Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_820/2021 KI-generiert

Weapons Confiscation Appeal Dismissed for Untimeliness

Geschäftsnummer 2C_820/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, referred to as A.________, who filed a complaint regarding the confiscation of weapons with the Zurich Administrative Court. The court dismissed the complaint on June 2, 2021, due to insufficient justification. As a result, A.________ attempted to appeal the decision to the Swiss Federal Tribunal; however, the appeal was lodged late, beyond the allowed 30-day period from the decision's delivery to his legal representative on July 6, 2021. Despite subsequent communication and an opportunity to provide supplementary details for the complaint, the delay in submission rendered the appeal inadmissible under Swiss legal procedures.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Weapons Confiscation Appeal Dismissed for Untimeliness: The court dismissed the complaint on June 2, 2021, due to insufficient justification. As a result, A.________ attempted to appeal the decision to the Swiss Federal Tribunal; however, the appeal was lodged late, beyond the allowed 30-day period from the decision's delivery to his legal representative on July 6, 2021. Despite subsequent communication and an opportunity to provide supplementary details for the complaint, the delay in submission rendered the appeal inadmissible under Swiss legal procedures.

Schlagwörter

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Waffeneinziehung gesetzliche Frist unbefugter Waffenbesitz Rechtsverwirkung Schriftstückbeschlagnahme Rückzug des Rechtsbegehrens Verwaltungsbeschwerde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed by simplified procedure because it was clearly filed too late.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to impose any court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_820/2021

Urteil vom 20. Oktober 2021

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Businger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Statthalteramt des Bezirkes Winterthur,

Regierungsrat des Kantons Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Waffeneinziehung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, vom 2. Juni 2021 (VB.2021.00378).

Erwägungen:

1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich trat mit Verfügung vom 2. Juni 2021 auf die Beschwerde von A.________ betreffend Waffeneinziehung mangels rechtsgenügender Begründung nicht ein. Dagegen erhob A.________ am 4. Oktober 2021 "Widerspruch" beim Bundesgericht. Nachdem ihn dieses mit Verfügung vom 8. Oktober 2021 aufgefordert hatte, den angefochtenen Entscheid beizulegen, reichte A.________ am 19. Oktober 2021 (Postaufgabe) zusammen mit dem angefochtenen Entscheid eine Beschwerdeergänzung nach.

2. Die Beschwerde gegen einen Entscheid ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Die Verfügung des Verwaltungsgerichts vom 2. Juni 2021 ist dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 6. Juli 2021 zugestellt worden. Die Frist für die Beschwerde an das Bundesgericht hat demnach am 7. Juli 2021 zu laufen begonnen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und - unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes ( Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG ) - am 6. September 2021 geendet. Die am 4. Oktober 2021 verfasste und beim Bundesgericht am 7. Oktober 2021 eingegangene Beschwerde erweist sich deshalb als offensichtlich verspätet. Dies gilt erst recht für die Beschwerdeergänzung vom 19. Oktober 2021. Darauf ist im vereinfachten Verfahren durch den Einzelrichter nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).

3. Von einer Kostenauflage kann abgesehen werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, und dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Oktober 2021

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Businger