Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_708/2019 KI-generiert

Complainant's Appeal Against Police Omission and Court Dismissal Rejected by Federal Supreme Court for Insufficient Argumentation

Geschäftsnummer 2C_708/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual contacted the emergency center of the Zurich Cantonal Police on June 23, 2019, to report nighttime noise disturbances by neighbors. While the police initially suggested they would send a patrol, this action was not followed through, and no further information was provided. On July 10, 2019, the legal department of the Cantonal Police apologized for this oversight but noted reasons for it. The individual viewed this lack of action as a personal rights violation and filed a complaint with the Administrative Court of the Canton of Zurich, seeking damages and compensation for the failure to perform an official duty, which he claimed infringed on his personal freedom and privacy. However, on July 22, 2019, the single judge of the Administrative Court declined to consider the complaint. Subsequently, on August 19, 2019, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the refusal of the Administrative Court to hear the case violated legal rights provisions.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster; Complainant's Appeal Against Police Omission and Court Dismissal Rejected by Federal Supreme Court for Insufficient Argumentation: While the police initially suggested they would send a patrol, this action was not followed through, and no further information was provided. On July 10, 2019, the legal department of the Cantonal Police apologized for this oversight but noted reasons for it. The individual viewed this lack of action as a personal rights violation and filed a complaint with the Administrative Court of the Canton of Zurich, seeking damages and compensation for the failure to perform an official duty, which he claimed infringed on his personal freedom and privacy. However, on July 22, 2019, the single judge of the Administrative Court declined to consider the complaint. Subsequently, on August 19, 2019, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the refusal of the Administrative Court to hear the case violated legal rights provisions.

Schlagwörter

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Polizei Anspruch auf rechtliches Gehör verfassungsrechtliche Rüge sachliche Unzuständigkeit administrative Entlassung Notstand Störung der öffentlichen Ordnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible due to the lack of sufficient grounds for appeal (referencing Art. 108 subs. 1 letter b LTF).

Art. 108 BGG

The presiding judge ruled on the non-admission of the appeal under the simplified procedure, citing Art. 108 LTF.

Art. 65 BGG

Mentioned in relation to the imposition of court costs.

Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG

The appellant was ordered to pay the court costs due to the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_708/2019

Urteil vom 20. August 2019

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonspolizei Zürich, Rechtsdienst.

Gegenstand

Polizei,

Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter, vom 22. Juli 2019 (VB.2019.00476).

Erwägungen:

1. A.________ gelangte am 23. Juni 2019 an die Notfallzentrale der Kantonspolizei Zürich und beschwerte sich über Nachtruhestörung durch Nachbarn. Die Polizei stellte in Aussicht, eine Patrouille vorbeizuschicken, was in der Folge aber ohne weitere Information unterblieb. Die Rechtsabteilung der Kantonspolizei entschuldigte sich am 10. Juli 2019 beim Betroffenen für dieses Vorgehen, wobei es Gründe dafür erwähnte. A.________ erblickte in dieser Unterlassung eine Persönlichkeitsverletzung und gelangte am 10./12. Juli 2019 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Er forderte Schadenersatz und Genugtuung wegen Unterlassung einer amtlichen Tätigkeit und der daraus entstehenden Verletzung der persönlichen Freiheit und Privatsphäre. Das Verwaltungsgericht trat mit Urteil des Einzelrichters vom 22. Juli 2019 auf die Beschwerde nicht ein. Mit Eingabe vom 19. August 2019 ficht A.________ dieses Urteil beim Bundesgericht an. Er macht geltend, das Nichteintreten des Verwaltungsgerichts verletze das rechtliche Gehör.

2.

2.1. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Beschwerde führende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz welche Rechte bzw. Rechtsnormen verletzt haben soll ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Gerügt werden kann die Verletzung von schweizerischem Recht ( Art. 95 BGG ), mithin nicht unmittelbar von kantonalem Gesetzesrecht. Beruht der angefochtene Entscheid auf kantonalem Recht, kann im Wesentlichen bloss die Verletzung verfassungsmässiger Rechte, namentlich Willkür bei dessen Anwendung, gerügt werden; entsprechende Rügen bedürfen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG besonderer Geltendmachung und Begründung ( BGE 141 I 36 E. 1.3 S. 41 mit Hinweisen).

2.2. Ausgangspunkt des Verfahrens ist ein - behauptetes - Fehlverhalten der lokalen Polizei. Das Polizeiwesen, namentlich die Organisation der Polizei, ist Sache der Kantone; dazu gehört die Regelung der Folgen von allfälligem polizeilichem Fehlverhalten (Disziplinarwesen, Schadenersatz und Genugtuung). Das Verwaltungsgericht stützt damit seinen Entscheid richtigerweise auf kantonales Recht. Damit sind insbesondere die vom Beschwerdeführer erwähnten Bundesgesetze (VwVG, VGG) nicht massgeblich. Worin das Verwaltungsgericht, indem es gestützt auf das kantonale Recht seine (unmittelbare) Zuständigkeit einerseits betreffend die Aufsicht über die Polizei, andererseits betreffend Staatshaftung verneint, dem Beschwerdeführer zustehende verfassungsmässige Rechte, etwa den von ihm erwähnten Anspruch auf rechtliches Gehör, oder sonst wie schweizerisches Recht verletzt hätte, legt dieser in keiner Weise dar.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), und es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.3. Im Übrigen ist im Lichte der Erwägungen des angefochtenen Urteils nicht erkennbar, inwiefern sich dieses mit tauglichen Rügen erfolgversprechend anfechten liesse.

2.4. Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. August 2019

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Feller