspätetes Fristerstreckungsgesuch Steuerjustizverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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2F_28/2013
2C_104/2013
Taxation of Liquidation Gain from Sole Proprietorship to Stock Corporation Transfer and Debt Waiver Accounting.
2C_105/2013
Revisionsgesuch gegen Urteile 2C_104/2013 und 2C_105/2013 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 27.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG

The decision not to enter upon the revision application is based on the finding that the application was filed too late, as per the procedural rule cited.

Art. 65 BGG

Cited as the basis for determining the court costs.

Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG

Cited as the basis for imposing court costs on the losing party.

Art. 66 Abs. 3 BGG

Cited as the basis for imposing court costs on the losing party.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2F_27/2013, 2F_28/2013

Urteil vom 9. Januar 2014

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Bundesrichterin Aubry Girardin,

Bundesrichter Stadelmann,

Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte

1. A.X.________,

2. B.X.________

geb. Y.________ ,

Gesuchsteller, beide vertreten durch Treuhandbüro Constantin, Albert Constantin,

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Wallis , Bahnhofstrasse 35, 1951 Sitten,

Steuerrekurskommission des Kantons Wallis , Regierungsgebäude, Place de la Planta 3, 1951 Sitten.

Gegenstand

2F_27/2013

Kantons- und Gemeindesteuern 2002,

2F_28/2013

Direkte Bundessteuer 2002;

Sondersteuer auf Liquidationsgewinn,

Revisionsgesuch gegen Urteile 2C_104/2013 und 2C_105/2013 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 27. September 2013.

Nach Einsicht

in das Urteil des Bundesgerichts 2C_104/2013 und 2C_105/2013 vom 27. September 2013,

in das gegen dieses Urteil erhobene Revisionsgesuch von A.X.________ und B.X.________ geb. Y.________ vom 19. Dezember 2013,

in Erwägung,

dass gemäss Art. 61 BGG Entscheide des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung rechtskräftig werden und kein ordentliches Rechtsmittel dagegen ergriffen werden kann,

dass hingegen die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden kann, wenn einer der in Art. 121 bis 123 BGG genannten Revisionsgründe beim Bundesgericht form- und fristgerecht geltend gemacht wird,

dass die Gesuchsteller geltend machen, ihren Vorbringen in der ursprünglichen Beschwerde sei nicht die nötige und fachmännische Beachtung geschenkt worden, wobei sie die Revisionsgründe von Art. 121 lit. c und d BGG erwähnen,

dass die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheids gemäss Art. 121 BGG verlangt werden kann, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind (lit. c) oder das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat (lit. d),

dass die Gesuchsteller das bundesgerichtliche Urteil vom 27. September 2013 in verschiedener Hinsicht kritisieren, wobei anhand ihrer wie in einem Beschwerdeverfahren vorgetragenen Kritik nicht erkennbar ist, inwiefern die Revisionsgründe von Art. 121 lit. c oder b BGG gegeben sein könnten,

dass ihrem Revisionsgesuch ohnehin schon aus einem anderen Grund kein Erfolg beschieden ist,

dass gemäss Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG ein Revisionsgesuch wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften im Sinne von Art. 121 lit. c und d BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ist,

dass das Urteil 2C_104/2013 und 2C_105/2013 dem Vertreter der Gesuchsteller am 18. Oktober 2013 am Postschalter übergeben und dabei rechtsgültig eröffnet worden ist,

dass mithin die Frist von 30 Tagen zur Einreichung des Revisionsgesuchs am 19. Oktober 2013 zu laufen begann und am Montag den 18. November 2013 (s. Art. 45 Abs. 1 BGG ) endete,

dass das vom 19. Dezember 2013 datierte Revisionsgesuch verspätet ist, woran der von den Gesuchstellern erwähnte Friststillstand nach Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG nichts ändert, war doch zu dessen Beginn (am 18. Dezember 2013) die Revisions-Frist längst abgelaufen,

dass damit ohne Schriftenwechsel oder andere Weiterungen (vgl. Art. 127 BGG ) auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist,

dass die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) der unterliegenden Partei aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG),

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Gesuchstellern auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Gesuchstellern, der Steuerverwaltung des Kantons Wallis, der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Januar 2014

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller