Litigant's Successive Challenges to Foreigner Permit Costs Dismissed for Inadmissibility and Delay
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a complaint against a municipality regarding the costs associated with updating a residence permit. The cantonal administrative court ruled against the individual on May 28, 2009, which led to the individual seeking further recourse in the Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal determined that the complaint was formally inadmissible due to a lack of sufficient justification and timeliness, as the deadline for filing a challenge against the cantonal court's ruling had already passed. Additionally, the Tribunal noted that the appeal was excessive in length and bordered on an abuse of legal process, ultimately deciding not to entertain the appeal and imposing court costs on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 61 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 64 BGG; Litigant's Successive Challenges to Foreigner Permit Costs Dismissed for Inadmissibility and Delay: The cantonal administrative court ruled against the individual on May 28, 2009, which led to the individual seeking further recourse in the Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal determined that the complaint was formally inadmissible due to a lack of sufficient justification and timeliness, as the deadline for filing a challenge against the cantonal court's ruling had already passed. Additionally, the Tribunal noted that the appeal was excessive in length and bordered on an abuse of legal process, ultimately deciding not to entertain the appeal and imposing court costs on the individual.
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KI-generiertThis provision was used to declare non-admission of the appeal in the simplified procedure due to obvious inadmissibility.
This provision was applied to reject the request for legal aid.
This provision was applied regarding the assessment of the court fee, considering the manner in which the proceedings were conducted.
This provision was applied to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_637/2009
Urteil vom 2. Oktober 2009
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Müller, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gemeinde Y.________.
Gegenstand
Ausländerausweis (Kosten),
Beschwerde gegen die Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, Einzelrichter, vom 28. Mai 2009 sowie des Bundesgerichts 2C_493/2009 vom 17. August 2009.
Erwägungen:
1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden wies am 28. Mai 2009 eine Beschwerde von X.________ betreffend die Kosten für die Aktualisierung des Ausländerausweises ab. Auf die gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 2C_493/2009 vom 17. August 2009 mangels hinreichender, sachbezogener Begründung im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht ein.
Am 30. September 2009 hat X.________ eine vom 24. September 2009 datierte, an das Bundesgericht adressierte als "staatsrechtliche Beschwerde" bezeichnete Rechtsschrift zur Post gegeben.
2. Gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG entscheidet der Präsident der Abteilung als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren über Nichteintreten auf offensichtlich unzulässige Beschwerden.
Gemäss Art. 61 BGG erwachsen Entscheide des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft; sie können nicht mit Beschwerde angefochten werden. Soweit sich die "staatsrechtliche Beschwerde", ein Rechtsmittel, das im Übrigen im Bundesgerichtsgesetz nicht mehr vorgesehen ist, gegen das bundesgerichtliche Urteil 2C_493/2009 vom 17. August 2009 richtet, ist sie offensichtlich unzulässig. Mangels substantiierten Revisionsgrundes kann sie namentlich auch nicht als Revisionsgesuch entgegengenommen werden. Was das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden U 09 37 vom 28. Mai 2009 betrifft, war dagegen innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung Beschwerde einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Sofern nicht ohnehin schon das Nichteintretensurteil 2C_493/2009 des Bundesgerichts die Rechtskraft des fraglichen verwaltungsgerichtlichen Urteils eintreten liess, erweist sich die nochmals dagegen erhobene Beschwerde als offensichtlich verspätet. Unter diesen prozessualen Umständen Beschwerde zu erheben und dazu eine - auch angesichts der zu relativierenden Tragweite des materiellen Rechtsstreits - unnötig umfangreiche Beschwerdeschrift von über 100 Seiten einzureichen, grenzt an Rechtsmissbrauch (vgl. dazu Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG ).
Auf die Beschwerde ist gestützt auf Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten.
Angesichts der völlig aussichtslosen Beschwerde kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege von vornherein nicht entsprochen werden ( Art. 64 BGG ). Damit sind die Gerichtskosten dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG ), wobei bei der Festsetzung der Gerichtsgebühr namentlich der Art der Prozessführung Rechnung zu tragen ist ( Art. 65 Abs. 2 und 3 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Oktober 2009
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Müller Feller