Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2E_1/2007 KI-generiert

Dismissal of Constitutional Claim for Lack of Admissibility and Jurisdiction (Bern Cantonal Court/SUVA)

Geschäftsnummer 2E_1/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person filed a submission to the Federal Tribunal, referred to as a "constitutional complaint," against the Swiss Accident Insurance Institute, regarding a state liability issue. The Tribunal pointed out that the submission did not fall under the specific cases allowed for direct complaints to the court, as outlined in the relevant legal provisions, and could only be considered a regular appeal. The appeal was based on a previous decision from the Bern administrative court, which had declared itself incompetent to handle the case. However, the submission lacked sufficient justification or requests to alter the previous decision, leading the Tribunal to conclude that it could not be addressed. Consequently, no further action was taken on the submission, and no court costs were incurred.

Legislator-Regeste

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Art. 120 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Dismissal of Constitutional Claim for Lack of Admissibility and Jurisdiction (Bern Cantonal Court/SUVA): The Tribunal pointed out that the submission did not fall under the specific cases allowed for direct complaints to the court, as outlined in the relevant legal provisions, and could only be considered a regular appeal. The appeal was based on a previous decision from the Bern administrative court, which had declared itself incompetent to handle the case. However, the submission lacked sufficient justification or requests to alter the previous decision, leading the Tribunal to conclude that it could not be addressed. Consequently, no further action was taken on the submission, and no court costs were incurred.

Schlagwörter

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Verfassungsgerichtsbarkeit Verfassungsänderung Forderungseingabe ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Revision eines Entscheids administrative Entlassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The decision was rendered under the simplified procedure based on this article due to insufficient justification in the submission.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs under the given exceptional circumstances.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2E_1/2007 /ble

Urteil vom 27. Juni 2007

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Postfach 4358, 6002 Luzern.

Gegenstand

Staatshaftung,

Verfassungsklage bzw. Beschwerde gegen die SUVA.

Der Präsident zieht in Erwägung:

Am 8. Juni 2007 gelangte X.________ mit einer vom 7. Juni 2007 datierten, als "Verfassungsklage" bezeichneten Eingabe an das Bundesgericht.

Mit Klage kann nur in den in Art. 120 BGG abschliessend aufgezählten Fällen an das Bundesgericht gelangt werden. Es liegt keine der vom Gesetz genannten Fallkonstellationen vor. Die Eingabe vom 7./8. Juni 2007 kann von vornherein nicht als Klage betrachtet, sondern höchstens als Beschwerde entgegengenommen werden.

Die Beschwerde ans Bundesgericht ist zulässig gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts, des Bundesstrafgerichts sowie letztinstanzlicher kantonaler Gerichte ( Art. 86 Abs.1 und 2 BGG ). Dabei ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Nur eine vom Beschwerdeführer erwähnte Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern (als letzte kantonale Gerichtsinstanz) vom 11. Mai 2007, womit dieses sich für die Behandlung einer Klage für unzuständig erklärt habe, ist innerhalb der letzten 30 Tage vor Einreichung der "Verfassungsklage" ergangen und eröffnet worden. Nun aber fehlt sowohl ein Antrag des Beschwerdeführers auf dessen Aufhebung als auch jegliche Begründung, inwiefern das Verwaltungsgericht mit dieser Unzuständigkeitserklärung Recht verletzt haben soll ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ). Als Beschwerde enthält die Eingabe offensichtlich keine hinreichende Begründung, weshalb darauf gestützt auf Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

Schliesslich wird in der "Verfassungsklage" Art. 137 des per Ende 2006 ausser Kraft gesetzten Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG; BS 3 531) erwähnt. Es handelt sich dabei um eine Revisionsbestimmung, auf die schon darum nicht näher einzugehen ist, weil kein bundesgerichtliches Urteil erwähnt wird, dessen Revision verlangt würde.

Auf die Eingabe vom 7./8. Juni 2007 ist mithin unter keinem Titel einzutreten, wobei das Urteil im vereinfachten Verfahren ergeht.

Unter den gegebenen Umständen ist ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident

im Verfahren nach Art. 108 BGG :

1. Auf die Eingabe vom 7./8. Juni 2007 wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Juni 2007

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: