Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_763/2007 KI-generiert

Asylum Seeker's Appeal Closure Upheld Due to Lack of Legal Interest

Geschäftsnummer 2C_763/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an asylum seeker from Afghanistan who requested the issuance of an identity document with a return visa from the migration authorities. His application was denied, and he appealed this decision to the Federal Administrative Court, which dismissed the appeal due to the asylum request being rejected and confirming his deportation. Subsequently, the asylum seeker lodged an appeal to the Federal Tribunal, challenging the dismissal of his case and seeking a review of the decisions regarding his travel documents and return visa, but his appeal was deemed inadequately substantiated and therefore not admissible.

Legislator-Regeste

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Art. 5 Abs. 2 RDV, Art. 5 RDV, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Asylum Seeker's Appeal Closure Upheld Due to Lack of Legal Interest: His application was denied, and he appealed this decision to the Federal Administrative Court, which dismissed the appeal due to the asylum request being rejected and confirming his deportation. Subsequently, the asylum seeker lodged an appeal to the Federal Tribunal, challenging the dismissal of his case and seeking a review of the decisions regarding his travel documents and return visa, but his appeal was deemed inadequately substantiated and therefore not admissible.

Schlagwörter

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Abgabe eines Identitätsausweises mit Rückreisevisum Abschiebung Einreichung von Ausweispapieren Visum Prüfung des Asylgesuchs Asyl für afghanische Staatsangehörige Einstellung des Verfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to determine that the appeal should not be entered upon through the simplified procedure based on insufficient reasoning.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to refuse to enter upon the appeal because the submission lacked sufficient reasoning regarding the reason for the discontinuation ruling.

Art. 65 BGG

Cited as the general basis for imposing court costs.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs as the appeal was not entertained.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_763/2007/leb

Urteil vom 21. Januar 2008

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration, Quellenweg 6, 3003 Bern.

Gegenstand

Abgabe eines Identitätsausweises mit Rückreisevisum,

Beschwerde gegen den Abschreibungsentscheid

des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III,

vom 22. November 2007.

Erwägungen:

1. X.________ (geb. 1975), Asylbewerber aus Afghanistan, ersuchte das Bundesamt für Migration gestützt auf Art. 5 der Verordnung vom 27. Oktober 2004 über die Ausstellung von Reisedokumenten für ausländische Personen (RDV; SR 143.5) um Ausstellung eines Identitätsausweises mit Rückreisevisum für eine schriftenlose, asylsuchende Person. Das Bundesamt wies das Gesuch am 3. Oktober 2007 ab. X.________ erhob am 1. November 2007 gegen diese Verfügung Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht. Dieses fällte am 22. November 2007 einen Abschreibungsentscheid. Es schrieb das Beschwerdeverfahren infolge Gegenstandslosigkeit ab, weil das Asylgesuch von X.________ mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. November 2007 rechtskräftig abgewiesen und zugleich auch die gegen ihn angeordnete Wegweisung bestätigt worden sei, womit er nicht mehr vom persönlichen Geltungsbereich von Art. 5 Abs. 2 RDV erfasst sei und ihm das aktuelle Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der Frage abgesprochen werden müsse, ob die Weigerung der Vorinstanz, ein Reisedokument im Sinne von Art. 5 RDV auszustellen, rechtmässig war.

X.________ gelangte mit einer als Rekurs bezeichneten Rechtsschrift vom 24. Dezember 2007 ans Bundesgericht. Er nimmt primär auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. November 2007 betreffend Asyl Bezug (s. dazu heute gefälltes Urteil im Verfahren 2C_762/2007), erwähnt aber auch den Abschreibungsentscheid vom 22. November 2007 bzw. die Frage des Rückreisevisums bzw. der Reisedokumente; insofern liegt auch eine Beschwerde (in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten) gegen den Entscheid vom 22. November 2007 vor.

2. Rechtsschriften haben die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ). Die Begründung muss sachbezogen sein; wird ein Nichteintretens- oder Abschreibungsentscheid angefochten, muss sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen auseinandersetzen, welche die Vorinstanz zum Nichteintreten bzw. zur Verfahrensabschreibung bewogen haben. Der Rechtsschrift vom 24. Dezember 2007 lässt sich nichts entnehmen, was Bezug zum vom Bundesverwaltungsgericht geltend gemachten Abschreibungsgrund hätte. Die Beschwerde enthält mithin offensichtlich keine hinreichende Begründung ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bundesamt für Migration und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Januar 2008

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Merkli Feller