Consortium Withdraws Constitutional Complaint After Reaching Agreement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a constitutional complaint submitted by two companies concerning an administrative decision made by the administrative court of Bern regarding a public procurement process. The companies sought to challenge the decision, which addressed issues of suspensive effect and access to documents in their appeal against a ruling involving a public bidding. However, prior to the proceedings' resolution, the complainants withdrew their appeal, citing an agreement reached in accordance with another proceeding. The court then decided to terminate the case due to this withdrawal and mandated that the court costs be shared equally between the complainants.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 5 Abs. 2 BZP, Art. 71 BGG, Art. 66 Abs. 5 BGG, Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG, Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG; Consortium Withdraws Constitutional Complaint After Reaching Agreement: The companies sought to challenge the decision, which addressed issues of suspensive effect and access to documents in their appeal against a ruling involving a public bidding. However, prior to the proceedings' resolution, the complainants withdrew their appeal, citing an agreement reached in accordance with another proceeding. The court then decided to terminate the case due to this withdrawal and mandated that the court costs be shared equally between the complainants.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe procedure was terminated based on the withdrawal of the appeal according to this provision.
Cited in consideration regarding the procedure for costs when no statements have been received.
Used in consideration regarding the allocation of costs, referring to the stipulated agreement.
Applied in consideration regarding the allocation of party compensation, referring to the stipulated agreement.
Cited in conjunction with Art. 5 Abs. 2 BZP concerning the decision on court costs and party compensation following a withdrawal.
Cited in conjunction with Art. 71 BGG concerning the decision on court costs and party compensation following a withdrawal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2D_43/2010
Verfügung vom 13. September 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
Arbeitsgemeinschaft (ARGE) bestehend aus,
1. X.________ AG,
2. Y.________ AG,
Beschwerdeführerinnen,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Andrea Silvio Mathis,
gegen
Stadtbauten Bern, Gemeindeanstalt mit Sitz in Bern, vertreten durch Fürsprecher Ulrich Keusen,
A.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Anton Henninger,
Beschwerdegegnerinnen,
Regierungsstatthalteramt Bern-Mitteland.
Gegenstand
Submission; aufschiebende Wirkung und Akteneinsicht,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Juli 2010.
Nach Einsicht
in die subsidiäre Verfassungsbeschwerde der X.________ AG und der Y.________ AG vom 23. August 2010 gegen das Urteil des Einzelrichters des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Juli 2010 betreffend aufschiebende Wirkung und Akteneinsicht im Rechtsmittelverfahren betreffend Submission vor dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland,
in das Schreiben des Vertreters der Beschwerdeführerinnen vom 7. September 2010, womit die Beschwerde vom 23. August 2010 zurückgezogen wird, unter Hinweis auf die im Zusammenhang mit einem anderen Verfahren erzielte Einigung unter den Betroffenen,
in Erwägung,
dass das Verfahren gestützt auf Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG mit Verfügung des Abteilungspräsidenten abgeschrieben werden kann, wobei über die Gerichtskosten zu entscheiden und die Höhe einer (allfälligen) Parteientschädigung zu bestimmen ist ( Art. 5 Abs. 2 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG ),
dass die Beteiligten sich gemäss Darstellung im Rückzugsschreiben hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsregelung in dem Sinn geeinigt haben, dass die Gerichtskosten von den Beschwerdeführerinnen zu bezahlen und die Parteikosten wettzuschlagen seien,
dass nicht erforderlich ist, den Eingang einer diesbezüglichen Bestätigung der weiteren Verfahrensbeteiligten abzuwarten, da die erwähnte Kosten- und Entschädigungsregelung dem vom Gesetz Vorgegebenen entspricht, nachdem - abgesehen vom Verwaltungsgericht - keine Vernehmlassungen eingegangen sind (vgl. Art. 66 Abs. 1 und 3 sowie Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG ; s. zudem Art. 66 Abs. 5 BGG ),
verfügt der Präsident:
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführerinnen je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt.
3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. September 2010
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Feller