Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_691/2020 KI-generiert

Claimant's Appeal Dismissed for Failure to Meet Justification Requirements After Cost Advance Default

Geschäftsnummer 2C_691/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a claim for state liability against the Canton of Zurich, demanding compensation amounting to 260 million Swiss Francs. The claim was initially submitted on May 26, 2020, to the Justice of the Peace in Zurich, but the office declined to pursue the matter with a decision dated July 6, 2020. Subsequently, the individual appealed against this decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, which upheld the initial non-acceptance on August 12, 2020. The complainant then brought the case before the Swiss Federal Tribunal, requesting that the Higher Court's decision be overturned and that the payment order be judicially processed. However, the Swiss Federal Tribunal decided not to engage with the complaint, as it did not meet the necessary legal reasoning requirements and failed to adequately challenge the legal rationale of the prior decision.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 68 Abs. 3 BGG; Claimant's Appeal Dismissed for Failure to Meet Justification Requirements After Cost Advance Default: The claim was initially submitted on May 26, 2020, to the Justice of the Peace in Zurich, but the office declined to pursue the matter with a decision dated July 6, 2020. Subsequently, the individual appealed against this decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, which upheld the initial non-acceptance on August 12, 2020. The complainant then brought the case before the Swiss Federal Tribunal, requesting that the Higher Court's decision be overturned and that the payment order be judicially processed. However, the Swiss Federal Tribunal decided not to engage with the complaint, as it did not meet the necessary legal reasoning requirements and failed to adequately challenge the legal rationale of the prior decision.

Schlagwörter

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Forderung (Staatshaftung) Kostenvorschuss Forderungseingabe Staatshaftung Schiedsgerichtsbarkeit mangelnder Solvenznachweis unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGE 140 II 86
Die beschwerdeführende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz Rechte oder Rechtsnormen verletzt haben soll ( BGE 140 II 86 E.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted to proceedings because it lacked a substantive justification.

Art. 64 BGG

The request for legal aid was rejected due to the hopelessness of the submission.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs due to the outcome of the proceedings.

Art. 68 Abs. 3 BGG

No party compensation is owed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_691/2020

Urteil vom 3. November 2020

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Zürich,

vertreten durch die Staatskanzlei des Kantons Zürich, Neumühlequai 10, 8090 Zürich.

Gegenstand

Forderung (Staatshaftung),

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 12. August 2020 (RU200034-O/U).

Erwägungen:

1. A.________ reichte am 26. Mai 2020 beim Friedensrichteramt der Stadt Zürich, Kreis 1 und 2, ein Schlichtungsgesuch im Zusammenhang mit einer Staatshaftungsklage gegen den Kanton Zürich im Umfang von Fr. 260 Mio. ein. Mit Verfügung vom 6. Juli 2020 trat das Amt auf seine Eingabe bzw. die Klage nicht ein. Das Obergericht des Kantons Zürich wies die hiergegen gerichtete Beschwerde am 12. August 2020 ab. A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Obergerichts aufzuheben und es zu ermöglichen "nach dem Rechtsvorschlag des Kantons Zürich, den Zahlungsbefehl gerichtlich zu bearbeiten". Das Bundesgericht hat weder Akten eingeholt noch Vernehmlassungen einverlangt.

2.

2.1. Nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG (SR 173.110) haben die Rechtsschriften an das Bundesgericht die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz Rechte oder Rechtsnormen verletzt haben soll ( BGE 140 II 86 E. 2 S. 88 ff. mit Hinweisen).

2.2. Die vorliegende Eingabe genügt diesen Begründungsanforderungen nicht: Der Beschwerdeführer erhebt vor Bundesgericht die gleichen Rügen wie vor dem Obergericht des Kantons Zürich. Mit dessen rechtlichen Erwägungen setzt er sich nicht auseinander. Er legt nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid, welcher die Nichteintretensverfügung des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, Kreis 1 und 2 schützte, Recht verletzen würde, nachdem das Bezirksgericht Zürich am 5. Juni 2020 sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen hatte und auf die Eingabe in der Folge mangels Leistens des Kostenvorschusses nicht eingetreten wurde.

2.3.

2.3.1. Weil die Beschwerde offensichtlich keine sachbezogene Begründung enthält, ist durch den Präsidenten als Instruktionsrichter darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.3.2. Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ); ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hätte wegen der Aussichtslosigkeit seiner Eingabe abgewiesen werden müssen (vgl. Art. 64 BGG ). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. November 2020

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar