Federal Supreme Court Denies Appeal on Residence Permit Due to Untimely Cost Advance Payment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the decision of a cantonal administrative court that denied the renewal of their residence permit. The initial complaint was submitted to the Federal Court after the administrative court's ruling. The court allowed the complainant to pay the required court fees in two installments but mandated strict adherence to payment deadlines and the provision of proof of timely payment. However, the complainant failed to meet these requirements, with payments made after the specified deadlines. As a result, the Federal Court ruled that it would not consider the complaint due to the lack of evidence of timely payment of the court fees. The complainant was subsequently held responsible for the court costs incurred during the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 63 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 BGG; Federal Supreme Court Denies Appeal on Residence Permit Due to Untimely Cost Advance Payment: The initial complaint was submitted to the Federal Court after the administrative court's ruling. The court allowed the complainant to pay the required court fees in two installments but mandated strict adherence to payment deadlines and the provision of proof of timely payment. However, the complainant failed to meet these requirements, with payments made after the specified deadlines. As a result, the Federal Court ruled that it would not consider the complaint due to the lack of evidence of timely payment of the court fees. The complainant was subsequently held responsible for the court costs incurred during the proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule on non-admission of the appeal (dispositive 1) because the procedural requirements concerning the cost deposit were not met.
Imputes court costs to the appellant because the appeal was not admitted (dispositive 2).
States that no party compensation is owed (mentioned in reasoning, but typically part of procedural boilerplate following the main ruling; however, since it's mentioned in Erwägung 3 directly preceding the dispositive and relates to costs, it supports the judgment's outcome concerning costs).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_983/2010
Abgabe an Dritte in anonymisierter Form
Urteil vom 11. April 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Migrationsamt des Kantons Zürich,
Berninastrasse 45, 8090 Zürich,
Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,
Postfach, 8090 Zürich.
Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Abteilung, 2. Kammer, vom 27. Oktober 2010.
Erwägungen:
1. Am 27. Dezember 2010 reichte X.________ beim Bundesgericht eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. Oktober 2010 betreffend die Nichtverlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ein. Mit Verfügung vom 24. Januar 2011 wurde ihr erlaubt, den Kostenvorschuss für das bundesgerichtliche Verfahren von Fr 2'000.-- in zwei Teilzahlungen von je Fr. 1'000.-- bis zum 28. Februar 2011 bzw. bis zum 30. März 2011 zu leisten. Dabei wurde sie darauf hingewiesen, dass die Gewährung von Ratenzahlungen als Nachfristansetzung im Sinn von Art. 63 Abs. 3 BGG zu gelten hat und keine weiteren Nachfristen angesetzt oder andere Zahlungserleichterungen gewährt würden. Zudem enthielt die Verfügung folgende Präzisierung:
"Erfolgt die Einzahlung nicht in bar bzw. an einem Schalter der Schweizerischen Post, sondern wird ein Zahlungsauftrag an die Post oder die Bank erteilt, hat die Beschwerdeführerin der Gerichtskasse innerhalb von zehn Tagen seit Ablauf der Nachfrist eine Bestätigung von Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist. Unterbleibt die Einreichung der Bestätigung, tritt das Bundesgericht mangels Nachweises der rechtzeitigen Vorschusszahlung auf das Rechtsmittel nicht ein, wenn der Totalbetrag des Vorschusses nicht spätestens am 30. März 2011 (Zahlungstermin für zweite Rate) dem Konto der Gerichtskasse gutgeschrieben ist".
2. Da die Beschwerdeführerin die entsprechenden Vorgaben nicht eingehalten hat, ist auf ihre Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten: Die erste Rate von Fr. 1'000.-- wurde von ihr erst am 4. März 2011 geleistet und erfolgte damit offensichtlich verspätet. Die zweite Rate ging bei der Bundesgerichtskasse am 5. April 2011 ein und datierte vom 1. April 2011. Entgegen der Verfügung vom 24. Januar 2011 hat sie dem Gericht nicht belegt, dass ihr Konto vor dem 30. März 2011 belastet worden wäre. Der Kostenvorschuss (Gutschrift des Totalbetrags auf dem Konto des Gerichts bis "spätestens am 30. März 2011") wurde damit nicht rechtzeitig geleistet.
3. Die Beschwerdeführerin wird für das vorliegende Verfahren kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (vgl. Art. 68 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Abteilung, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. April 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Hugi Yar