Taxpayer Capital Payment Direct Tax Relief Appeal Dismissal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who requested a waiver for direct federal taxes concerning a capital payment for the year 2009. The request was denied by the cantonal tax authority, which led to an appeal that was dismissed by the special administrative court due to late submission, with no valid reason for extending the deadline provided. The individual subsequently appealed to the federal court, seeking to overturn the lower court's decision and request a reassessment of the tax amounts based on their health and financial circumstances. However, the federal court concluded that the appeal lacked sufficient legal grounding and did not address a specific constitutional right violation. As a result, it decided not to proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 83 lit. m BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Taxpayer Capital Payment Direct Tax Relief Appeal Dismissal: The request was denied by the cantonal tax authority, which led to an appeal that was dismissed by the special administrative court due to late submission, with no valid reason for extending the deadline provided. The individual subsequently appealed to the federal court, seeking to overturn the lower court's decision and request a reassessment of the tax amounts based on their health and financial circumstances. However, the federal court concluded that the appeal lacked sufficient legal grounding and did not address a specific constitutional right violation. As a result, it decided not to proceed with the appeal.
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KI-generiertThe appeal was dismissed as not compliant with formal requirements due to a lack of substantive reasoning (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
The decision not to enter on the merits was based on the simplified procedure under Art. 108 BGG.
The court waived the collection of judicial costs based on this provision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2D_13/2015
Urteil vom 19. Februar 2015
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonales Steueramt Aargau, Tellistrasse 67, 5001 Aarau.
Gegenstand
Erlass der direkten Bundessteuer 2009 (Kapitalzahlung),
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Spezialverwaltungsgerichts des Kantons Aargau, Steuern, vom 16. Januar 2015.
Erwägungen:
Mit Entscheid vom 27. Oktober 2014 wies das Kantonale Steueramt Aargau das Gesuch von A.________ um Erlass der direkten Bundessteuer 2009 (Kapitalzahlung) ab. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Spezialverwaltungsgericht Steuern des Kantons Aargau mit Urteil vom 16. August 2015 nicht ein, weil sie verspätet erhoben worden sei, ohne dass ein Fristwiederherstellungsgrund gegeben wäre. A.________ gelangte dagegen mit als Einsprache/Beschwerde bezeichneter, vom 18. Februar 2015 datierter Rechtsschrift an das Bundesgericht. Er beantragt im Wesentlichen, das Urteil des Spezialverwaltungsgerichts sei aufzuheben; es sei zu prüfen, ob ein gänzlicher Steuererlass bezogen auf seine Gesundheits- sowie Finanzsituation ermöglicht werden könne; des Weiteren solle eine Neuberechnung des Steuerbetrages mit dem richtigen Zinssatz durch das Departement Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau vorgenommen werden.
Ausgangspunkt des Verfahrens ist ein Gesuch um Erlass einer Abgabe; gegen diesbezügliche Entscheide ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig ( Art. 83 lit. m BGG ). Sie können hingegen mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde angefochten werden. Mit der Verfassungsbeschwerde kann die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ); entsprechende Rügen bedürfen spezifischer Geltendmachung und Begründung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG ). Der Beschwerdeführer nennt kein verfassungsmässiges Recht, das durch das angefochtene Urteil verletzt worden sein soll. Ohnehin gehen seine Anträge und Ausführungen über den durch das angefochtene Urteil vorgegebenen beschränkten Verfahrensgegenstand (Nichteintreten auf die Beschwerde wegen Verspätung), zu dem sich der Rechtsschrift nichts entnehmen lässt, hinaus. Die Beschwerde entbehrt offensichtlich einer hinreichenden, sachbezogenen Begründung ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ); es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Umstände rechtfertigen es, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Spezialverwaltungsgericht des Kantons Aargau, Steuern, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Februar 2015
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Feller