Claimant's Deportation Renders Appeal Against Detention Moot
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual challenged the legality of their detention pending deportation, which had been affirmed by a cantonal court. The individual was eventually deported to Belarus before the challenge could be fully adjudicated. As a result, the court determined that the issue regarding the legality of the detention had become moot since the individual's situation changed with the deportation, leading to the conclusion that there was no longer a relevant interest in assessing the legality of the detention. Consequently, the court decided to terminate the proceedings and waived any costs associated with the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Claimant's Deportation Renders Appeal Against Detention Moot: The individual was eventually deported to Belarus before the challenge could be fully adjudicated. As a result, the court determined that the issue regarding the legality of the detention had become moot since the individual's situation changed with the deportation, leading to the conclusion that there was no longer a relevant interest in assessing the legality of the detention. Consequently, the court decided to terminate the proceedings and waived any costs associated with the case.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to rule that the procedure be discontinued as the matter had become moot due to the appellant's departure.
Used to rule that no court costs be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_9/2018
Verfügung vom 19. Januar 2018
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Haag, als Instruktionsrichter,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Amt für Migration des Kantons Zug.
Gegenstand
Überprüfung der Anordnung der Ausschaffungshaft,
Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Haftrichterin,
vom 24. November- 2017 (V 2017 125).
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 5. Januar 2018 von A.________ gegen die Verfügung vom 24. November 2017 der Haftrichterin des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, worin diese seine Ausschaffungshaft geprüft und bestätigt hatte,
in die Mitteilung des Staatssekretariats für Migration (SEM) vom 18. Januar 2018, wonach A.________ am Vortag mit einem Sonderflug nach Weissrussland verbracht worden ist,
in Erwägung,
dass die Gegenstand der vorliegenden Beschwerde bildende Ausschaffungshaft mit der Ausreise beendet wurde, weshalb das aktuelle Interesse an der Beurteilung von deren Rechtmässigkeit nachträglich dahingefallen ist und keine Gründe ersichtlich sind, diese dennoch materiell zu prüfen (vgl. zu den diesbezüglich restriktiven Bedingungen allgemein BGE 137 II 40 E. 2.1 S. 41; 136 II 1010 E. 1.1 S. 103; spezifisch für ausländerrechtliche Haft BGE 137 I 296 E. 4 S. 298 ff. mit Hinweisen),
dass das Verfahren unter diesen Umständen durch Entscheid des Instruktionsrichters abgeschrieben werden kann ( Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG ),
dass es sich rechtfertigt, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG),
verfügt der Instruktionsrichter:
1. Das Verfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird dem Amt für Migration des Kantons Zug, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Haftrichterin, und dem Staatssekretariat für Migration (SEM) schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Januar 2018
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Instruktionsrichter: Haag
Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar