Student v. University Appeals Commission (Procedural Delay)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who completed a Master's program at a university, specializing in Philosophy with a minor in Biology, achieving a score below the required average for a doctoral program in Philosophy. Following this, the individual submitted a timely appeal to the university's appeals commission, which did not proceed with the case. Subsequently, the individual escalated the matter to the Appellationsgericht as a complaint regarding legal delay. However, after the Appellationsgericht issued a decision on the original appeal, the individual sought to continue with their complaint about the delay. Ultimately, the higher court deemed the complaint about the legal delay no longer relevant, leading to the dismissal of the case as no grounds for further material treatment were established.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 72 i.f, Art. 71 BGG, Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG; Student v. University Appeals Commission (Procedural Delay): Following this, the individual submitted a timely appeal to the university's appeals commission, which did not proceed with the case. Subsequently, the individual escalated the matter to the Appellationsgericht as a complaint regarding legal delay. However, after the Appellationsgericht issued a decision on the original appeal, the individual sought to continue with their complaint about the delay. Ultimately, the higher court deemed the complaint about the legal delay no longer relevant, leading to the dismissal of the case as no grounds for further material treatment were established.
Schlagwörter
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KI-generiertCited regarding the authority (President/Instruction Judge) to decide on costs when the matter becomes moot.
Cited in conjunction with Art. 72 BZP for deciding on court costs and compensation after the matter became moot.
Cited to determine the allocation of costs and compensation regarding the now moot appeal concerning legal delay.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2D_30/2013
Verfügung vom 13. Januar 2014
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Errass.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Basel , Klingelbergstrasse 50, 4056 Basel,
Rekurskommission 1 und 2 der Universität Basel , Schützenmattstrasse 16, 4051 Basel.
Gegenstand
Rechtsverzögerung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt.
Erwägungen:
1. A.________ hat an der Universität Basel studiert und den Masterstudiengang mit dem Hauptfach (Major) Philosophie und dem Nebenfach Biologie (Minor) erfolgreich abgeschlossen. Für die Leistungsprüfung im Blockkurs "Zellbiologie und Neurobiologie" des Nebenfachs erhielt sie die Note 4.0. Damit erreichte sie nicht den für eine Doktoratsausbildung im Fach Philosophie geforderten Notendurchschnitt von 5.0. Gegen diese Beurteilung erhob sie rechtzeitig Rekurs an die Rekurskommission der Universität Basel. Diese trat darauf nicht ein. Dagegen hat A.________ am 4./22. Oktober 2012 Rekurs an das Appellationsgericht als Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Stadt erhoben.
Am 19. Juni 2013 überwies das Appellationsgericht dem Bundesgericht eine Eingabe von A.________ vom 31. Mai 2013 als Rechtsverweigerungs-/Rechtsverzögerungsbeschwerde, wie diese am 18. Juni verlangt hatte (Verfahren 2D_30/2013).
Am 28. Juni 2013 hat das Appellationsgericht den Rekurs vom 4./22. Oktober 2012 abgelehnt. Auch dagegen hat A.________ Beschwerde erhoben; diese wird indes im Verfahren 2D_36/2013 beurteilt.
2. Der Gegenstand der Beschwerde bzw. das Rechtsschutzinteresse an der Behandlung der Rechtsverweigerungs- bzw. Rechtsverzögerungsbeschwerde vom 18. Juni 2013 (Verfahren 2D_30/2013) ist nach dem Entscheid des Appellationsgerichts als Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Stadt vom 28. Juni 2013 nicht mehr aktuell. Die restriktiven Voraussetzungen dafür, diese Beschwerde dennoch materiell zu behandeln, sind nicht erfüllt (vgl. BGE 137 I 23 E. 1.3.1 S. 24 f.; 136 II 101 E. 1.1 S. 103). Das Verfahren ist somit als gegenstandslos abzuschreiben. Dabei sind die Gerichtskosten und die Höhe einer allfälligen Parteientschädigung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu entscheiden (Art. 72 i.f. BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG ). Dafür zuständig ist grundsätzlich der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident ( Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG ).
Angesichts besonderer Umstände ist in diesem Verfahren auf die Erhebung der Gerichtskosten zu verzichten.
Demnach verfügt der Präsident:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Januar 2014
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Errass