Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2F_15/2012 KI-generiert

Applicants' Revision Request Against Residence Permit Revocation Dismissed

Geschäftsnummer 2F_15/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a request for the revision of a previous decision made by a Swiss Federal Tribunal regarding the non-renewal of a residence permit due to the applicant's failure to disclose past criminal activities in Germany, including multiple counts of attempted murder. The tribunal had previously rejected the applicants' appeal against this non-renewal decision, and the current revision request did not present any valid grounds for reconsideration, essentially reiterating points already adjudicated. Consequently, the tribunal found the revision request inadmissible and instructed the applicants to bear the costs of the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 109 BGG, Art. 127 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster; Applicants' Revision Request Against Residence Permit Revocation Dismissed: The tribunal had previously rejected the applicants' appeal against this non-renewal decision, and the current revision request did not present any valid grounds for reconsideration, essentially reiterating points already adjudicated. Consequently, the tribunal found the revision request inadmissible and instructed the applicants to bear the costs of the proceedings.

Schlagwörter

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Widerruf der Aufenthaltsbewilligung Revision eines Entscheids Aufenthaltsbewilligung Revisionsgesuch im Asylverfahren Versuch im Strafrecht gesetzliche Voraussetzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Cited in the reasoning to justify the decision not to enter into the merits of the revision application (implied by the decision not to proceed without written submissions).

Art. 65 BGG

Cited in the reasoning regarding the obligation of the applicants to bear the costs of the present proceedings.

Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG

Cited as the basis for ordering the applicants to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2F_15/2012

Urteil vom 23. August 2012

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Bundesrichter Seiler, Kneubühler,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte

1. X.________,

2. Y.________,

Gesuchsteller,

gegen

Migrationsamt des Kantons Zürich,

Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer.

Gegenstand

Aufenthaltsbewilligung,

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 2C_339/2012 vom 10. Juli 2012.

Nach Einsicht

in das Urteil des Bundesgerichts 2C_339/2012 vom 10. Juli 2012, worin die Beschwerde bezüglich der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ wegen Verschweigens von Straftaten in Deutschland (unter anderem versuchter Mord in drei Fällen) abgewiesen wurde,

in die vom 17. August 2012 datierte Rechtsschrift von X.________ und Y.________, womit sie - sinngemäss - um Revision des Urteils 2C_339/2012 ersuchen,

in Erwägung,

dass Entscheide des Bundesgerichts mit ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen ( Art. 61 BGG ) und dagegen kein ordentliches Rechtsmittel gegeben ist,

dass das Bundesgericht auf ein Urteil nur zurückkommen kann, wenn einer der vom Gesetz abschliessend genannten Revisionsgründe ( Art. 121 ff. BGG ) geltend gemacht wird, wobei die Rechtsschrift den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügen muss,

dass der Revisionsgrund sich auf die für das angefochtene bundesgerichtliche Urteil massgeblichen Entscheidgründe zu beziehen hat,

dass das Bundesgericht mit seinem Urteil vom 10. Juli 2012 die Beschwerde der Gesuchsteller im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG abgewiesen hat,

dass aus den Ausführungen im Revisionsgesuch vom 17. August 2012 nicht ersichtlich wird, welcher Revisionsgrund in Bezug auf das Urteil vom 10. Juli 2012 vorliegen könnte,

dass die Gesuchsteller lediglich verkürzt wiederholen, was sie bereits im ursprünglichen Verfahren gerügt haben und rechtskräftig beurteilt worden ist,

dass das Revisionsgesuch mithin offensichtlich unzulässig und darauf deshalb ohne Schriftenwechsel (vgl. Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist,

dass die Gesuchsteller die Kosten des vorliegenden Verfahrens ( Art. 65 BGG ) zu tragen haben (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG),

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden den Gesuchstellern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. August 2012

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar