Federal Supreme Court Declines Review of Untimely Removal Detention Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who challenged the decision by the Aargau migration office regarding their detention for deportation, initially ordered on September 16, 2010, and confirmed by the appellate court on September 17, 2010. The individual filed a complaint against this ruling, but the Federal Tribunal found that the submission was late, as it was not filed within the prescribed 30-day deadline that began on September 28, 2010, following the receipt of the previous ruling. Consequently, the tribunal did not consider the complaint and decided to forward the case back to the lower court for potential processing as a release request.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 80 Abs. 5 AuG; Federal Supreme Court Declines Review of Untimely Removal Detention Appeal: The individual filed a complaint against this ruling, but the Federal Tribunal found that the submission was late, as it was not filed within the prescribed 30-day deadline that began on September 28, 2010, following the receipt of the previous ruling. Consequently, the tribunal did not consider the complaint and decided to forward the case back to the lower court for potential processing as a release request.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by the single judge in the simplified procedure because it was time-barred.
The order waives the imposition of court costs despite the outcome of the case.
The decision not to enter upon the appeal (non-entrée en matière) is formally ordered under this provision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_849/2010
Urteil vom 4. November 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Migrationsamt des Kantons Aargau.
Gegenstand
Ausschaffungshaft,
Beschwerde gegen das Urteil des Rekursgerichts
im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 17. September 2010.
Nach Einsicht
in das Urteil des Rekursgerichts im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 17. September 2010, womit die am 16. September 2010 durch das Migrationsamt des Kantons Aargau gegen den russischen Staatsangehörigen X.________ (geboren 1972) angeordnete Ausschaffungshaft bis zum 14. Dezember 2010 bestätigt wird,
in den von X.________ auf einem Formular "Wunschzettel" des Ausschaffungsgefängnisses des Kantons Basel-Stadt in russischer Sprache redigierten, an das Bundesgericht adressierten Text vom 28. Oktober 2010,
in Erwägung,
dass die Beschwerde gegen einen Entscheid innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen ist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ),
dass Fristen, die durch eine Mitteilung ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen beginnen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ),
dass die Beschwerde als rechtzeitig erhoben gilt, wenn sie spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG ),
dass gemäss Empfangsbestätigung auf der Gerichtsurkunde des Rekursgerichts dessen Urteil vom 17. September 2010 am 27. September 2010 vom damaligen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers entgegengenommen worden ist, sodass die Beschwerdefrist am 28. September 2010 zu laufen begann und am 27. Oktober 2010 abgelaufen ist,
dass das vom Beschwerdeführer verfasste Schriftstück das Datum 28. Oktober 2010 trägt und gemäss Poststempel gar erst am 29. Oktober 2010 bei der Post aufgegeben worden ist,
dass die vorliegende Beschwerde mithin verspätet ist, weshalb darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist, ohne dass eine Übersetzung in eine Amtssprache zu veranlassen wäre (vgl. Art. 42 Abs. 1 BGG ),
dass die Eingabe vom 28./29. Oktober 2010 an die Vorinstanz zu überweisen ist, damit diese prüft, ob sie sie als Haftentlassungsgesuch im Sinne von Art. 80 Abs. 5 AuG entgegennehmen kann,
dass der Beschwerdeführer dem Verfahrensausgang entsprechend kostenpflichtig würde, es indessen die Umstände rechtfertigen, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau (diesem zusammen mit der Rechtsschrift "Wunschzettel" vom 28. Oktober 2010) und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. November 2010
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Feller