Appeal Dismissed for Late Submission of Power of Attorney
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a complaint was filed by an individual and her two children regarding the rejection of residence permits for the children by the migration office of a specific canton. The administrative court's decision was appealed on legal grounds, but the Swiss Federal Tribunal noted that the required power of attorney had not been submitted by the stipulated deadline. As a result, the Tribunal ruled that it would not accept the complaint due to this procedural deficiency, and costs were assigned to the mother, the first claimant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG; Appeal Dismissed for Late Submission of Power of Attorney: The administrative court's decision was appealed on legal grounds, but the Swiss Federal Tribunal noted that the required power of attorney had not been submitted by the stipulated deadline. As a result, the Tribunal ruled that it would not accept the complaint due to this procedural deficiency, and costs were assigned to the mother, the first claimant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertApplied for the decision to be made under the simplified procedure.
Cited as the basis for not entering the appeal due to failure to remedy the defect (missing power of attorney) by the deadline.
Cited in relation to the setting of the court costs.
Used to impose the court costs on the appellant subject to the outcome of the decision.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_824/2009
Urteil vom 25. Februar 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Müller, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
1. Verfahrensbeteiligte
X.________,
2. Y.________, handelnd durch X.________,
3. Z.________, handelnd durch X.________,
Beschwerdeführer,
alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Christian Schroff,
gegen
Migrationsamt des Kantons Thurgau,
Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau.
Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 28. Oktober 2009.
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ und ihrer Kinder Y.________ und Z.________ vom 14. Dezember 2009 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 28. Oktober 2009 betreffend Aufenthaltsbewilligungen für Y.________ und Z.________,
in die Verfügung vom 9. Februar 2010, womit der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer aufgefordert wurde, die fehlende (auch in den vom Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau eingereichten kantonalen Akten nicht vorgefundene) Vollmacht bis spätestens am 22. Februar 2010 nachzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,
in das vom 22. Februar 2010 datierte Schreiben des Rechtsvertreters der Beschwerdeführer, womit er eine von der Beschwerdeführerin 1 am 12. Februar 2010 ausgestellte Vollmacht nachgereicht hat,
in Erwägung,
dass bei Fehlen der Vollmacht des Vertreters der Partei eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels angesetzt wird mit der Androhung, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibe ( Art. 42 Abs. 5 BGG ),
dass der Briefumschlag, in welchem die Vollmacht nachgereicht worden ist, mit einem Stempel der Poststelle A.________ vom 23. Februar 2010 -15 Uhr versehen ist,
dass, damit übereinstimmend, die fragliche Sendung gemäss Auszug Track & Trace am 23. Februar 2010 um 15.49 Uhr bei der Poststelle A.________ TG deponiert worden ist,
dass mithin der - leicht zu erfüllenden - Auflage, die Vollmacht nachzureichen, nachgewiesenermassen nicht innert angesetzter Frist (22. Februar 2010) Folge geleistet worden ist,
dass mithin gestützt auf Art. 42 Abs. 5 BGG androhungsgemäss - im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG - auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
das die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin 1 (Mutter der minderjährigen Beschwerdeführer 2 und 3) aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin 1 auferlegt.
3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. Februar 2010
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Müller Feller