Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_762/2007 KI-generiert

Appeal on Asylum Inadmissible Under Federal Supreme Court Act

Geschäftsnummer 2C_762/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual of Tajik ethnicity from Afghanistan whose asylum application was rejected by the Federal Office for Migration, which also ordered his deportation. Following this decision, he filed a complaint, but the Federal Administrative Court upheld the rejection in a ruling. The individual subsequently appealed to the Federal Tribunal, which indicated that the complaint was inadmissible due to legal provisions concerning asylum decisions. Consequently, the Tribunal decided not to entertain the appeal, and the individual was ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Appeal on Asylum Inadmissible Under Federal Supreme Court Act: Following this decision, he filed a complaint, but the Federal Administrative Court upheld the rejection in a ruling. The individual subsequently appealed to the Federal Tribunal, which indicated that the complaint was inadmissible due to legal provisions concerning asylum decisions. Consequently, the Tribunal decided not to entertain the appeal, and the individual was ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

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Asyl und Wegweisung Asylgesetz Abschiebung Gesuch an eine Behörde administrative Entlassung vereinfachtes Verfahren Asylgesuch einer afghanischen Familie

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Cited as the basis for declaring the appeal manifestly inadmissible.

Art. 108 BGG

Cited as the provision governing the simplified procedure under which the court decided not to enter into the merits.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

Cited as the basis for imposing court costs on the appellant.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_762/2007/leb

Urteil vom 21. Januar 2008

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration, Quellenweg 6, 3003 Bern.

Gegenstand

Asyl und Wegweisung,

Beschwerde gegen das Urteil des

Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung V,

vom 15. November 2007.

Erwägungen:

1. Mit Verfügung vom 26. September 2006 lehnte das Bundesamt für Migration des Asylgesuch von X.________ (geb. 1975), tadschikischer Ethnie, aus Afghanistan, ab und ordnete seine Wegweisung an. Er erhob dagegen Beschwerde; das Beschwerdeverfahren wurde per 1. Januar 2007 zuständigkeitshalber durch das Bundesverwaltungsgericht übernommen. Mit Urteil vom 15. November 2007 wies dieses die Beschwerde ab.

X.________ gelangte mit einer als Rekurs bezeichneten Rechtsschrift vom 24. Dezember 2007 ans Bundesgericht. Er äussert sich primär zum vorerwähnten Urteil vom 15. November 2007, nimmt aber auch Bezug auf ein anderes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. November 2007 (s. dazu heute gefälltes Urteil im Verfahren 2C_763/2007).

2. Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Asyls, die vom Bundesverwaltungsgericht getroffen worden sind. Ein ordentliches Rechtsmittel zur Anfechtung des Urteils vom 15. November 2007 steht damit nicht zur Verfügung. Da das Bundesverwaltungsgericht keine kantonale Instanz ist, kann sein Urteil auch nicht mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde angefochten werden (vgl. Art. 113 BGG ).

Die Beschwerde gegen das Urteil vom 15. November 2007 ist im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG offensichtlich unzulässig, und es ist darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG , ohne Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen, nicht einzutreten.

Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bundesamt für Migration und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung V, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Januar 2008

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Merkli Feller