Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2E_2/2008 KI-generiert

Claim Withdrawal and Cost Allocation in Damages Action Against Swiss Confederation

Geschäftsnummer 2E_2/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A party filed a lawsuit against the Swiss Confederation seeking damages under the liability law. Following a settlement agreement reached between the parties, the plaintiff requested the withdrawal of the lawsuit. The court noted that both sides waived their rights to process and party compensation and agreed that the costs incurred from the court proceedings would be borne by the Swiss Confederation. Consequently, the court decided to discontinue the proceedings, ordering the defendant to pay the court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 5 Abs. 2 BZP, Art. 71 BGG; Claim Withdrawal and Cost Allocation in Damages Action Against Swiss Confederation: Following a settlement agreement reached between the parties, the plaintiff requested the withdrawal of the lawsuit. The court noted that both sides waived their rights to process and party compensation and agreed that the costs incurred from the court proceedings would be borne by the Swiss Confederation. Consequently, the court decided to discontinue the proceedings, ordering the defendant to pay the court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Schadensersatzklage Kostenverlegung Eidgenossenschaft Zahlungsbefehl Klagerückzug Parteientschädigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 32 Abs. 2 BGG

This article is cited as the basis upon which the procedure can be discontinued following the withdrawal of the claim.

Art. 71 BGG

Used in conjunction with Art. 5 Abs. 2 BZP to determine the costs and potential party compensation upon discontinuance of the proceedings.

Art. 5 Abs. 2 BZP

Used in conjunction with Art. 71 BGG to determine the costs and potential party compensation upon discontinuance of the proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 1/2}

2E_2/2008

Verfügung vom 17. Februar 2009

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Instruktionsrichter,

Gerichtsschreiber Feller.

Parteien

Christoph Mörgeli, Glärnischstrasse 34, 8712 Stäfa,

Kläger, vertreten durch Küng Rechtsanwälte, Frau Georgia Marcionelli, Rechtsanwältin, Postfach 331, 8303 Bassersdorf,

gegen

Schweizerische Eidgenossenschaft, 3003 Bern,

Beklagte,

handelnd durch den Schweizerischen Bundesrat, Bundeskanzlei, 3003 Bern, und dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andreas Meili, Scheuchzerstrasse 64, 8006 Zürich.

Gegenstand

Genugtuung aus Verantwortlichkeitsgesetz,

Klage nach Verantwortlichkeitsgesetz.

Nach Einsicht

in die von Christoph Mörgeli am 26. August 2008 gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft erhobene Klage,

in das Schreiben des Klägers vom 2. Februar 2009, womit die Klage unter Hinweis auf einen zwischen den Parteien am 29./30. Januar 2009 abgeschlossenen Vergleich zurückgezogen und um Abschreibung des Verfahrens ersucht wird,

in Erwägung,

dass das Verfahren gestützt auf Art. 32 Abs. 2 BGG mit Verfügung des Instruktionsrichters abgeschrieben werden kann, wobei über die Gerichtskosten zu entscheiden und die Höhe einer (allfälligen) Parteientschädigung zu bestimmen ist ( Art. 5 Abs. 2 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG ),

dass die Parteien gegenseitig Verzicht auf Prozess- und Parteientschädigung erklärt und weiter vereinbart haben, dass die durch die Abschreibung des Verfahrens entstehenden Gerichtskosten von der Schweizerischen Eidgenossenschaft getragen werden (Art. 2 und 3 des Vergleichs vom 29./30. Januar 2009),

dass entsprechend die Gerichtskosten der Beklagten aufzuerlegen sind und von der Zusprechung von Parteientschädigungen abzusehen ist,

verfügt der Instruktionsrichter:

1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Klage abgeschrieben.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beklagten auferlegt.

3. Diese Verfügung wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Februar 2009

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Instruktionsrichter: Der Gerichtsschreiber:

Merkli Feller