Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2D_6/2022 KI-generiert

Kosovar National's Appeal on Discretionary Hardship Permit Dismissed by Federal Court

Geschäftsnummer 2D_6/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A person from Kosovo, who originally received a residence permit in the canton of St. Gallen through family reunification, had their permit revoked by the Cantonal Migration Office after a divorce and was ordered to leave Switzerland. The person requested a reconsideration of this decision, citing severe personal hardship as a basis for staying and seeking provisional admission. Despite these requests, the Cantonal authorities and the St. Gallen Administrative Court upheld the initial decision, prompting the individual to file a constitutional complaint to the Swiss Federal Tribunal. The complaint included requests for temporary admission and postponement of the departure deadline, as well as requests for free legal aid.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG, Art. 83 lit. c Ziff. 3 BGG, Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Kosovar National's Appeal on Discretionary Hardship Permit Dismissed by Federal Court: Gallen through family reunification, had their permit revoked by the Cantonal Migration Office after a divorce and was ordered to leave Switzerland. The person requested a reconsideration of this decision, citing severe personal hardship as a basis for staying and seeking provisional admission. Despite these requests, the Cantonal authorities and the St. Gallen Administrative Court upheld the initial decision, prompting the individual to file a constitutional complaint to the Swiss Federal Tribunal. The complaint included requests for temporary admission and postponement of the departure deadline, as well as requests for free legal aid.

Schlagwörter

KI-generiert
schwerer Härtefall provisorische Bewilligung Widerruf der Niederlassungsbewilligung ausländische Staatsangehörige Verfahrenskosten ausländischer Entscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to rule on the inadmissibility of the appeal without entering into the merits.

Art. 64 BGG

Used to reject the request for free legal aid and assistance.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Used to state that no party compensation is owed.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)

BGE 149 I 72
Asylum Seeker's Hardship Permit Appeal Inadmissible Due to Lack of Residence Right
«…d die das Gericht von der Bewilligungsfrage getrennt beurteilen kann (sog. "Star"-Praxis; BGE 137 II 305 E. 2; Urteil 2D_6/2022 vom 15. Februar 2022 E. 2; HUGI YAR, a.a.O., S. 100). 3.2 3.2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, der Kanton Graubün…»
U 2024 20 (2024-09-03) · gr
Cuban National v. Residence Permit Revocation Post-Separation
«…del Tribunale amministrativo di San Gallo B 2021/191 del 4 gennaio 2022 consid.2.3 con rif.; v. anche STF 2D_6/2022 del 15 febbraio 2022). L'art. 31 OASA - 17 - formula i criteri dei c…»
2C_670/2023 (2023-12-12)
Sri Lankan Citizen's Appeal Against Removal and Provisional Admission Denial Upheld
«…angeordnete Wegweisung. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit ausgeschlossen (vgl. Urteile 2D_6/2022 vom 15. Februar 2022 E. 2; 2C_773/2020 vom 18. September 2020 E. 3; 2C_941/2017 vom 7. Februar 2018 E. 1.4). 3. Zu prüf…»
2C_821/2021 (2022-11-01)
Ethiopian Asylum Seeker's Hardship Permit Appeal Regarding Cantonal Jurisdiction and Procedural Party Status
«…d die das Gericht von der Bewilligungsfrage getrennt beurteilen kann (sog. "Star"-Praxis; BGE 137 II 305 E. 2; Urteil 2D_6/2022 vom 15. Februar 2022 E. 2; HUGI YAR, a.a.O. S. 100). 3.2. 3.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Kanton Graubü…»
B.2021.191 (2022-01-04) · sg
Residence Permit Denial Upheld Despite Hardship Claim
«…ine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 15. Februar 2022 nicht ein (Verfahren 2D_6/2022). Entscheid vom 4. Januar 2022 Besetzung Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterin Reiter, Verwaltungsrich…»
B.2021.191 (2022-01-04) · sg
Appeal Dismissed: Residence Permit Denial Due to Criminality and Hardship Finding
«…ine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 15. Februar 2022 nicht ein (Verfahren 2D_6/2022). Entscheid vom 4. Januar 2022 Besetzung Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterin Reiter, Verwaltungsrich…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2D_6/2022

Urteil vom 15. Februar 2022

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Sämi Meier,

gegen

Migrationsamt des Kantons St. Gallen, Oberer Graben 38, 9001 St. Gallen,

Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen,

Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen.

Gegenstand

Gesuch um Unterbreitung als schwerwiegender persönlicher Härtefall ( Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG ),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen,

Abteilung II, vom 4. Januar 2022 (B 2021/191).

Erwägungen:

1.

1.1. A.________ (geb. 1976) stammt aus dem Kosovo und hielt sich gestützt auf einen Familiennachzug (ab dem 1. Juni 2007 mit einer Niederlassungsbewilligung) im Kanton St. Gallen auf. Am 29. September 2011 wurde die Ehe geschieden. Am 26. April 2017 widerrief das Migrationsamt des Kantons St. Gallen die Niederlassungsbewilligung von A.________ und hielt ihn an, das Land zu verlassen. Der entsprechende Entscheid ist rechtskräftig.

1.2. A.________ ersuchte das Migrationsamt des Kantons St. Gallen am 24. August 2020 darum, von der Wegweisung abzusehen, ihm eine Bewilligung wegen eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls zu erteilen und dem Staatssekretariat für Migration (SEM) seine vorläufige Aufnahme zu beantragen. Das Migrationsamt des Kantons St. Gallen wies das Gesuch am 9. Oktober 2020 ab; die hiergegen eingereichten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg.

1.3. A.________ beantragt vor Bundesgericht mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde unter anderem, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 4. Januar 2022 aufzuheben, vom Ansetzen einer Ausreisefrist abzusehen, ihn vorläufig aufzunehmen bzw. das Migrationsamt des Kantons St. Gallen anzuhalten, dem SEM seine vorläufige Aufnahme zu beantragen; gegebenenfalls sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. A.________ ersucht für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung sowie aufschiebende Wirkung. Es sind keine Instruktionsmassnahmen erforderlich.

2. Der Beschwerdeführer ersucht um die Erteilung einer allgemeinen Härtefallbewilligung im Rahmen von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG . Dabei geht es um eine Ermessensbewilligung, auf deren Erteilung kein Anspruch besteht, weshalb die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten - wie gegen Entscheide über die vorläufige Aufnahme ( Art. 83 lit. c Ziff. 3 BGG ) - ausgeschlossen ist ( Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ; vgl. die Urteile 2C_34/2022 vom 13. Januar 2022 E. 2.1 und 2C_110/2022 vom 2. Februar 2022 E. 2.2). Ein entsprechender Anspruch ergibt sich weder aus dem vom Beschwerdeführer angerufenen Willkürverbot, noch dem Rechtsgleichheitsgebot oder dem Verhältnismässigkeitsgrundsatz (vgl. BGE 137 II 305 E. 2 ; 134 I 153 E. 4 ; 133 I 185 E. 6.2). Es sind deshalb (im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde) ausschliesslich Rügen bezüglich verfahrensrechtlicher Punkte zulässig, deren Verletzung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt und die das Gericht von der Bewilligungsfrage getrennt beurteilen kann (sog. "Star"-Praxis; BGE 137 II 305 E. 2). Solche bringt der Beschwerdeführer nicht vor; seine Darlegungen erschöpfen sich in Kritik am angefochtenen Entscheid (bspw. Gesundheitszustand, Zumutbarkeit der Ausreise, Pflegeverhältnisse im Kosovo usw.), die nicht von der Beurteilung in der Sache getrennt werden kann.

3.

3.1. Auf die unzulässige Beschwerde ist durch die Abteilungspräsidentin im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.

3.2. Der Beschwerdeführer ersucht um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ( Art. 64 BGG ). Da die Eingabe als zum Vornherein aussichtslos zu gelten hatte, ist das Gesuch abzuweisen.

3.3. Der Beschwerdeführer hat somit die Kosten für das bundesgerichtliche Verfahren zu tragen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Bei der Festsetzung von deren Höhe wird berücksichtigt, dass über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung nicht vorweg entschieden wurde, was es dem Beschwerdeführer noch ermöglicht hätte, seine Beschwerde zurückzuziehen. Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).

3.4. Mit dem vorliegenden Prozessentscheid wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

2.1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.

2.2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Abteilung II, und dem Staatssekretariat für Migration mitgeteilt.

Lausanne, 15. Februar 2022

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: F. Aubry Girardin

Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar