Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2D_28/2011 KI-generiert

Constitutional Complaint Regarding Matriculation Exam Failure Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 2D_28/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who was informed by their school that they had failed the maturity exam. An appeal to the educational authority regarding this decision was unsuccessful. Subsequently, the individual and their father appealed to the Federal Tribunal after the Cantonal Administrative Court dismissed their complaint concerning the educational authority's ruling. The Tribunal examined the procedural aspects of the appeal and the grounds for challenging the exam results, particularly focusing on the necessity of demonstrating constitutional rights violations as the basis for further appeal. Ultimately, the Tribunal decided not to address the complaint due to insufficient legal justification provided by the appellants.

Legislator-Regeste

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Art. 83 lit. t BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG; Constitutional Complaint Regarding Matriculation Exam Failure Dismissed for Insufficient Substantiation: An appeal to the educational authority regarding this decision was unsuccessful. Subsequently, the individual and their father appealed to the Federal Tribunal after the Cantonal Administrative Court dismissed their complaint concerning the educational authority's ruling. The Tribunal examined the procedural aspects of the appeal and the grounds for challenging the exam results, particularly focusing on the necessity of demonstrating constitutional rights violations as the basis for further appeal. Ultimately, the Tribunal decided not to address the complaint due to insufficient legal justification provided by the appellants.

Schlagwörter

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ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen substantiierte Begründung Beweislosigkeit Verfassungskonformität Wahlfälschung endgültiges Nichtbestehen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on the simplified procedure outlined in this article due to insufficient reasoning.

Art. 65 BGG

Cited in relation to the imposition of court costs.

Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG

Applied for the allocation of court costs to the appellants.

Art. 66 Abs. 5 BGG

Applied for the joint and several liability of the appellants for the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2D_28/2011

Urteil vom 7. Juni 2011

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

1. Verfahrensbeteiligte

X.________,

2. Y.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonsschule Hottingen,

Minervastrasse 14, 8032 Zürich.

Bildungsdirektion des Kantons Zürich,

Postfach, 8090 Zürich

Gegenstand

Nichtbestehen der Maturitätsprüfung,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, vom 4. Mai 2011.

Erwägungen:

Die Kantonsschule Hottingen teilte X.________ am 31. August 2011 mit, dass er die Maturitätsprüfung nicht bestanden habe. Der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs an die Bildungsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos. Mit Urteil vom 4. Mai 2011 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den Rekursentscheid der Bildungsdirektion vom 22. Dezember 2010 erhobene Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war. Unter Bezugnahme auf das verwaltungsgerichtliche Urteil gelangten X.________ sowie sein Vater Y.________ am 6. Juni 2011 mit Beschwerde ans Bundesgericht.

Soweit das verwaltungsgerichtliche Urteil in Bezug auf das Nichtbestehen der Maturitätsprüfung angefochten werden soll, steht hierfür die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zur Verfügung (vgl. Art. 83 lit. t BGG) und stünde als bundesrechtliches Rechtsmittel allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) offen; damit kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wobei solche Rügen besonderer Geltendmachung und Begründung bedürften ( Art. 106 Abs. 2 BGG ). Ob wirklich, wie das Verwaltungsgericht anzunehmen scheint (vgl. E. 13 seines Urteils), in Bezug auf den Vorwurf des nicht erfüllten Lehrauftrags auch im Kontext der Anfechtung eines Prüfungsentscheids das ordentliche bundesrechtliche Rechtsmittel gegeben wäre, kann dahingestellt bleiben; da hierfür kantonales Recht massgeblich ist und mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur die Verletzung schweizerischen Rechts gerügt werden kann, wozu kantonales Gesetzesrecht nicht zählt ( Art. 95 BGG ), müsste auch in dieser Hinsicht im Wesentlichen die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht und spezifisch gerügt werden. Solche Rügen lassen sich der Beschwerde vom 6. Juni 2011 nicht entnehmen. Sie enthält mithin keine hinreichende Begründung ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) sind entsprechend dem Verfahrensausgang den Beschwerdeführern zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 5 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden je zur Hälfte und unter solidarischer Haftung den Beschwerdeführern auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. Juni 2011

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller