Federal Court Upholds Dismissal for Failure to Pay Cost Advance After Denied Judicial Assistance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint regarding state liability after being denied free legal aid by the Federal Administrative Court, which required the submission of necessary documentation that was not provided. Following the denial of their request for legal aid and an imposed cost advance, the individual failed to pay the required sum, leading the court to dismiss the complaint. The individual subsequently attempted to revise this decision, but the court also chose not to consider this revision, indicating that the prior judgment could be contested at a higher level. The present appeal to the Federal Tribunal resulted in a decision not to entertain the individual's complaint, with no costs imposed due to specific circumstances.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 63 Abs. 4 VwVG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG, Art. 93 BGG; Federal Court Upholds Dismissal for Failure to Pay Cost Advance After Denied Judicial Assistance: Following the denial of their request for legal aid and an imposed cost advance, the individual failed to pay the required sum, leading the court to dismiss the complaint. The individual subsequently attempted to revise this decision, but the court also chose not to consider this revision, indicating that the prior judgment could be contested at a higher level. The present appeal to the Federal Tribunal resulted in a decision not to entertain the individual's complaint, with no costs imposed due to specific circumstances.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to decide on the waiver of court costs.
The appeal was not entertained because the decision was interlocutory (implied by the context of non-admission, although the specific article for non-admission is not explicitly numbered in the dispositive, the reasoning cites Art. 42 BGG which relates to the requirements for the appeal, and the final order is non-admission, which often relates to procedural inadmissibility under LTF/BGG, but since the dispositive only contains '1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten' and '2. Es werden keine Kosten erhoben', and no procedural article is explicitly cited in the numbered orders, only cost provisions are strictly included based on the rules. However, if we strictly follow the rule to include provisions cited in the dispositive, only Art. 66 is present. Since the appeal was not entertained, and no specific procedural article is listed in the dispositive, we only list the cost provision.)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_883/2013
Urteil vom 30. September 2013
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Eidgenössisches Finanzdepartement , Generalsekretariat, Rechtsdienst, Bundesgasse 3, 3003 Bern.
Gegenstand
Staatshaftung,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 28. August 2013.
Erwägungen:
1. Das Bundesverwaltungsgericht wies mit Zwischenverfügung vom 26. April 2013 das Gesuch von X.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im dort hängigen Beschwerdeverfahren betreffend Staatshaftung ab, weil er die für die Beurteilung des Gesuchs erforderlichen Unterlagen nicht eingereicht habe; zugleich wurde er aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innert 20 Tagen nach Rechtskraft dieser Zwischenverfügung zu bezahlen, verbunden mit der Androhung, dass bei Nichtbezahlung auf die Beschwerde unter Kostenfolge nicht eingetreten werde. Auf die gegen diese Zwischenverfügung erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 2C_603/2013 vom 25. Juli 2013 nicht ein, weil nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen genügenden Weise dargelegt worden war, inwiefern das Bundesverwaltungsgericht Recht verletzt habe. Da der Kostenvorschuss in der Folge nicht bezahlt wurde, trat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 28. August 2013 auf die Beschwerde nicht ein.
X.________ gelangte am 13. September 2013 gegen dieses Urteil mit einer als Revisionsbegehren bezeichneten Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht. Dieses trat mit Urteil vom 25. September 2013 darauf nicht ein und überwies sie zuständigkeitshalber an das Bundesgericht.
2. Wie das Bundesverwaltungsgericht in seinem Nichteintretens-/Überweisungsurteil vom 25. September 2013 zutreffend festhält, kann sein Nichteintretensurteil vom 28. August 2013 mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht angefochten werden, was ein Revisionsgesuch an das Bundesverwaltungsgericht im Prinzip ausschliesst.
Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begründung muss sachbezogen sein; ist ein Nichteintretensentscheid angefochten, hat sie sich auf die prozessuale Frage der Eintretensvoraussetzungen zu beziehen und zu beschränken. Das Bundesverwaltungsgericht ist auf die bei ihm anhängig gemachte Beschwerde nicht eingetreten, weil der Beschwerdeführer trotz endgültiger Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege den Kostenvorschuss nicht bezahlt hat. Soweit dieser überhaupt auf dieses beschränkte Thema eingeht, behauptet er erneut, es sei von ihm in unzulässiger Weise die Vorlage von Steuerveranlagungen verlangt worden; damit ist er angesichts des Urteils 2C_603/2013 vom 25. Juli 2013, womit auf seine diesbezüglichen Rügen nicht eingetreten wurde, heute nicht mehr zu hören. Inwiefern das Nichteintretensurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. August 2013 sonst rechtsverletzend sein könnte, legt der Beschwerdeführer in keiner Weise dar und ist auch nicht ersichtlich (vgl. namentlich Art. 63 Abs. 4 VwVG ).
Die Umstände rechtfertigen es, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. September 2013
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Feller