Petitioner's Appeal Regarding Dog Breeding Restrictions and Expertise Requirements Rejected for Insufficient Legal Argumentation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved an individual who owned multiple dogs at two different locations. Following an unannounced inspection by the local veterinary service, the individual was placed under scrutiny for various deficiencies related to the care and management of the animals. Consequently, the veterinary authority issued a decision requiring the individual to complete a competency test for certain dogs and prohibiting further breeding activities. The individual appealed this decision to the administrative court, which upheld the veterinary authority's decision. The subsequent appeal to the federal tribunal was found to be inadequately justified and thus not entertained.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG; Petitioner's Appeal Regarding Dog Breeding Restrictions and Expertise Requirements Rejected for Insufficient Legal Argumentation: Following an unannounced inspection by the local veterinary service, the individual was placed under scrutiny for various deficiencies related to the care and management of the animals. Consequently, the veterinary authority issued a decision requiring the individual to complete a competency test for certain dogs and prohibiting further breeding activities. The individual appealed this decision to the administrative court, which upheld the veterinary authority's decision. The subsequent appeal to the federal tribunal was found to be inadequately justified and thus not entertained.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed by the President to decide on the appeal under the simplified procedure due to manifest lack of substantiation.
Used by the President to decide on the appeal under the simplified procedure, referencing the reasoning for inadmissibility.
Applied because the request for free legal aid was denied due to the hopelessness of the appeal.
Applied to waive the collection of court fees due to the outcome of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_99/2016
Urteil vom 2. Februar 2016
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Errass.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Veterinärdienst des Kantons Luzern.
Gegenstand
Veterinärwesen; unentgeltliche Prozessführung
und Verbeiständung,
Beschwerde gegen das Urteil des
Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung,
vom 14. Dezember 2015.
Erwägungen:
1. A.________ hält in U.________ an seiner Wohnadresse neun Hunde und auf seiner Liegenschaft X.________ 19 Hunde. Am 30. Januar 2015 führte der kantonale Veterinärdienst eine (weitere) unangemeldete Kontrolle an seiner Wohnadresse durch und lud ihn in der Folge zu einer polizeilichen Einvernahme am 4. Februar 2015 ein. Tags darauf fand eine angemeldete Kontrolle auf der Liegenschaft X.________ statt. Aufgrund diverser Mängel erliess der Veterinärdienst am 20. Mai 2015 eine Verfügung, mit welcher A.________ u.a. verpflichtet wurde, mit gewissen Hunden den Sachkundenachweis nachträglich zu absolvieren, und mit welcher ihm das Züchten von Tieren verboten wurde. Das Verwaltungsgericht wies am 14. Dezember 2014 die Beschwerde ab.
2. Die Beschwerde ist offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb der Präsident im vereinfachten Verfahren unter kurzer Angabe des Unzulässigkeitsgrundes ( Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG ) entscheidet.
Nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht verletze. Im angefochtenen Urteil werden die Gründe ausführlich dargelegt, weshalb auf das Ausstandsbegehren in Bezug auf gewisse Personen des Veterinärdienstes nicht eingetreten wurde, weshalb der Beschwerdeführer den Sachkundenachweis nachzuholen habe und dessen Erfahrung, um den gesetzlichen Anforderungen nachzukommen, nicht genüge und weshalb das weitere Züchten zu unterlassen sei. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander; er wiederholt lediglich, dass er eine lange Erfahrung mit Hunden und anderen Tieren habe sowie der Veterinärdienst ihn schikanieren wolle.
Vor Verwaltungsgericht wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt; darin ist - entgegen seiner Auffassung - nicht eingeschlossen, dass das Gericht ihm einen Anwalt
zuweist .
3. Bei diesem Verfahrensausgang könnte dem impliziten Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Ausnahmsweise verzichtet das Bundesgericht auf die Erhebung der Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird Verfahrensbeteiligten und dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Februar 2016
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Errass