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2D_48/2016 KI-generiert

State liability claim against canton: appeal dismissed for failure to challenge non-entry under cantonal procedural rules with sufficient constitutional reasoning.

Geschäftsnummer 2D_48/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. public-law division) dismissed the appeal for lack of sufficient reasoning and did not enter into the matter, ordering no costs; the cantonal administrative court’s non-entry decision remains in force. The case concerned a state liability (Staatshaftung) claim: the appellant company had filed a complaint with the cantonal court against the cantonal government’s refusal to act, but the lower court declined to consider the appeal because the appellant had failed to cure specified deficiencies in its brief despite a formal deadline and demand for an advance on costs. The Federal Supreme Court held that the appeal brief did not substantively engage with the lower court’s reasoning, failing to show how the application of cantonal procedural law (Sections 38 and 39 of the Schwyz Act on Administrative Procedure) violated federal or constitutional law, as required under Art. 42 and Art. 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG); the appeal was therefore manifestly inadmissible under Art. 108(1)(a) BGG.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; State liability claim against canton: appeal dismissed for failure to challenge non-entry under cantonal procedural rules with sufficient constitutional reasoning: public-law division) dismissed the appeal for lack of sufficient reasoning and did not enter into the matter, ordering no costs; the cantonal administrative court’s non-entry decision remains in force. The case concerned a state liability (Staatshaftung) claim: the appellant company had filed a complaint with the cantonal court against the cantonal government’s refusal to act, but the lower court declined to consider the appeal because the appellant had failed to cure specified deficiencies in its brief despite a formal deadline and demand for an advance on costs. The Federal Supreme Court held that the appeal brief did not substantively engage with the lower court’s reasoning, failing to show how the application of cantonal procedural law (Sections 38 and 39 of the Schwyz Act on Administrative Procedure) violated federal or constitutional law, as required under Art. 42 and Art. 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG); the appeal was therefore manifestly inadmissible under Art. 108(1)(a) BGG.

Schlagwörter

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Staatshaftung Zahlungsunfähigkeit Verfahrensüberprüfung Demonstrationsrecht Tochtergesellschaft Verwaltungskosten Kostenvorschuss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Main ground for declaring the appeal inadmissible due to lack of sufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Basis for waiving court costs in this case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2D_48/2016

Urteil vom 23. November 2016

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte

X.________ AG in Liquidation, c/o Y.________ AG,

Beschwerdeführerin,

gegen

Regierungsrat des Kantons Schwyz.

Gegenstand

Staatshaftung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz,

Einzelrichter, vom 20. Oktober 2016.

Erwägungen:

Mit Beschluss Nr. 691/2016 vom 17. August 2016 trat der Regierungsrat des Kantons Schwyz auf eine Eingabe der X.________ AG nicht ein. Mit am 18. September 2016 zur Post gegebener Eingabe gelangte die X.________ AG gegen diesen Beschluss an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Mit Verfügung vom 21. September 2016 wurde ihr vom instruierenden Richter des Verwaltungsgerichts Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses sowie zur Verbesserung verschiedener, konkret bezeichneter Mängel der Rechtsschrift angesetzt. Ein weiteres Schreiben der X.________ AG ging am 30. September 2016 beim Verwaltungsgericht ein. Dessen instruierender Richter verwies am 3. Oktober 2016 auf die Verfügung vom 21. September 2016 und hielt fest, dass ein Antrag um superprovisorische Verfügung erst nach Leistung des Kostenvorschusses und nach Zustellung der verbesserten Eingabe im Hauptverfahren bearbeitet werde. Am 4. Oktober 2016 schliesslich ging beim Verwaltungsgericht ein weiteres Schreiben der Gesellschaft ein.

Mit Entscheid des Einzelrichters vom 20. Oktober 2016 trat das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz auf die Beschwerde nicht ein. Das Nichteintreten wird mit den Mängeln der Rechtsschrift begründet, die trotz gebührlicher entsprechender Aufforderung nicht behoben worden seien.

Am 20. November 2016 (Postaufgabe) hat die X.________ AG beim Bundesgericht eine vom 18. November 2016 datierte subsidiäre Verfassungsbeschwerde/staatsrechtliche Beschwerde eingereicht.

Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid schweizerisches Recht ( Art. 95 BGG ) verletze, was eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz erfordert. Angefochten ist ein Nichteintretensentscheid. Zu der vom Verwaltungsgericht gestützt auf kantonales Verfahrensrecht (§§ 38 und 39 des Schwyzer Rechtspflegegesetzes vom 6. Juni 1974 [VRP]) vorgetragenen Nichteintretensbegründung lässt sich der Eingabe vom 18./20. November 2016 nichts Substanzielles entnehmen. Insbesondere wird nicht aufgezeigt, inwiefern das kantonale Recht im konkreten Fall in einer schweizerisches Recht verletzenden, namentlich gegen verfassungsmässige Rechte verstossenden Weise angewendet worden wäre (s. Art. 106 Abs. 2 BGG und dazu BGE 141 I 36 E. 1.3 S. 41 mit Hinweisen).

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ). Es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Auf die Erhebung von Gerichtskosten wird ausnahmsweise verzichtet (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. November 2016

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Feller