Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2D_141/2007 KI-generiert

Taxpayer's Subsidiary Constitutional Complaint on Tax Remission Denied Due to Formal Defects

Geschäftsnummer 2D_141/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A taxpayer sought a tax waiver from the tax administration of a Swiss canton for outstanding cantonal and municipal taxes for the year 2003. Following the rejection of this request in December 2007, the taxpayer filed a supplementary constitutional complaint with the Federal Tribunal. However, the court found the complaint inadmissible as it did not meet the necessary legal criteria, lacking a clear request and a substantiated argument on how the contested decision violated rights. The tribunal emphasized that it can only review legal aspects and cannot address personal circumstances or financial hardships presented by the taxpayer. Consequently, the court dismissed the complaint and imposed court costs on the taxpayer while considering their difficult situation when determining the fees.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 68 BGG; Taxpayer's Subsidiary Constitutional Complaint on Tax Remission Denied Due to Formal Defects: Following the rejection of this request in December 2007, the taxpayer filed a supplementary constitutional complaint with the Federal Tribunal. However, the court found the complaint inadmissible as it did not meet the necessary legal criteria, lacking a clear request and a substantiated argument on how the contested decision violated rights. The tribunal emphasized that it can only review legal aspects and cannot address personal circumstances or financial hardships presented by the taxpayer. Consequently, the court dismissed the complaint and imposed court costs on the taxpayer while considering their difficult situation when determining the fees.

Schlagwörter

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Steuererlass Rechte des Steuerpflichtigen Gemeindesteuern verfassungsmässige Anforderung formeller Mangel Steuerjustizverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare that the subsidiary constitutional appeal will not be entertained (no admission of the appeal).

Art. 65 f. BGG

Basis for imposing court costs on the appellant, taking his difficult situation into account for the assessment.

Art. 68 BGG

Basis for deciding that no party compensation is to be awarded.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2D_141/2007/leb

Urteil 27. Februar 2008

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Häberli.

Parteien

X._______,

Beschwerdeführer,

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern, 3001 Bern.

Gegenstand

Kantons- und Gemeindesteuern 2003,

subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Erlassentscheid der Steuerverwaltung des Kantons Bern vom 10. Dezember 2007.

Erwägungen:

1. X.________, welcher für das Jahr 2003 noch Kantons- und Gemeindesteuern in der Höhe von 4'892 Franken schuldet, ersuchte die Steuerverwaltung des Kantons Bern erfolglos um Gewährung eines Steuererlasses (Verfügung vom 10. Dezember 2007).

2. Am 11. Dezember 2007 hat X.________ gegen den abschlägigen Erlassentscheid der kantonalen Steuerverwaltung subsidiäre Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist, ohne dass Akten oder Vernehmlassungen einzuholen wären; die Urteilsbegründung kann sich dabei auf eine kurze Angabe der Unzulässigkeitsgründe beschränken (vgl. Art. 108 Abs. 3 BGG ):

3. Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG hat die Beschwerdeschrift die Begehren und deren Begründung zu enthalten; im Rahmen der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. zur analogen Regelung unter der Herrschaft des bis Ende 2006 in Kraft stehenden Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege: BGE 118 Ib 134 ; 131 II 449 E. 1.3 S. 452). Genügt eine Eingabe diesen Anforderungen nicht, tritt das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein.

Entsprechendes ist vorliegend der Fall, zumal der Beschwerdeführer weder einen ausdrücklichen Antrag stellt noch darlegt, inwiefern die Abweisung seines Erlassgesuchs Recht verletzen soll. Er beschränkt sich in seiner Eingabe vielmehr auf eine Schilderung seiner schwierigen persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Als reine Rechtsprechungsinstanz, der nur die Überprüfung des angefochtenen Hoheitsakts unter rechtlichen Gesichtspunkten zusteht, kann das Bundesgericht auf diese Ausführungen jedoch nicht näher eingehen. Zudem vermag es im Verfahren der subsidiären Verfassungsbeschwerde ohnehin nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte zu beurteilen. Der Beschwerdeführer hätte sich deshalb in seiner Eingabe ausdrücklich auf solche berufen und im Einzelnen darlegen müssen, worin die Verfassungsverletzung liegt (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BBl 2001 4344).

4. Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig, wobei seiner schwierigen Situation bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung getragen wird (vgl. Art. 65 f. BGG). Parteientschädigung ist keine auszurichten (vgl. Art. 68 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Steuerverwaltung des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Februar 2008

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Merkli Häberli