Complainant v. Federal Administrative Court and Others regarding UBS AG Case Review
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual regarding the actions of various Swiss authorities concerning a financial institution. After the individual's initial complaint was dismissed by a lower court due to lack of jurisdiction and standing, the individual escalated the matter to the Federal Tribunal, labeling it as a constitutional complaint. The Tribunal examined whether it could review the lower court's decision, which had specified three grounds for dismissal: lack of jurisdiction, lack of standing, and failure to meet the deadline for appeal. The Tribunal ultimately determined that the complaint did not present sufficient justification to warrant further consideration and therefore decided not to proceed with the case, imposing court costs on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 120 BGG, Art. 86 Abs. 1 BGG, Art. 77 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG; Complainant v. Federal Administrative Court and Others regarding UBS AG Case Review: After the individual's initial complaint was dismissed by a lower court due to lack of jurisdiction and standing, the individual escalated the matter to the Federal Tribunal, labeling it as a constitutional complaint. The Tribunal examined whether it could review the lower court's decision, which had specified three grounds for dismissal: lack of jurisdiction, lack of standing, and failure to meet the deadline for appeal. The Tribunal ultimately determined that the complaint did not present sufficient justification to warrant further consideration and therefore decided not to proceed with the case, imposing court costs on the individual.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by the single judge in the simplified procedure (Nichteintreten) based on this provision due to insufficient reasoning.
The court imposed the court costs on the appellant according to the outcome of the procedure.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_638/2011
Urteil vom 25. August 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer.
Gegenstand
Aufsicht über UBS,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung II, vom 15. August 2011.
Erwägungen:
X.________ beschwerte sich mit Eingabe vom 5. Juli 2011 beim Bundesverwaltungsgericht unter anderem über das Verhalten der Zürcher Staatsanwaltschaft, der FINMA, des Bundesamtes für Justiz und der Bundesanwaltschaft in der "Causa UBS AG". Mit Urteil des Einzelrichters vom 15. August 2011 trat das Bundesverwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein. "Als Folge des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. August 2011, mangels aufsichtsrechtlicher Kompetenzen nicht auf meine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 5. Juli 2011 einzutreten", gelangte X.________ am 22. August 2011 mit "staatsrechtlicher Beschwerde" ans Bundesgericht.
Das Bundesgericht ist keine Aufsichtsbehörde, die auf Anzeige hin allgemein zum Rechten schauen kann. Es wird nur im begrenzten Rahmen von durch das Bundesgerichtsgesetz (BGG) geregelten Verfahren tätig. Ausnahmsweise wird es auf Klage hin tätig. Als Klage fällt die Eingabe vom 22. August 2011 ausser Betracht (vgl. Art. 120 BGG ); sie kann höchstens als Beschwerde entgegengenommen werden. Das Bundesgericht behandelt Beschwerden gegen Entscheide folgender Vorinstanzen: Bundesverwaltungsgericht, Bundesstrafgericht, unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, letzte kantonale Instanzen ( Art. 86 Abs. 1 BGG , s. auch Art. 75 und 80 je Abs. 1 BGG) und Schiedsgerichte ( Art. 77 Abs. 1 BGG ). Die innert der Beschwerdefrist von üblicherweise 30 Tagen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) einzureichende Rechtsschrift hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht verletze (Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 95 BGG ).
Gegenstand der als "staatsrechtliche Beschwerde" bezeichneten Eingabe vom 22. August 2011 kann einzig das Nichteintretens-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. August 2011 sein. Dieses hat drei Gründe genannt, welche je für sich allein das Nichteintreten rechtfertigen sollen (fehlende Zuständigkeit, fehlende Beschwerdeberechtigung des Beschwerdeführers, Nichteinhalten der Rechtsmittelfrist). Inwiefern das Bundesverwaltungsgericht auch nur mit einer, geschweige denn mit sämtlichen dieser Begründungen schweizerisches Recht verletzt haben könnte, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde enthält mithin offensichtlich keine hinreichende Begründung, und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. August 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Feller