Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_99/2016 KI-generiert

Petitioner's Appeal Regarding Dog Breeding Restrictions and Expertise Requirements Rejected for Insufficient Legal Argumentation

Geschäftsnummer 2C_99/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved an individual who owned multiple dogs at two different locations. Following an unannounced inspection by the local veterinary service, the individual was placed under scrutiny for various deficiencies related to the care and management of the animals. Consequently, the veterinary authority issued a decision requiring the individual to complete a competency test for certain dogs and prohibiting further breeding activities. The individual appealed this decision to the administrative court, which upheld the veterinary authority's decision. The subsequent appeal to the federal tribunal was found to be inadequately justified and thus not entertained.

Legislator-Regeste

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Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG; Petitioner's Appeal Regarding Dog Breeding Restrictions and Expertise Requirements Rejected for Insufficient Legal Argumentation: Following an unannounced inspection by the local veterinary service, the individual was placed under scrutiny for various deficiencies related to the care and management of the animals. Consequently, the veterinary authority issued a decision requiring the individual to complete a competency test for certain dogs and prohibiting further breeding activities. The individual appealed this decision to the administrative court, which upheld the veterinary authority's decision. The subsequent appeal to the federal tribunal was found to be inadequately justified and thus not entertained.

Schlagwörter

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Veterinärwesen unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung unentgeltliche Rechtspflege Verfahrensrügen Beschwerdelegitimation Rechtsgutachten Ergebnislose Ausschreibung Markenwiderspruch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used by the President to decide on the appeal under the simplified procedure due to manifest lack of substantiation.

Art. 108 Abs. 3 BGG

Used by the President to decide on the appeal under the simplified procedure, referencing the reasoning for inadmissibility.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Applied because the request for free legal aid was denied due to the hopelessness of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to waive the collection of court fees due to the outcome of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_99/2016

Urteil vom 2. Februar 2016

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Gerichtsschreiber Errass.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Veterinärdienst des Kantons Luzern.

Gegenstand

Veterinärwesen; unentgeltliche Prozessführung

und Verbeiständung,

Beschwerde gegen das Urteil des

Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung,

vom 14. Dezember 2015.

Erwägungen:

1. A.________ hält in U.________ an seiner Wohnadresse neun Hunde und auf seiner Liegenschaft X.________ 19 Hunde. Am 30. Januar 2015 führte der kantonale Veterinärdienst eine (weitere) unangemeldete Kontrolle an seiner Wohnadresse durch und lud ihn in der Folge zu einer polizeilichen Einvernahme am 4. Februar 2015 ein. Tags darauf fand eine angemeldete Kontrolle auf der Liegenschaft X.________ statt. Aufgrund diverser Mängel erliess der Veterinärdienst am 20. Mai 2015 eine Verfügung, mit welcher A.________ u.a. verpflichtet wurde, mit gewissen Hunden den Sachkundenachweis nachträglich zu absolvieren, und mit welcher ihm das Züchten von Tieren verboten wurde. Das Verwaltungsgericht wies am 14. Dezember 2014 die Beschwerde ab.

2. Die Beschwerde ist offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb der Präsident im vereinfachten Verfahren unter kurzer Angabe des Unzulässigkeitsgrundes ( Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG ) entscheidet.

Nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht verletze. Im angefochtenen Urteil werden die Gründe ausführlich dargelegt, weshalb auf das Ausstandsbegehren in Bezug auf gewisse Personen des Veterinärdienstes nicht eingetreten wurde, weshalb der Beschwerdeführer den Sachkundenachweis nachzuholen habe und dessen Erfahrung, um den gesetzlichen Anforderungen nachzukommen, nicht genüge und weshalb das weitere Züchten zu unterlassen sei. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander; er wiederholt lediglich, dass er eine lange Erfahrung mit Hunden und anderen Tieren habe sowie der Veterinärdienst ihn schikanieren wolle.

Vor Verwaltungsgericht wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt; darin ist - entgegen seiner Auffassung - nicht eingeschlossen, dass das Gericht ihm einen Anwalt

zuweist .

3. Bei diesem Verfahrensausgang könnte dem impliziten Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Ausnahmsweise verzichtet das Bundesgericht auf die Erhebung der Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird Verfahrensbeteiligten und dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Februar 2016

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Errass