Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_751/2008 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Advance Cost Payment for Statelessness Proceedings Due to Insufficient Grounds

Geschäftsnummer 2C_751/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a case involving the recognition of statelessness, the Federal Administrative Court issued an interim decision requiring the complainant to deposit a cost advance by a specified deadline, with a warning that failure to do so would result in the dismissal of the case. The complainant subsequently submitted an appeal to the Federal Court, arguing about the substantive issue of statelessness but neglecting to address the requirement for the cost advance. As a result of the lack of sufficient justification for the appeal, the Federal Court decided not to consider the complaint and imposed court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Advance Cost Payment for Statelessness Proceedings Due to Insufficient Grounds: The complainant subsequently submitted an appeal to the Federal Court, arguing about the substantive issue of statelessness but neglecting to address the requirement for the cost advance. As a result of the lack of sufficient justification for the appeal, the Federal Court decided not to consider the complaint and imposed court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Anerkennung der Staatenlosigkeit/Kostenvorschuss Kostenvorschuss Vorschuss Auferlegung von Verfahrenskosten prozessleitende Verfügungen Verwaltungsbeschwerde Zuständigkeitsgründe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used as the procedural ground for not entering an appeal due to insufficient reasoning concerning the payment of the cost advance.

Art. 64 BGG

Cited regarding the impossibility of granting a request for free legal aid due to the hopelessness of the appeal.

Art. 65 BGG

Cited in the reasoning regarding the determination of court costs.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to mandate consideration of the appellant's financial situation when setting the court fee.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant because the appeal was not accepted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_751/2008

Urteil vom 24. Oktober 2008

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration.

Gegenstand

Anerkennung der Staatenlosigkeit/Kostenvorschuss,

Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III,

vom 16. September 2008.

Erwägungen:

Im Beschwerdeverfahren betreffend Anerkennung der Staatenlosigkeit forderte das Bundesverwaltungsgericht X.________ mit Zwischenverfügung vom 16. September 2008 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - auf, bis spätestens zum 15. Oktober 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 700.-- zu leisten. Am 13. Oktober 2008 ist X.________ mit einem als "Rekurs gegen den Entscheid vom 16.09.2008" bezeichneten, vom 10. Oktober 2008 datierten Schreiben ans Bundesgericht gelangt.

Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben die Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Dabei muss die Begründung sachbezogen sein; die Partei hat sich mit dem Inhalt bzw. zumindest rudimentär mit den das Resultat des angefochtenen Entscheids rechtfertigenden Erwägungen der Vorinstanz zu befassen. Angefochten ist vorliegend eine Zwischenverfügung, womit die Beschwerdeführerin zur Bezahlung eines Kostenvorschusses aufgefordert wird. In ihrer Rechtsschrift vom 10./13. Oktober 2008 befasst sie sich ausschliesslich mit der dem Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht zugrundeliegenden materiellrechtlichen Frage (Anerkennung der Staatenlosigkeit); mit keinem Wort geht sie auf die Frage der Kostenvorschusspflicht ein.

Damit ist wegen offensichtlichen Fehlens einer hinreichenden Begründung (vgl. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), ohne Schriftenwechsel oder weitere Instruktionsmassnahmen, im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten.

Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ). Soweit angesichts der Beschwerdebeilagen auf das Vorliegen eines sinngemässen Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren zu schliessen wäre, könnte diesem wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden ( Art. 64 BGG ). Hingegen ist der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin bei der Festsetzung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Bundesamt für Migration und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Oktober 2008

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Merkli Feller