Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_610/2014 KI-generiert

Case Concerning Liability of Private Entity Performing Public Duties and Refusal of Free Legal Aid

Geschäftsnummer 2C_610/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual sought damages against a company regarding a service fee machine they installed. After the company rejected the individual's claim, the individual applied for free legal aid, which was denied by the local administrative authority. Subsequently, the individual appealed this decision to the Administrative Court, but their complaint was dismissed due to a lack of viable legal grounds. The individual then escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal, seeking the annulment of the Administrative Court's judgment and a possible referral back to the lower instance. However, the Federal Tribunal deemed the appeal to be insufficiently substantiated.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster, Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG; Case Concerning Liability of Private Entity Performing Public Duties and Refusal of Free Legal Aid: After the company rejected the individual's claim, the individual applied for free legal aid, which was denied by the local administrative authority. Subsequently, the individual appealed this decision to the Administrative Court, but their complaint was dismissed due to a lack of viable legal grounds. The individual then escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal, seeking the annulment of the Administrative Court's judgment and a possible referral back to the lower instance. However, the Federal Tribunal deemed the appeal to be insufficiently substantiated.

Schlagwörter

KI-generiert
Staatshaftung unentgeltliche Rechtspflege juristische Person gesetzliche Pflicht persönliche Haftung Verwaltungsgebühr Rechtsmissbrauch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to justify the decision not to enter upon the appeal due to lack of sufficient substantiation.

Art. 108 BGG

Used to proceed to a decision without entering upon the substance of the appeal (simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG

Used to order the appellant to bear the court costs based on the outcome of the appeal.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)

2C_612/2015 (2015-07-16)
Turkish National's Appeal Against Residence Permit Refusal and Expulsion Inadmissible Due to Insufficient Motivation on Integration Grounds
«…al. 1 let. a LEtr), seraient entachés d'un quelconque vice juridique (cf. arrêts 2C_686/2014 du 8 août 2014 consid. 5; 2C_610/2014 du 26 juin 2014 consid. 2). 4. Qu'il soit considéré comme recours en matière de droit public ou comme recours constitut…»
100 2014 334 (2015-01-30) · be
Tenant Utility Meter Dispute and Damages Claim Dismissal
«…des Haftungsbegehrens rechtskräftig verweigert (vgl. Verfügung des RSA vom 8.11.2013; VGE 2013/392 vom 27.5.2014; BGer 2C_610/2014 vom 26.6.2014). Mit Entscheid vom 30. Oktober 2014 wies das RSA die Beschwerde gegen die Verfügung der Be- schwerdegegn…»
2C_686/2014 (2014-08-08)
Doctoral Candidate Expulsion Appeal Dismissed
«…et prima facie cohérents de l'arrêt de la Cour de Justice seraient entachés d'un quelconque vice juridique (cf. arrêt 2C_610/2014 du 26 juin 2014 consid. 2). 6. Par conséquent, le recours est manifestement irrecevable et sa motivation manifestement…»
2F_16/2014 (2014-08-08)
Federal Supreme Court Dismisses Revision Request for Denied Legal Aid Appeal
«…aatshaftung, unentgeltliche Rechtspflege; Revision, Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 2C_610/2014 vom 26. Juni 2014. Erwägungen: 1. Im von A.________ gegen die B.________ AG anhängig gemachten Haftungsverfahren lehnte…»
100 2013 392 (2014-05-27) · be
Claimant v. Electricity Company Regarding Compensation and Refusal of Pro Bono Aid
«…il erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist das Bundesgericht am 26.06.2014 nicht eingetreten (2C_610/2014). 100.2013.392U HAT/RAP Verwaltungsgericht des Kantons Bern Verwaltungsrechtliche Abteilung Urteil vom 27. Mai…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_610/2014

Urteil vom 26. Juni 2014

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Werner Schib,

Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland , Poststrasse 25, 3072 Ostermundigen.

Gegenstand

Staatshaftung; unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, vom 27. Mai 2014.

Erwägungen:

1. A.________ macht gegen die B.________ AG im Zusammenhang mit einem von dieser eingebauten Gebührenautomaten Schadenersatz geltend. Gegen die abschlägige Verfügung der B.________ AG beschwerte sich A.________ beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland; dieses wies mit Zwischenverfügung vom 8. November 2013 das für das dortige Verfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Mit Urteil vom 27. Mai 2014 wies der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, die gegen die verfahrensleitende Verfügung erhobene Beschwerde ab.

Mit Rechtsschrift vom 22. Juni 2014, zur Post gegeben am 23. Juni 2014, beantragt A.________ dem Bundesgericht die Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts in vollem Umfang und nötigenfalls Rückweisung an die Vorinstanz.

Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht (schweizerisches Recht im Sinne von Art. 95 BGG ) verletzt habe. Wie der Beschwerdeführer aus früheren ihn betreffenden Verfahren weiss (2C_930/2010 vom 5. Januar 2011 E. 2; 2C_201/210 vom 10. März 2010 E. 2), muss die Begründung sachbezogen sein; erforderlich ist eine gezielte Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen.

Das Verwaltungsgericht bestätigt die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege im Verfahren vor dem Regierungsstatthalter wegen Aussichtslosigkeit des dortigen Rechtsmittels. Es erläutert im Hinblick auf die Prozessaussichten in jenem Verfahren die (kantonal-) gesetzlichen Voraussetzungen der Haftung einer mit öffentlichen Aufgaben betrauten privaten Organisation (E. 2.3 des angefochtenen Urteils) und prüft alsdann summarisch deren Vorliegen im vorliegenden Fall (E. 2.4); namentlich legt es dar, dass kein adäquater Kausalzusammenhang zwischen einem allfälligen Schaden und der Installation eines Gebührenautomaten ersichtlich sei. Mit seinen Ausführungen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern das Verwaltungsgericht mit diesen Erwägungen bzw. mit seinem Urteil schweizerisches Recht, namentlich verfassungsmässige Rechte verletzt hätte.

Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern sich die schlüssig erscheinenden Erwägungen des Verwaltungsgerichts mit formgerecht formulierten Rügen erfolgreich als rechtsverletzend bemängeln liessen.

Auf die offensichtlich einer hinreichenden Begründung entbehrende Beschwerde (s. Art.108 Abs. 1 lit. b BGG ) ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG)

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Juni 2014

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller