State Agency Appeal of Settlement Permit Revocation to Federal Supreme Court Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves the revocation of a residence permit and subsequent expulsion order issued by a migration authority concerning an individual originally from the Republic of Congo. The migration authority of a canton in Switzerland revoked the individual's residence permit in November 2011, and after a legal appeal, the decision was upheld by the cantonal security directorate in May 2012. The federal migration office subsequently filed an administrative complaint to challenge this decision. However, the complaint was deemed inadmissible by the Federal Tribunal, which determined the matter should be redirected to the cantonal court for proper adjudication.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 86 BGG, Art. 111 Abs. 2 BGG, Art. 30 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 30 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 4 BGG; State Agency Appeal of Settlement Permit Revocation to Federal Supreme Court Inadmissible: The migration authority of a canton in Switzerland revoked the individual's residence permit in November 2011, and after a legal appeal, the decision was upheld by the cantonal security directorate in May 2012. The federal migration office subsequently filed an administrative complaint to challenge this decision. However, the complaint was deemed inadmissible by the Federal Tribunal, which determined the matter should be redirected to the cantonal court for proper adjudication.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible and the case was not entered upon using the simplified procedure governed by this article.
The case was remitted to the Cantonal Administrative Court based on this provision concerning jurisdiction.
The decision not to enter upon the appeal was based on this provision regarding the jurisdiction of the Federal Tribunal.
No court fees were levied according to this provision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_615/2012
Urteil vom 26. Juni 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Karlen, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
Bundesamt für Migration,
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________,
Beschwerdegegner,
Migrationsamt des Kantons Zürich,
Berninastrasse 45, 8090 Zürich.
Gegenstand
Niederlassungsbewilligung (Widerruf), Wegweisung,
Beschwerde gegen den Entscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich vom 15. Mai 2012.
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 18. November 2011 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich die Niederlassungsbewilligung von X.________, 1966 geborener Staatsangehöriger der Republik Kongo; zugleich ordnete es seine Wegweisung an. Den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs hiess die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 15. Mai 2012 gut. Am 25. Juni 2012 reichte das Bundesamt für Migration beim Bundesgericht eine als Verwaltungsgerichtsbeschwerde bezeichnete Rechtsschrift ein, womit die Aufhebung des Entscheids der Sicherheitsdirektion beantragt wird.
2. Gemäss Art. 86 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen (Abs. 1 lit. d); die Kantone haben hierzu als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere kantonale Gerichte einzusetzen (Abs. 2). Gegen Entscheide der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich im Bereich des Ausländerrechts steht gemäss § 41 Abs. 1 und 2 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) mangels abweichender gesetzlicher Regelung die Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich offen. Der Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion muss zunächst beim Verwaltungsgericht angefochten werden, und nur gegen dessen Urteil steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht offen. Soweit das Bundesamt für Migration zur Erhebung dieses bundesrechtlichen Rechtsmittels gegen einen Beschwerdeentscheid des Verwaltungsgerichts berechtigt wäre, ist es auch befugt, den Entscheid der Sicherheitsdirektion mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht anzufechten ( Art. 111 Abs. 2 BGG ).
Vorliegend ist die Beschwerde ans Bundesgericht offensichtlich unzulässig, und auf die Rechtsschrift vom 25. Juni 2012 ist in Anwendung von Art. 30 Abs. 1 BGG mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Zugleich ist die Sache in Anwendung von Art. 30 Abs. 2 BGG zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht zu überweisen. Aus den Darlegungen unter Ziff. I der Beschwerdeschrift (S. 2 und 3) muss im Übrigen angenommen werden, dass das Bundesamt ohnehin mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht gelangen wollte.
Es sind keine Gerichtskosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 4 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Sache wird an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich überwiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. Juni 2012
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Karlen
Der Gerichtsschreiber: Feller