Residence permit extension after divorce from Swiss spouse; inadmissible subsidiary constitutional complaint lacking specific constitutional-right allegation and legal entitlement claim.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court, acting through its presiding member, dismissed the appeal without entering into the merits, ruling against the appellant and ordering him to pay court costs of CHF 300. The appellant, a Tunisian national, had challenged a cantonal government decision that refused to extend his residence permit and ordered his removal from Switzerland; the prior decisions of the cantonal authorities thus remain in force. The dispute arose after the appellant's marriage to a Swiss citizen ended in divorce after roughly four years, having separated earlier, and the permit had expired. The Court held that the appellant had no legal right to an extension of the residence permit under any title, making the ordinary public-law appeal inadmissible under Article 83 lit. c BGG, and that his submission, treated as a subsidiary constitutional complaint under Article 113 BGG, was also inadmissible because he failed to specifically allege any violation of constitutional rights (Article 116 BGG) and lacked standing due to the absence of a legal entitlement to the permit (Article 115 lit. b BGG). The decision was made in a simplified procedure under Article 108 BGG.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 115 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Residence permit extension after divorce from Swiss spouse; inadmissible subsidiary constitutional complaint lacking specific constitutional-right allegation and legal entitlement claim: The appellant, a Tunisian national, had challenged a cantonal government decision that refused to extend his residence permit and ordered his removal from Switzerland; the prior decisions of the cantonal authorities thus remain in force. The dispute arose after the appellant's marriage to a Swiss citizen ended in divorce after roughly four years, having separated earlier, and the permit had expired. The Court held that the appellant had no legal right to an extension of the residence permit under any title, making the ordinary public-law appeal inadmissible under Article 83 lit. c BGG, and that his submission, treated as a subsidiary constitutional complaint under Article 113 BGG, was also inadmissible because he failed to specifically allege any violation of constitutional rights (Article 116 BGG) and lacked standing due to the absence of a legal entitlement to the permit (Article 115 lit. b BGG). The decision was made in a simplified procedure under Article 108 BGG.
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KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible in the simplified procedure due to lack of sufficient reasoning and inadmissibility.
Cited as the basis for imposing court costs on the appellant.
Applied to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2D_5/2009
Urteil vom 21. Januar 2009
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Feller.
Parteien
X.________, z.Zt. Flughafengefängnis, 8058 Zürich,
Beschwerdeführer,
gegen
Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.
Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung; Wegweisung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zürich vom 17. Dezember 2008.
Erwägungen:
1. Der tunesische Staatsangehörige X.________, geboren 1963, hielt sich im Jahr 2003 vorübergehend als erfolgloser Asylbewerber in der Schweiz auf. Am 10. Mai 2004 reiste er wiederum in die Schweiz ein und heiratete gleichentags eine Schweizer Bürgerin. Er erhielt gestützt auf diese Ehe eine Aufenthaltsbewilligung, die letztmals bis zum 9. Mai 2007 verlängert wurde. Der gemeinsame Haushalt des Ehepaars wurde in der ersten Hälfte des Jahres 2006 aufgegeben, und die kinderlos gebliebene Ehe wurde mit rechtskräftigem Urteil vom 5. Mai 2008 geschieden.
Mit Verfügung vom 20. April 2007 lehnte die Sicherheitsdirektion (Migrationsamt) des Kantons Zürich eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab und ordnete dessen Wegweisung aus dem Kanton Zürich an. Der Regierungsrat des Kantons Zürich wies den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs am 17. Dezember 2008 ab.
Mit an das Bundesgericht adressiertem Schreiben vom 20. Januar 2009 erklärte X.________ "den Widerruf gegen der beschluss der Regierungsrat von 17 Dezember 2008".
Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.
2. Der Beschwerdeführer hat, nachdem seine Ehe mit einer Schweizerin nach rund zwei Jahren eheschutzrechtlich getrennt und bereits nach (gut) vier Jahren geschieden worden ist, unter keinem Titel einen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung (vgl. die zutreffenden Ausführungen in E. 3 des angefochtenen regierungsrätlichen Beschlusses). Damit ist vorliegend die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten sowohl gegen die Bewilligungsverweigerung wie auch gegen die Wegweisung unzulässig ( Art. 83 lit. c Ziff. 2 und 4 BGG ). Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 20. Januar 2009 kann damit - höchstens - als subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 BGG ) entgegengenommen werden.
Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde kann bloss die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wobei die Verletzung solcher Rechte spezifisch darzutun ist (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit 42 Abs. 2 BGG). Zur Verfassungsbeschwerde ist sodann nur berechtigt, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (Beschwerdelegitimation, Art. 115 lit. b BGG ). Der Beschwerdeführer nennt kein verfassungsmässiges Recht, das durch den angefochtenen Beschluss verletzt worden sein könnte. Ohnehin fehlte ihm, da er keinen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung hat, weitgehend die Legitimation zur Anfechtung der Bewilligungsverweigerung (vgl. BGE 133 I 185 ).
Auf die einer hinreichenden Begründung entbehrende und im Wesentlichen ohnehin unzulässige Beschwerde ( Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG ) ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten. Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Sicherheitsdirektion und dem Regierungsrat des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Januar 2009
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:
Merkli Feller