Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_93/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Without Entry Due to Lack of Substantive Challenge to Procedural Dismissal

Geschäftsnummer 2C_93/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a request for the revocation of an entry ban that had been previously imposed. The individual submitted a petition to the Migration Secretariat for reconsideration of the entry ban, which was denied. Subsequently, the individual appealed to the Federal Administrative Court; however, the court did not consider the appeal due to the failure to pay the prescribed court fees within the required timeframe. The matter escalated to the Swiss Federal Tribunal, which assessed whether the lower court's decision not to hear the appeal was justified, noting that the appellant did not adequately address this issue in their complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Without Entry Due to Lack of Substantive Challenge to Procedural Dismissal: The individual submitted a petition to the Migration Secretariat for reconsideration of the entry ban, which was denied. Subsequently, the individual appealed to the Federal Administrative Court; however, the court did not consider the appeal due to the failure to pay the prescribed court fees within the required timeframe. The matter escalated to the Swiss Federal Tribunal, which assessed whether the lower court's decision not to hear the appeal was justified, noting that the appellant did not adequately address this issue in their complaint.

Schlagwörter

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Einreiseverbot (Wiedererwägung) Einreiseverbot administrative Entlassung Verletzung der Begründungspflicht nicht-administrative Streitigkeit Staatssekretariat für Migration Begründung in der Sache

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG

The appeal was not entertained (nicht eingetreten) based on this provision regarding insufficient reasoning for the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to impose court costs, citing this provision.

Art. 68 BGG

The Tribunal ruled that no party compensation (Parteientschädigungen) is due, citing this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_93/2016

Urteil vom 1. Februar 2016

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Gerichtsschreiber Errass.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Franklin Sedaj,

gegen

Staatssekretariat für Migration.

Gegenstand

Einreiseverbot (Wiedererwägung),

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III,

vom 3. August 2015.

Erwägungen:

1. Am 24. März 2015 hat das Staatssekretariat für Migration (SEM) das Gesuch von A.________ um wiederwägungsweise Aufhebung des Einreiseverbots abgewiesen. Auf dessen Beschwerde trat das Bundesverwaltungsgericht nicht ein, da A.________ den Kostenvorschuss nicht innert der gesetzten Frist geleistet hatte.

2. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren unter Angabe des Unzulässigkeitsgrundes ( Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG ) nicht eingetreten werden kann.

Streitgegenstand bildet die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Der Beschwerdeführer äussert sich diesbezüglich mit keinem Wort. Er nimmt lediglich kurz Bezug auf das Einreiseverbot und auf die Änderung des dem Einreiseverbot zugrundeliegenden Sachverhalts.

3. Bei diesem Verfahrensausgang hätte der Beschwerdeführer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen; es wird ausnahmsweise darauf verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet ( Art. 68 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer auf diplomatischem Weg, dem Staatssekretariat für Migration und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Februar 2016

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Errass