Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_96/2016 KI-generiert

Bidder Exclusion in Data Processing Procurement Appeal

Geschäftsnummer 2C_96/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A selective tendering procedure for data processing services was initiated by a psychiatric institution in September 2015, resulting in 19 companies applying for participation. One company was excluded from the participation process by the institution on November 3, 2015. This company contested the exclusion through a complaint, but the administrative court dismissed the complaint on December 28, 2015, citing the company's lack of standing to sue. The case eventually reached the Federal Tribunal, which found the complaint to be manifestly inadmissible due to legal provisions concerning public procurement disputes.

Legislator-Regeste

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Art. 83 lit. f BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 104 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Bidder Exclusion in Data Processing Procurement Appeal: One company was excluded from the participation process by the institution on November 3, 2015. This company contested the exclusion through a complaint, but the administrative court dismissed the complaint on December 28, 2015, citing the company's lack of standing to sue. The case eventually reached the Federal Tribunal, which found the complaint to be manifestly inadmissible due to legal provisions concerning public procurement disputes.

Schlagwörter

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Submission Ausschluss eines Anbieters öffentliches Beschaffungswesen Ausschluss der öffentlichen Verhandlung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Beschwerdelegitimation Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 3 BGG

Cited in the reasoning section as part of the basis for the simplified procedure used to declare the appeal inadmissible.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Cited in the reasoning section as the basis for the simplified procedure used to declare the appeal inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the dispositive section to order the appellant to bear the court costs.

Art. 68 BGG

Cited in the dispositive section regarding the non-payment of party compensation.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_96/2016

Urteil vom 1. Februar 2016

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Gerichtsschreiber Errass.

Verfahrensbeteiligte

X.________ GmbH,

Beschwerdeführerin,

gegen

IPW Integrierte Psychiatrie,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Ramona Wyss

und Rechtsanwalt Hans-Rudolf Trüeb,

Regierungsrat des Kantons Zürich.

Gegenstand

Submission,

Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungs-

gerichts des Kantons Zürich, 1. Abteilung,

vom 28. Dezember 2015.

Erwägungen:

1. Die Integrierte Psychiatrie Winterthur und Zürcher Unterland (IPW) eröffnete mit Ausschreibung vom 18. September 2015 ein selektives Submissionsverfahren mit Präqualifikation für die Vergabe von Dienstleistungen im Sachbereich Datenverarbeitung. Innert Frist stellten insgesamt 19 Unternehmen einen Teilnahmeantrag. Am 3. November 2015 verfügte die IPW den Ausschluss des Teilnahmeantrags der X.________ GmbH. Gleichentags lud sie fünf Unternehmen zur Offertstellung ein. Auf die von der X.________ GmbH erhobene Beschwerde trat der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich mangels derer Legitimation am 28. Dezember 2015 nicht ein.

2. Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren unter Angabe des Unzulässigkeitsgrundes ( Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 BGG ) nicht einzutreten ist.

2.1. Art. 83 lit. f BGG schliesst die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide auf dem Gebiet der öffentlichen Beschaffungen aus, wenn der geschätzte Wert des zu vergebenden Auftrages den massgebenden Schwellenwert des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994 über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB; SR 172.056.1) oder des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über bestimmte Aspekte des öffentlichen Beschaffungswesens (SR 0.172.052.68) nicht erreicht sowie wenn sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( BGE 141 II 113 E. 1.2 S. 116 f.).

2.2. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern die Gegenausnahme von Art. 83 lit. f. BGG erfüllt wäre, was ihr obliegen würde ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 141 II 113 E. 1.2 S. 117). Zulässig wäre damit einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ). Diesbezüglich wäre jedoch erforderlich, dass die Verletzung verfassungsmässiger Rechte ( Art. 116 BGG ) substantiiert gerügt würde (Art. 117 in Verbindung mit Art. 104 Abs. 2 BGG ). Auch daran fehlt es.

3. Bei diesem Verfahrensausgang ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos und hat die Beschwerdeführerin die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen; es sind keine Parteientschädigungen geschuldet ( Art. 66 Abs. 1, 68 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Februar 2016

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Errass